"Haben Bücher eine Zukunft?"

Anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2007 beschäftigte sich PricewaterhouseCoopers mit dieser Frage und kam unter anderem zu folgendem Ergebnis:

Wer viel im Netz surft, liest auch mehr Bücher und umgekehrt.

Die komplette Studie zum Leseverhalten der Deutschen ist nachzulesen unter:

http://www.pwc.de/fileserver/RepositoryItem/tmt_PwC%20Buchm_Studie_4.10.pdf?itemId=3113240

[via Börsenblatt]

VFI-Anerkennungspreis

Den Annerkennungspreis des Vereins zur Förderung der Informationswissenschaft (VFI) erhält Elke Greifeneder für ihre Masterarbeit mit dem Thema „Effektivität und Effizienz von Online-Hilfesystemen in deutschen Universitäts-Opac´s“. In der Begründung der Jury heißt es: “ In dieser Arbeit wird ein bislang nur selten behandeltes Thema, das aber von hoher Relevanz für die praktische Bibliotheksarbeit ist, in überzeugender Weise analysiert und kommentiert.“ Wer sich davon überzeugen möchte, kann dies hier tun.

"Perlen aus dem Internet"

Das aktuelle NZZ Folio „Perlen aus dem Internet: wichtige Sites, nützliche Tricks“ scheint sehr interessant zu sein: Es berichtet über Facebook, Google, Youtube und weitere Phänomene, die das Internet heute ausmachen. Zudem gibt es einen Sonderteil, der „Perlen aus dem Internet“ zu verschiedenen Themen kurz vorstellt und kommentiert. Die „Perlen“ sind teilweise natürlich sehr spezifisch auf die Schweiz ausgerichtet.

"Workfare"

Telepolis berichtet:

Das Wirtschaftsministerium propagiert neue Maßnahmen, wie Arbeitslose dazu genötigt werden können, Arbeit aufzunehmen. Das Institut für die Zukunft der Arbeit (IZA) hat dazu im Auftrag des Ministeriums eine Studie mit dem Titel „Umsetzung des Workfare-Ansatzes im BMWi-Modell für eine existenzsichernde Beschäftigung“ ausgearbeitet, die allerdings sehr spekulativ und wenig belastbar zu sein scheint.

Laut Wikipedia ist Workfare („Wohlpflicht“) in Anlehnung an Welfare (engl. Wohlfahrt) entstanden und bezeichnet eine Sozialfürsorge, die mit einer Pflicht zur Arbeit verbunden ist. Eindeutig die nächste Möglichkeit für kostenbewusste Bibliotheken, Fachpersonal einzusparen. Schon 1-Euro-Kräfte sind ja auf reges Interesse gestoßen. Nicht nur auf Seiten der Bibliotheken.

Und wieder wird darauf gesetzt, dass auf diese Weise neue Arbeitsplätze entstehen. Wie schon beim 1-Euro-Unsinn (PDF).

"Bibliothek der verbrannten Bücher" soll nach Augsburg

Die berühmte «Bibliothek der verbrannten Bücher» soll in Augsburg
eine dauerhafte Bleibe finden. Mit knapper Mehrheit sprach sich am
Mittwoch der Kulturausschuss des Bayerischen Landtages für die
schwäbische Stadt als Standort der Privatsammlung des Münchners
Georg Salzmann aus. Die Stadt Nürnberg, die sich ebenfalls um die
Bibliothek beworben hatte, hätte damit das Nachsehen.

[via pr.inside]

Thomas-Mann-Preis 2008 für Daniel Kehlmann

Die Hansestadt Lübeck vergibt den, mit 10.000 Euro dotierten Thomas-Mann-Preis in diesem Jahr an den Schriftsteller Daniel Kehlmann.
Der Preis wurde 1975, anlässlich des 100. Geburtstages von Thomas Mann, von der Hansestadt gestiftet und wird seitdem alle drei Jahre an Persönlichkeiten verliehen,

“die sich durch ihr literarisches oder literaturwissenschaftliches Wirken ausgezeichnet haben im Geiste der Humanität, die das Werk von Thomas Mann prägte.”

In der Begründung der Jury für Daniel Kehlmann, der unter anderem mit dem Buch „Ich und Kaminski“ bekannt wurde, heißt es

“Die Ehrung gilt dem scharfsinnigen Essayisten und klugen Geschichtenerzähler, dessen Romane und Novellen mit artistischer Verve und in leichtfüßiger Nachfolge Thomas Manns mit Humor, Ironie und tieferer Bedeutung ihre sehr ernsten Scherze treiben.”

Der Preis wird im Oktober in Lübeck verliehen.

[via Hansestadt Lübeck]