The Lonely Librarian macht auf eine Sammlung von 100 Places to Connect With Other Bibliophiles Online aufmerksam.
Bibliophiles of the world, unite and take over…
Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen
The Lonely Librarian macht auf eine Sammlung von 100 Places to Connect With Other Bibliophiles Online aufmerksam.
Bibliophiles of the world, unite and take over…
Passend zur Lernen-2.0-Lektion zu Online-Anwendungen hier ein Nachschlag mit insgesamt „44 Excellent Productivity Tools“.
Exzellent sind sicherlich nicht alle Tools, zumal nicht für jeden. Aber es sind sicherlich ein paar interessante Tipps dabei. Es sind auch kostenpflichtige Dienste enthalten.
Heute wurde im Librarything-Blog das(?) neue Web Services API vorgestellt. Wenn ich das auf den ersten, flüchtigen Blick richtig erfasse, wächst mit Common Knowledge gerade ein Konkurrent für die PND ran. Die biographischen Daten zum Beispiel für Michael Ende werden zumindest für den Hausgebrauch meist ausreichen. Wenn man an das Potential der PND denkt!
Die PND umfasst zur Zeit rund 2,6 Mio. Namen (davon ca. 1.000.000 Personen mit individualisierten Datensätzen) aus der Katalogisierung der PND-Kooperationspartner und der Deutschen Nationalbibliothek, aus Projekten der Altbestandserschließung und Namen der Bayerischen Staatsbibliothek aus dem osteuropäischen und islamischen Kulturkreis, aus den Bereichen Musik und Karten sowie den Personennamen der Zentralkartei der Autographen der Staatsbibliothek zu Berlin und den Personennamen der SWD.
Ein Ferrari unter den Datenbanken! Aber fahren darf er nur im Parkhaus.
Die Deutsche Nationalbibliothek nutzt die PND als integrierte Normdatei bei der Katalogisierung und verknüpft die Normdatensätze mit den Titelsätzen.
Der Unterschied zwischen PND und Common Knowledge ist außer der Datengrundlage, dass Librarything alle Daten bequem per verständlich dokumentierter API unter CC-SA-Lizenz zugänglich macht. Das hat Potential. Verknüpfen wir das mal mit den Gedanken zu einem freien Klassifikationssystem, dann muss man ganz klar konstatieren, dass sich das Bibliothekswesen gerade in die Bedeutungslosigkeit schnarcht.
Gesetze kann man in Blogs kommentieren, man kann Sie dort jedoch auch schreiben. Klaus Graf ist es zumindest im deutschsprachigen Raum als vermutlich erstem gelungen, eine Gesetzespassage in einem Blog zu entwerfen, die in leicht abgewandelter Form tatsächlich übernommen wurde.
Sein Vorschlag für den Datenschutz im Thüringer Bibliotheksgesetz [1]das übrigens heute rechtskräftig wurde :
„Soweit Bibliotheken im Rahmen ihrer Dokumentationsaufgaben und insbesondere bei der Übernahme, Erschließung und Nutzbarmachung von aus wissenschaftlichen Gründen erhaltenswerten Nachlässen personenbezogene Daten lebender Personen im Sinne des Thüringer Datenschutzgesetzes verarbeiten, gelten die Vorschriften des Thüringer Archivgesetzes entsprechend.“
Im Gesetz steht nun:
Für die Verarbeitung von personenbezogenen Daten lebender Personen bei der Übernahme, Erschließung und Nutzbarmachung von Nachlässen durch Bibliotheken gelten die Vorschriften des Thüringer Archivgesetzes entsprechend.
Glückwunsch! Soviel dazu.
References
| ↑1 | das übrigens heute rechtskräftig wurde |
|---|
Im Library Journal ist ein Artikel zu finden, in dem ein OPAC der besseren Art beschrieben wird. BiblioCommons wird zur Zeit in der Oakville Public Library eingesetzt. Der Artikel ist äußerst euphorisch, und das mit Recht. Es wird ziemlich viel richtig gemacht.
People don’t want a library that acts like just a glorified card catalog online. They want a catalog that’s as good as Google and Amazon.
So wird zum Beispiel die eigentlich gar nicht so schwierige Richtlinie eingelöst, das OPACs nicht furchtbar häßlich sein müssen. Das Auge sucht schließlich mit. Und es gibt permanente URLs, mit denen man problemlos einzelne Werke verlinken kann:
http://opl.bibliocommons.com/item/show/1441993_the_13_12_lives_of_captain_bluebear
Bewertungssystem, Anmerkungen zu einzelnen Titeln, Buchcover, Tags, die Möglichkeit, persönliche Collections anzulegen…
[via Techcrunch]
Neues Solo-Blog vom (bisherigen?) Netbib-Blogger Lambert Heller: Biblionik:
Der Titel dieses Blogs ist […] nicht nur Wortspielerei. Bionics (dt. Bionik) unterstellt der Natur raffinierterweise eigene Zwecke, um Eigenschaften der belebten Natur als “Werkzeuge” interpretieren und sie dann anschließend für menschliche Zwecke kopieren und remixen zu können. In gewisser Weise soll sich Biblionik mit der Web-Natur beschäftigen, stets mit den bibliothekarischen Erfahrungen und Zwecken vor Augen.
Viel Erfolg!
Laura Milligan hat 100 Youtube-Videos für Bibliothekare zusammengestellt. Der Bibliothekar lernt so z.B. einiges über neue Bibliothekswerkzeuge und Technologien, spezielle Bibliotheksprojekte und Lesekampagnen sowie über das Image der Berufsgruppe …
[via swisslib]
Josh Hadro fasst im Library Journal die „Top Tech Trends“ des diesjährigen ALA-Konferenz zusammen.
- Perennial favorites open source, APIs, and mobile devices given as top trends, among others
- Technology glitches during streaming video, distracting chat room discussion during panel
- Karen Coyle: Future may not involve libraries „if we don’t make some extreme changes.“
Äußerst empfehlenswerte Lektüre. Die meisten Erkenntnisse sind zwar weder neu, noch überraschend. So gebündelt findet man die diversen Ermahnungen („Mehr Offenheit!“) und Visionen („Mehr Offenheit!“) jedoch selten.
Die britische Regierung schreibt einen Wettbewerb aus, in dem nach Mashup-Ideen für Regierungsdaten gesucht wird: Show us a better way! Bis zu £20.000 werden für die Umsetzung ausgelobt.
We are offering up to £20,000 to take your ideas forward with a development team. That may be time with a designer to create a professional mockup that can be pitched to organisations, or some programmer time to create a working prototype. The best idea overall will win a symbolic trophy trawled from our archives.
Solange es nicht um personenbezogene oder sonstwie sensible Daten geht: großartig! Als Beispiele dienen unter anderem „Rate my prison“ oder „Fix my street“.
Diesmal geht also nicht (wie in Großbritannien anscheinend üblich) um versehentlich, sondern tatsächlich um absichtliches Freisetzen von Informationen.
[via Golem]