Infowiese verwüstet

Auf der Infowiese wächst nichts mehr. Hoffentlich hat der Betreiber (ein Stefan) auch hübsch ein Pflichtexemplar abgegeben. Wer die Infowiese „übernehmen“ will, soll sich übrigens bei Stefan melden. Leider hat er keine Kontaktmöglichkeit angegeben.

Ist das jetzt informationswissenschaftliche Mode? Will man sich so von den Kommunikationswissenschaften abgrenzen? Fragen über Fragen…

Sonderheft des Scandinavian Public Library Quarterly über Bibliothek 2.0

In der letzten Ausgabe des Scandinavian Public Library Quarterly geht es (auf englisch) um soziale Netze und rund um die Bibliothek 2.0. Ein Artikel („Interaction: Anything goes 2.0“, S. 6-9) ist von LibWorld-Autor Peter Alsbjer.

Das gesamte Magazin (PDF) kann man hier herunterladen.

[via Peter Alsbjer]

RSS-Feeds in Homepage einbinden

Es wird mal wieder Zeit für einen Tipp aus der Rubrik „Klein, aber oho!“

Wenn man einen RSS-Feed in eine Homepage einbinden möchte, stößt man dabei sehr schnell auf verschiedene Problemchen. Eins davon kann sein, dass man auf dem Webserver nicht machen darf, was man will. Ein anderes, das man vielleicht nicht weiß, was man machen muss, selbst wenn man es dürfte.

Eine einfache Lösung für das Einbinden von RSS-Feeds (z.B. von Neuerwerbungsfeeds) bietet nun Google mit dem Dynamic Feed Control Wizard. Super einfach, schnellstens zu integrieren.

Die einzige Hürde könnte die merkwürdige Art der Feed-Eingabe sein: Man gibt Stichwörter ein, nach denen man den Feed eventuell automatisch angezeigt bekommt. Sucht man beispielsweise nach ‚Infobib‘, bekommt man automatisch den Infobib-Feed. Das hilft natürlich nicht, wenn man einen weniger webweit vertretenen Feed sucht, z.B. den der lokalen OPUS-Installation. Macht aber auch nichts! Im Code muss man in diesem Fall einfach zwei Zeilen austauschen.

  1. title: ‚Infobib‘ wird zu title: ‚Neuerwerbungen‘
  2. url: ‚https://infobib.de/blog/feed/‘ wird zu url: ‚http://opus.bsz-bw.de/fhhv/rss.php‘

Und wie das dann in einer Homepage aussehen kann, sieht man hier.

[Gefunden via RSS4LIB]

Quo vadis, Wissenschaftsblog?

Wenn Wissenschaftler damit beginnen, ihre Gedanken und Notizen in Blogs niederzuschreiben, so bleibt das nicht folgenlos. Wissenschaftliche Blogs, die auch hierzulande zusehends populärer werden, verändern etwas – sie verändern die Wissenschaftskommunikation, die bloggenden Wissenschaftler selbst, das öffentliche Bild von der Wissenschaft und schließlich auch die Blogosphäre.

Spannender Gastbeitrag von Marc Scheloske bei KoopTech.

Subjektives, affektives und assoziatives Tagging

Sobald es um Tagging im bibliothekarischen Kontext geht, ist auch schnell die Rede vom Datensilo, aus dem es auszubrechen gelte. Postwendend kommt verlässlich der Einwand (gerne auch mal von mir), dass Tags oft einen lokalen oder persönlichen Bezug haben. In „@toread and Cool : Subjective, Affective and Associative Factors in Tagging“ untersucht Margaret Kipp genau dieses Phänomen.

Kipp, Margaret E.I. (2008) @toread and Cool : Subjective, Affective and Associative Factors in Tagging. In Proceedings Canadian Association for Information Science/L’Association canadienne des sciences de l’information (CAIS/ACSI), Vancouver, British Columbia (Canada).

http://eprints.rclis.org/archive/00013788/

Alle Einwände, die man auf diesem Wege gegen user generated sacherschließung vorbringen kann sollten jedoch nicht dazu führen, auf sie zu verzichten. Der dienst- und kontextübergreifende Austausch von funktionalen Tags mag zwar erst einmal wenig sinnvoll erscheinen. Aber bevor man dies abschließend beurteilen kann, sollten zunächst ausreichend Daten zur Verfügung stehen, anhand derer man die tatsächliche Anwendung von Tags im akademischen Kontext untersuchen kann.

Umfrage zum "wissenschaftlichem Arbeiten im Web 2.0"

Umfrage zum wissenschaftlichen Arbeiten mit 2.0-Instrumenten:

Das Forschungsprojekt „Wissenschaftlich Arbeiten im Web 2.0“ an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg untersucht derzeit Möglichkeiten zur Nutzung des so genannten „Web 2.0“ in der Wissenschaft.

Der nachfolgende Fragebogen soll grundlegende Fragen klären. Sie brauchen sich nicht mit dem Thema beschäftigt zu haben, um ihn auszufüllen, dafür aber zehn Minuten Zeit.

Alle Daten werden anonym erhoben und ausgewertet.

Hier geht’s zur Umfrage.

Update: URL korrigiert

BibTex & Endnote im SWB Online-Katalog

Der SWB-Katalog wurde wieder einmal frisiert. Nun findet sich dort nicht nur ein Linkserver, mit dem auf Wikipedia-Einträge verwiesen wird, in denen dieses Buch als Quelle angegeben ist. Nun ist auch der Export bibliographischer Daten möglich.

Angeboten werden drei verschiedene bibliographische Formate:
„BibTex & Endnote im SWB Online-Katalog“ weiterlesen

"Perlen aus dem Internet"

Das aktuelle NZZ Folio „Perlen aus dem Internet: wichtige Sites, nützliche Tricks“ scheint sehr interessant zu sein: Es berichtet über Facebook, Google, Youtube und weitere Phänomene, die das Internet heute ausmachen. Zudem gibt es einen Sonderteil, der „Perlen aus dem Internet“ zu verschiedenen Themen kurz vorstellt und kommentiert. Die „Perlen“ sind teilweise natürlich sehr spezifisch auf die Schweiz ausgerichtet.