Loblied auf Professor Hering in im Stuttgarter Wochenblatt

Das Stuttgarter Wochenblatt veröffentlichte gestern einen Artikel über Professor Jürgen Hering, der unter anderem Leiter der Unibibliothek Stuttgart und der Sächsischen Staatsbibliothek in Dresden war.
Aber nicht nur für Bibliotheken engagierte sich der heute 70jährige Hering, er hat seit über 40 Jahren zahlreiche Ehrenämter inne.

Zum Artikel geht es hier.

Nacht der Wissenschaft 2007

Am kommenden Samstag, 10. November, findet in Heidelberg, Mannheim und Ludwigshafen von 18.00 bis 2.00 Uhr erstmals die „Nacht der Wissenschaft“ statt.

Die Veranstaltungshomepage verspricht:

Über 130 teilnehmende Institute, Fakultäten, Hochschulen, Kliniken und Unternehmen und nahezu 800 Programm-Punkte […]

Unter dem Motto „Original & Digital“ wird auch die Universitätsbibliothek Heidelberg vertreten sein. Sie zeigt ausgewählte Kostbarkeiten aus der Bibliotheca Palatina und informiert über das laufende Digitalisierungsprojekt dieser Sammlung.

Mehr Infos unter www.nachtderwissenschaft.com

Sachsenspiegel für Jedermann

Die Herzog-August-Bibliothek präsentierte diese Woche ein Faksimile des Wolfenbütteler Sachsenspiegels.
Die Original-Handschrift aus dem 14. Jahrhundert liegt im Tresor der Bibliothek und darf nur in Ausnahmefällen benutzt werden.
Die Nachbildung ermöglicht nun jedem Besucher einen Einblick in das wertvolle Werk.

Wer es aus dem Regal zieht, hat viel, was ihm sonst nur das unbezahlbare Original bieten würde: die alte Handschrift, die Bilder, sogar die Anmerkungen und Skizzen, die die Illustratoren im 14. Jahrhundert aufs Pergament kritzelten, als sie den Rechtstext mit Zeichnungen versahen, um ihn auch denen verständlich zu machen, die nicht lesen konnten.

[Via Braunschweiger Zeitung]

OPML, oder: Bibliotheken als Organisatoren wissenschaftlicher Kommunikation

Die Rolle der Bibliothek in der näheren und weiteren Zukunft wird ständig hinterfragt. Bei jedem medialen Umbruch (Radio, Fernsehen, Computer, E-Books) wird das Ende des Buches und somit auch der Bibliotheken als Ort der aktuellen wissenschaftlichen Kommunikation prophezeit. Um es mal aus der Perspektive der Bibliothek zu sagen: Bisher konnten wir unseren Hals ganz gut aus der Schlinge ziehen. Dies war unter anderem möglich, weil neue Medien schnell in das bisherige Konzept des Sammelns und Verteilens eingegliedert werden konnten. Die Bibliotheken waren und sind dabei Getriebene technischer Neuerungen, von ihnen ging und geht dabei kein Impuls zur Veränderung aus. Dies muss nicht so bleiben.
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Neuer dbv-Newsletter international

Der Herbsttrend lautet: Kultur ist stark im Kommen- und die Bibliotheken sind dabei! Das zeigte nicht nur die Rede des Bundespraesidenten am 24.10.07 in Weimar, die bis ins ferne Togo in Afrika Beachtung fand (und daher auch eine franzoesische Uebersetzung erhalten wird), sondern auch das Eurobarometer und die Parteienbefragung in der Schweiz. Und die neuen Medienentwicklungen, ob Bibliothek 2.0, E-Books auf dem Handy oder YouTube in Bibliotheken sind auch schon (fast) bibliothekarischer Alltag.

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[via Bibliotheksportal]

eXtensible Catalog Project

Es gibt inzwischen zahlreiche OPAC-Alternativen. Aus dem deutschsprachigen Raum wären XOPAC und KUG und bald vielleicht auch Beluga zu nennen. In den USA ist die Softwarelandschaft diesbezüglich wesentlich heterogener. Vielleicht auch deshalb ist mir bisher das eXtensible Catalog Project entgangen. Selbstbeschreibung:

XC has the potential to allow future library users at any level of proficiency to get more out of academic library collections and to give academic libraries more control over how best to help people gather information. As envisioned, XC’s simple yet powerful interface will allow users to navigate through comprehensive search results sorted into useful categories that will give them the resources they seek more easily.

Das Projekt durchlief bisher eine erste Phase, in der ein Konzept erstellt wurde. Und auch für eine zweite Phase ist nun die Finanzierung gesichert. Wie Jennifer Bowen (Co-Principal Investigator des Projektes) in verschiedenen Mailinglisten schrieb, hat sich die Andrew W. Mellon Foundation dazu bereit erklärt, nach der ersten auch die zweite Phase zu finanzieren. Und das mit einer respektablen Summe:

A $749,000 grant from the Andrew W. Mellon Foundation to the University’s River Campus Libraries will be used toward building and deploying the eXtensible Catalog (XC), a set of open-source software applications libraries can use to share their collections. The grant money will also be used to support broad adoption of the software by the library community. The grant and additional funding from the University and partner institutions makes up the $2.8 million needed for the project. The resulting system will allow libraries to simplify user access to all library resources, both digital and non-digital. This is the second grant awarded to the University by the Mellon Foundation for XC development.

Quelle: New Grant to Improve Online Access to University Library Collections