RAKIM-Klingeln mit HTML5

Wer RAKIM nutzt und – wie ich – genervt ist von den regelmäßigen Quicktime-Problemchen, kann folgende Lösung nutzen, um das Bimmeln auf HTML5 umzustellen. Einfach in der queue.php in die entsprechenden Browserweichen folgendes eintragen:

soundControl = "<audio autoplay='autoplay' loop>     <source src='" + soundFile2 + "' \/>   <\/audio>";

Eventuell auch soundFile1, je nachdem, was man möchte. Fertig.

Medizinstudierende fordern Open Access

Im Medinfo-Blog wird auf eine Pressemitteilung der Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V. (bvmd) verwiesen, in der Open Access gefordert wird. Aus dem dazugehörigen Positionspapier:

Insbesondere die rasant voranschreitende medizinische Forschung profitiert von einem schnellen und problemlosen Zugang zu aktuellen Studien. In der medizinischen Ausbildung kann dank Open Access auf einen größeren Pool an Wissen zurückgegriffen und so Unterrichtsinhalte angepasst werden. Im klinischen Alltag können Leitlinien durch mehr zugängliche Informationen untermauert oder angepasst werden.

Die bvmd fordert weiterhin, dass der Dialog zwischen Akteuren, wie Bibliotheken, Daten- und Rechenzentren gepflegt wird und regelmäßig über Open Access informiert wird.

Links:

  • Pressemitteilung (PDF)
  • Positionspapier (PDF)

#OAI8 mit TAGSv5

Karen Smith und Shanifa Nasser haben eine vereinfachte Anleitung für Martin Hawkseys TAGSv5 verfasst. Mit TAGS kann man – wie hier schon beschrieben – in Windeseile ein Tweetarchiv zu jeder beliebigen Twittersuche anlegen. Die neue Anleitung habe ich mit dem Hashtag zum CERN Workshop on Innovations in Scholarly Communication (#OAI8) ausprobiert.

Die Daten des Archivs kann man dann an das TAGS Archive oder den TAGS Explorer (Achtung, ist recht ressourcenhungrig) weitergeben.

ALA-Statement zum PRISM-Skandal

Aus der ALA-Pressemitteilung „ALA calls for national dialogue to reform the nation’s surveillance laws“:

The American Library Association (ALA) is, frankly, saddened that two major revelations about our country’s surveillance practices confirm our gravest worries: the government has obtained vast amounts of personal information about the activities, especially electronic communications of all kinds, of essentially everyone in the United States, including millions of innocent people.

ALA-Präsidentin Maureen Sullivan sieht in Bibliotheken einen geeigneten Ort, die Debatte um die beste Balance zwischen Freiheit und Sicherheit zu führen.

Sherpa crowdsourced

Teil der Operation Frühjahrsputz 2013, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

„What license is this ‘open access’ journal using?“ Diese Frage stellt sich der geneigten OA-Autorin vielleicht. Die Antwort bekommt man auf der Crowdsourcing-Plattform Crowdcrafting. Wenn man selbst oder jemand anderes die Frage „Is it an Open Access Journal?“ schon beantwortet hat.

Einerseits ist es eine gute Idee, ein Sherpa/Romeo-ähnliches Projekt auf eine breitere redaktionelle Basis zu stellen. Ob der Weg über Crowdsourcing-Plattformen der richtige ist, daran lässt nicht nur die bisherige Beteiligung zweifeln.

CHORUS: Wenig pro, viel contra

CHORUS ist die Antwort der US-Publisher und Fachgesellschaften auf das OA-Memorandum „Increasing Access to the Results of Federally Funded Scientific Research“ (PDF). Scholarly Kitchen hat in einer der sehr wenigen von mir gefundenen positiven Äußerungen zu CHORUS das Modell folgendermaßen beschrieben:

  • Publishers create and support a new domain, CHORUS.gov, with agency input
  • Publishers deposit metadata via CrossRef and FundRef for papers with relevant funding
  • Users can search and discover papers directly from CHORUS.gov or via any integrated agency site
  • Users retrieve paper directly from the publishers’ sites using the version of record

Das Kent Anderson CHORUS unterstützt, ist wenig verwunderlich, schließlich ist er Mitunterzeichner für das Journal of Bone and Joint Surgery. Viele andere, zum Beispiel Jonathan Eisen, sind dagegen highly sceptical:

This appears to be an attempt to kill databases like Pubmed Central which is where such freely available publications now are archived. I am very skeptical of the claims made by publishers that papers that are supposed to be freely available will in fact be made freely available on their own websites. Why you may ask am I skeptical of this? I suggest you read my prior posts on how Nature Publishing Group continuously failed to fulfill their promises to make genome papers freely available on their website.

Michael Eisen stimmt sogar einen CHORUS of boos an. Wer sonst nichts zu CHORUS lesen möchte, sollte sich dieses Posting ansehen! Auch Jason Hoyt kritisiert CHORUS in einem lesenswerten Posting. Im Blog Sauropod Vertebra Picture of the Week hat Mike Taylor diese und weitere Stimmen zu CHORUS gesammelt.