Public Libraries don't suck

Wired ließ und lässt abstimmen: Why Things Suck: Things That Don’t Suck

TV screens in the back of airplane seats. Twice-baked potatoes. Dryer sheets. DVRs. The set design on Mad Men. Farmers’ markets. Tap water. Touchscreens. Scissors. Pocketknives. Thumb drives. Kites. Strike-anywhere matches. Doorstops. Run-flat tires. Netflix. Noise-canceling headphones. Casual carpool. Guitar Hero. Salt-and-vinegar potato chips. Bicycles. Kevlar. Velcro. Carbon composite. Dradis. Flip-flops. The first half hour of Indiana Jones and the Temple of Doom. Seat belts. Zippo lighters. Spartan Laser. Heated seats. Public libraries. Remote control. Ice cream.

Die Hervorhebung kommt von mir und der Hinweis von Thomas Brevik.

Start der Leipziger Buchmesse

Mit einem Festakt im Gewandhaus ist die Leipziger Buchmesse 2008 am Mittwochabend eröffnet worden. Zum Auftakt nahm der niederländische Publizist Geert Mak (61) den mit 15 000 Euro dotierten Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung entgegen.

Die Buchmesse findet noch bis einschließlich Sonntag statt.

Mehr dazu auf den Seiten des Handelsblatt.com
oder auch unter mdr.de.

Jörg Dräger zur Bertelsmann-Stiftung

Sie haben sich gesucht und gefunden: Der schlechteste Bildungspolitiker Deutschlands Jörg Dräger tritt von seinem Posten als Wissenschaftssenator, um in Zukunft für die Bertelsmann-Stiftung zu arbeiten. Er soll Konzepte für die Bildungspolitik entwickeln und auch geschäftsführend für das CHE-Ranking tätig sein.

Verwunderlich, dass er den Posten verlässt, bevor er die Geisteswissenschaften in Hamburg endgültig beerdigen konnte.

[via SpOn]

"Geht es für Wissenschaftler nur noch darum, ökonomisch effizient zu sein?"

Über diese Frage wird momentan an der Universität Dortmund debbatiert. Für den Rektor der Uni ist klar: “Im Wettbewerb um studentische Köpfe brauchen wir ein klares Profil”, und so sollen in Dortmund die Natur- und Ingenieurwissenschaften in den Mittelpunkt gerückt werden. Um den Profilwechsel zu dokumentieren wird eine Umbenennung in Technische Universität angestrebt.

Doch wie reagiert die “dritte Säule” der Uni? Die Geisteswissenschaftler befürchten, das sie dann nur noch “Beiwerk” sein werden. Und das obwohl sie fast 50% der Dortmunder Studenten ausmachen und beim CHE-Ranking (Centrum für Hochschulentwicklung) mit den Erziehungswissenschaften Spitzenplätze erziehlen. Wohingegen die Natur- und Ingenieurwissenschaften nur im Mittelfeld zu suchen sind.

Aber beim Blick auf die Höhe der bewilligten Forschungsgelder sieht es anders aus. Die Ingenieurs- und Naturwissenschaften aquirieren rund 90% der Drittmittel. Für Geisteswissenschaftler dagegen ist es schwieriger große Beiträge einzuwerben. Aber “Geht es für Wissenschaftler nur noch darum, ökonomisch effizient zu sein?” Immerhin stehen bei der ersten Exzellenzinitiative bei zwei der drei deutschen Elite-Unis die Natur- und Ingenieurwissenschaften im Zentrum.

Das Leitlinien-Papier zur Umbenennung der Uni wird gerade im Senat diskutiert. Die Dortmunder Studenten scheinen mehrheitlich nicht interessiert bzw. sind unwissend, zu einer Aussprache mit dem Rektorat erschienen lediglich 50 von ihnen.

Der Rektor Eberhard Becker, hält Kritikern den Plan entgegen, der gleichzeitig zum TU Projekt umgesetzt werden soll: es soll eine stärkere Kooperation der Geisteswissenschaften mit den Hochschulen in Bochum und Duisburg-Essen geben. So soll eine Art Kompetenzzentrum eingerichtet werden.

Es bleibt abzuwarten, ob sich die Geisteswissenschaften auf diesen “Kuhhandel” einlassen werden.

[via Zeit online]