Googles prahlt: Google Chrome schneller als Kartoffeln.
Die angewendeten Verfahren sind allerdings inakzeptabel. Opera zeigt, wie Kartoffel-Wissenschaft wirklich funktioniert:
[via TheNextWeb]
Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen
Googles prahlt: Google Chrome schneller als Kartoffeln.
Die angewendeten Verfahren sind allerdings inakzeptabel. Opera zeigt, wie Kartoffel-Wissenschaft wirklich funktioniert:
[via TheNextWeb]
[Via ReadWriteWeb]
Oliver Obst sinniert in Medinfo über die Vorläufigkeit der eBooks anhand von Thieme, die neuerdings auf Flash für nichtregistrierte User setzen:
Hier steht man mit zigtausend Euro bei dreitausend Studenten im Wort. Aus IHREN Studienbeiträgen wurden die Thieme-Bücher gekauft, IHNEN hat man versichert, dass sie PDFs bekommen würden, mit den man auch offline oder am iPhone/iPad arbeiten kann. Das soll jetzt nicht mehr möglich sein? (Der Download einzelner Seiten als PDF zählt für mich nicht als PDF-Nutzung, dazu ist es zu kompliziert und langsam – noch komplizierter als die bisherige Nutzung der in zig PDFs atomisierten Thieme-Bücher).
Atomisierte Bücher sind eine schöne Formulierung für die Unsitte, ein Buch nicht komplett zum Download anzubieten. „Wasch mich, aber mach mich nicht nass“ ist auch bei anderen eBookern gern gesehen. Bei der Inetbib sprach ich darüber mit verschiedenen eBook-Anbietern. Auf die Frage, warum man ein Buch nicht komplett zum Download anbieten würde, wurde stets verneint, dass es primär um die Erhöhung der Klickraten ginge. Vielmehr seien in erster Linie die Begrenzung des Traffics der Grund und natürlich die Überlegung, dass atomisierte eBooks nicht so schnell ihren Weg in die dunklen Schlünde des Internets finden.
[via netbib]
Vor 25 Jahren wurden die Namen der Top-Level-Domains festgelegt. Wie bei Heise zu lesen ist, wurde die endgültige Benamsung zweier TLDs dabei durch eine Bibliothekarin durchgeführt:
Das endgültige Schema prägte die Bibliothekarin Elizabeth „Jake“ Feinler, die mit der täglichen Aktualisierung der Hosts-Datei beauftragt war. Neben den Vorschlägen von Postel legte sie .com für Commerce und .edu für Education fest. Weder Jon Postel noch Vint Cerf mochten ihre Vorschläge, doch hatten sie keine besseren Alternativen parat.
Dass man nicht nur dagegen sein kann, wusste schon Knarf Rellöm.
Das Internet-Portal „Paper C“ vermeldet die Kooperation mit O’Reilly Media und bietet nun über 600 E-Books des IT-Verlags zum kostenfreien Lesen an.
Paper C versteht sich als „elektronischer Copyshop“. Lesen und Recherchieren in den angebotenen, elektronischen Fachbüchern ist kostenfrei, für Zusatzfunktionen wie Herunterladen und Ausdrucken, Speichern von Zitaten oder Einfügen von Kommentaren fallen Kosten an.
Vernichtende Kritik der Onleihe von Jürgen Fenn:
Bei der Onleihe handelt es sich um ein vollkommen überflüssiges Angebot, das ausschließlich für Windows-Anwender vollständig benutzbar ist. Es ist keine Ergänzung des bisherigen Angebots der Bibliotheken und es erspart mir auch nicht den Weg in die Bibliothek, weil ich die Bücher, die ich brauche und die mich interessieren, über die Onleihe gar nicht bekomme. Dazu paßt auch, daß der volle Umfang des ohnehin stark beschränkten Angebots mir gar nicht zur Verfügung steht, weil ich dazu den falschen Computer besitze, für den es die proprietäre Software nicht gibt, die die Onleihe mehr oder weniger stillschweigend voraussetzt.
Passend dazu gibt es auch noch eine Sammlung der schönsten DRM- und Fehlermeldungen
im Zusammenhang mit der Onleihe. Mein Favorit ist dieses hier.
Till Kinstler machte in Inetbib auf eine Umfrage von Nicole C. Engard (Open Source Evangelist bei LibLime) aufmerksam:
I am working on some very very broad research on open source use in libraries for a book I’m working on. The focus of the book will be on software you can use that is open source. If you have a chance to answer this brief survey to help me out that would be greatly
appreciated:http://opensource.web2learning.net/limesurvey/index.php?sid=63946&lang=en
Thanks a bunch!!! (and feel free to share with others)
Messen, Kongresse, Foren, User-Treffen, Seminare, Hausmessen und Roadshows auf einen Blick
verspricht der IT-Veranstaltungskalender aus dem Hause Goodsourcepublishing. Die Einträge (z.B. dieser hier zur Next-Conference 2009) bieten Informationen worum es geht und wo man die Veranstaltung findet.
Nützlich ist die Importfunktion für den eigenen Kalender (im ics-Format). Verbesserungswürdig ist die Ortsanzeige, die man m.E. recht einfach mit Yahoo, Google oder Open Street Maps verknüpfen könnte. Insgesamt aber auf jeden Fall ein nützliches Angebot, zu dem auch ein RSS-Feed existiert, der hervorragend den von Eventseer ergänzt.
Im Dezember 2008 kündigte die Universitätsbibliothek Würzburg noch stolz einen neuen Service an:
Neues Urheberrecht und Studienbeiträge machen’s möglich: Die Universitätsbibliothek präsentiert ein völlig neues Angebot – eine selbst digitalisierte elektronische Lehrbuchsammlung (eLBS), ganz am Bedarf der Studierenden ausgerichtet.
Gegen diesen Service bereitet der Börsenverein nun einen Musterprozess vor. Geklärt werden soll die Frage, ob Bibliotheken vor der Digitalisierung eines Buches prüfen müssen, „ob der Verlag eine elektronische Lizenz zu angemessenen Bedingungen anbietet.“
[via Börsenblatt]
Der Amerikaner Gordon Bell speichert sein ganzes Leben im Computer ab. Das Forschungsprojekt „MyLifeBits“ von Microsoft soll u.a. die Frage beantworten, wieviel Speicherplatz ein Leben benötigt …
Mehr Informationen finden sich in diesem Artikel der NZZ am Sonntag.