Älteste Bibelhandschrift online

Die UB Leipzig stellt die älteste Bibelhandschrift in Netz! Ab Donnerstag sind die Seiten des Codex Sinaiticus aus dem 4. Jahrhundert online.

An der Leipziger Universitätsbibliothek wurden in Zusammenarbeit mit Microsoft und Realisierungspartner Xplain 43 der in Leipzig befindlichen Blätter der Bibel digitalisiert. Weitere Blätter befinden sich in der British Library in London, im Katharinenkloster auf dem Sinai und in der Russischen Nationalbibliothek St. Petersburg.

[via leipzig-seiten.de]

Google digitalisiert Stadtbibliothek von Lyon

Lyon hat Google für die Digitalisierung ihrer Gemeindebibliothek ausgewählt. Es ist die erste französische Stadt, die sich einer Privatfirma anvertraut, anstatt die Verwirklichung der digitalen europäischen Bibliothek abzuwarten. „Die europäischen Fonds sind selten. Wenn wir eine öffentliche Initiative abgewartet hätten, würden wir in 20 Jahren immer noch warten“, erklärte Bürgermeister Gerard Collomb (PS) seine Initiative.

[via derstandard.at]

ekz richtet die neue Stadtbibliothek Salzburg ein

Die Österreich-Niederlassung der ekz.bibliotheksservice GmbH mit Hauptsitz in Reutlingen hat den Zuschlag für die Einrichtung der Stadtbibliothek Salzburg erhalten. Mit dem Bauprojekt „Neue Mitte Lehen“ entsteht in der Mozartstadt eine der modernsten Stadtbibliotheken Europas. Die Eröffnung ist für Januar 2009 geplant.

[via ekz.de]

Leibniz-Briefwechsel ist Weltkulturerbe

Nach Angaben der Deutschen UNESCO Kommission wird der Briefwechsel von Gottfried Wilhelm Leibniz in das „Memory of the World“-Programm aufgenommen. Der in der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Bibliothek in Hannover aufbewahrte Briefwechsel umfasst 15.000 Briefe. Sie sind Teil des aus rund 200.000 Manuskript-Blättern bestehenden Nachlasses des „letzten Universalgenies“.

[via Kultur in Bonn]

Weitere Informationen gibt es hier.

Beinahe Bibliotheksbrand in Geislingen

In Geislingen wurde in der letzten Woche versucht die Bibliothek niederzubrennen. Unbekannte legten Feuer im Eingangsbereich der Bibliothek des Geislinger Schlosses, eine größere Katastrophe blieb zum Glück aber aus. Die Polizei geht davon aus, dass die Flammen durch Sauerstoffmangel erstickt sind. Allerdings wurden durch die Rußentwicklung auch Bücher in Mitleidenschaft gezogen, so dass die Bibliothek vorerst geschlossen bleibt.

Prekär ist, das der oder die Feuerteufel einen Schlüssel zur Bibliothek gehabt haben müssen, da es keinerlei Einbruchsspuren an der Tür gab.

[via Südwestpresse.de]

Provenienzforschung an der Universitätsbibliothek der Medizinischen Universität Wien

Das Projektteam verfolgt das Ziel, die zwischen 1938 und 1945 vom nationalsozialistischen Regime geraubten Bücher und deren Erwerbung durch medizinische Klinik- und Institutsbibliotheken in Wien zu dokumentieren.

Dazu ein interessanter Artikel auf standard.at

[via ub.meduniwien.at]