Konolfinger sprechen sich für die Bibliothek aus

Die Wochenzeitung für das Emmental und Entlebach berichtet über einen nicht nur für Bibliothekare erfreulichen Volksbeschluß in Friedrich Dürrenmatts Geburtsort Konolfingen:

Das Budget sah höhere Steuern aber dennoch rote Zahlen vor. Der Gemeinderat wollte bei der Bibliothek sparen und dem Fussballclub eine Garderobe bezahlen. Das Volk war damit nicht einverstanden.

Spendensammeln für Lüneburgs Unibibliothek

Das Hamburger Abendblatt berichtet über eine Spendensammelaktion, die von 14 Teilnehmern eines Marketingseminars gestartet wurde. Von der Projektseite:

  • Die Universität Lüneburg braucht mehr Bücher, denn nur eine gut ausgestattete Bibliothek sichert erfolgreiches Studieren, Lehren und Forschen
  • Heute schneidet die Ausstattung der Universitätsbibliothek Lüneburg im Vergleich mit den Bibliotheken anderer deutscher Hochschulen schlecht ab

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Open Access 2007

Peter Suber in der neuen Ausgabe des SPARC Open Access Newsletter über die Perspektiven des Open Access für das Jahr 2007. Ein paar seiner Vorhersagen:

  • The spread of OA archiving policies by funding agencies and universities is an unstoppable trend. As in 2006, we’ll see more mandates than requests, and we’ll see more policies from funders than universities. But we’ll see the numbers grow in all of these categories. We’ll see new policies in countries that already have strong OA policies, such as Canada, France, Germany, Sweden, the UK, and the US, and we’ll see policies emerge in countries that haven’t had national-level policies before, such as Australia, Brazil, China, India, and South Africa. We’ll see pre-policy ferment in Latin America, Africa, and the Arab world, leading to national-level policies the year after.
  • The spread of institutional repositories is equally unstoppable. The number of universities launching them is growing fast and the conviction that they are an obvious, even tardy development is growing faster. More and more universities will launch them in a spirit of catch-up, rather than as break-out break-throughs. They will soon be a new fact of life for universities, like libraries or web sites, and the discussion will shift from their utility to the best practices for filling them.

[via University of Houston Libraries]

Änderungen der Erfassung für die Deutsche Bibliotheksstatistik

Die Deutsche Bibliotheksstatistik (DBS) wird für das nächste Jahr einen leicht geänderten Fragekatalog (PDF) vorlegen.

  • Keine Unterscheidung mehr zwischen Tausch und Geschenk; diese beiden Erwerbungsarten werden unter dem Punkt „sonstiger unberechneter Zugang“ zusammengefaßt. Die Differenzierung zwischen Geschenk und Tausch durch unterschiedliche Bestelltypen im ACQ ist somit nicht mehr erforderlich.
  • Die Fächerstatistik für den Zugang von und die Ausgaben für gedruckte Bücher wird auf diejenigen Titel beschränkt, deren Erscheinungsjahr maximal 5 Jahre zurückliegt. Ziel ist es, aktuelle Durchschnittspreise pro Fach zu erreichen.

Näheres hat die AG Statistik der Fach-AG Lokale Geschäftsgänge im GBV-Wiki zusammengefasst. Dort finden sich auch die Folien eines Vortrags (PPT) von Peter Sbrzesny.