Kooperationsvereinbarung zwischen BSZ und VZG

Die Kooperationsvereinbarung zwischen BSZ und VZG (PDF) ist online verfügbar. Die Kernpunkte:

  • Vereinigung der Verbundkataloge des BSZ und der VZG in einer Produktivumgebung.
  • Anpassung der technischen Strukturen der Pica-Systeme beider Verbünde.
  • Einführung eines gemeinsamen Internformats und einheitlicher Katalogisierungs- und Anwendungsrichtlinien.
  • Arbeitsteiliger Aufbau einer gemeinsam genutzten Infrastruktur für den Nachweis und die Administration von E-Ressourcen wie z.B. E-Books für die Verbundzentralen und ihre teilnehmenden Bibliotheken.
  • Aufbau und arbeitsteiliger Betrieb von Infrastruktur und Support für lokale Bibliothekssysteme und Discovery-Services.
  • Gemeinsame Bereitstellung eines Workflow-Systems zur retrospektiven Digitalisierung.
  • Einführung einer arbeitsteiligen Infrastruktur für Dienstleistungen zur Langzeitarchivierung.
  • Abstimmung von Personalentwicklung, Kompetenz- und Leistungssaufbau, um Redundanzen zu vermeiden und Synergien zu nutzen.

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Nach vier Jahren wird die Kooperation von der Verbundleitung des GBV und dem Kuratorium des BSZ evaluiert.

SWB-Datenbank als Linked-Open-Data veröffentlicht

Informationen über Open Access für Daten aus dem SWB finden sich im BSZ-Wiki. Dort steht, dass der SWB-Verbundkatalog monatlich aktualisiert als MARC21-Download (auch RDF und BEACON!) unter CC0-Lizenz zur Verfügung steht.

Damit ist die Landschaft der deutschen Verbundkataloge fast komplettiert:

BVB Dezember 2011 (B3KAT)
GBV tba.
HEBIS Juli 2012
HBZ August 2012 1) Über dieses Datum lässt sich streiten, da der Download des Verbundkatalogs aufgrund der Zurückhaltung einzelner Bibliotheken zu dieser Zeit noch nicht vollständig war.
KOBV Dezember 2011 (B3KAT)
SWB September 2013

Im von Patrick Danowski und Adrian Pohl herausgegebenen Buch “(Open) Linked Data in Bibliotheken” wird über viele andere Aktivitäten im Bereich Open Bibliographic Data berichtet. 2) Eine Timeline gibt es im Kapitel 2.4.8 “Übersicht der Entwicklungen von 2007 bis 2012”, S. 18ff

[via BSZ]

References   [ + ]

1. Über dieses Datum lässt sich streiten, da der Download des Verbundkatalogs aufgrund der Zurückhaltung einzelner Bibliotheken zu dieser Zeit noch nicht vollständig war.
2. Eine Timeline gibt es im Kapitel 2.4.8 “Übersicht der Entwicklungen von 2007 bis 2012”, S. 18ff

Open Data in Baden-Württemberg

Im Koalitionsvertrag der Grün-Roten Koalition in Baden-Württemberg (PDF) sind zwei erfreuliche Abschnitte zu finden. Der Erste beschäftigt sich mit “Leistungsfähiger Informationsinfrastruktur und Open Access” (S. 14):

Der Zugang zu Datenbanken und E-Journals sowie die Nachhaltigkeit und Nachnutzung wissenschaftlicher Daten wird neben der Geräteausstattung ein immer wichtigerer Faktor für Forschungsund Innovationsprozesse. Wir werden deshalb verstärkt in die Informationsversorgung investieren.

Gleichzeitig wollen wir größtmögliche Transparenz und allgemeine Zugänglichkeit zu wissenschaftlichen Daten herstellen. Dazu werden wir gemeinsam mit den Hochschulen und Universitätsbibliotheken des Landes eine Open-Access-Strategie entwickeln. Dabei prüfen wir, wie das Prinzip umgesetzt werden kann, alle öffentlich geförderten und alle durch das Land beauftragten Forschungsergebnisse kostenfrei der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Möglichkeit der Hochschulen zur Forschung im Auftrag Dritter darf dadurch nicht beeinträchtigt werden.

Weiterhin wird erhöhte Transparenz bei militärisch relevanter Forschung gefordert.

Der Zweite Abschnitt beschäftigt sich mit “Transparenz des Regierungshandelns im Netz” (S. 79):

Wir stehen für eine offene Gesellschaft und eine transparente Verwaltung. Die bisherigen Aktivitäten Baden-Württembergs im Bereich e-Government und digitaler Demokratie werden wir ausbauen. Dabei werden wir insbesondere auch auf die Barrierefreiheit aller öffentlichen Angebote achten, und darauf, dass Teilhabe am öffentlichen Leben auch ohne Netzzugang möglich bleibt. Zu den großen Chancen digitaler Netze gehört die Möglichkeit, die Grundlagen des Regierungshandelns transparent und zugänglich zu machen.

In einem umfassenden Informationsfreiheitsgesetz werden wir gesetzliche Regelungen treffen, damit Bürgerinnen und Bürger unter Beachtung des Datenschutzes grundsätzlich freien Zugang zu den bei den öffentlichen Verwaltungen vorhandenen Informationen haben. Wir werden unser Regierungshandeln daran orientieren, die zugrunde liegenden Daten und Dokumente weitestmöglich öffentlich zugänglich zu machen. Hier orientieren wir uns am Grundsatz „Open Data“.

Drei Bibliotheken in Baden-Württemberg (Konstanz, Mannheim, Tübingen) gehen in dieser Hinsicht mit gutem Beispiel voran. Sie haben ihre Katalogdaten unter CC0 veröffentlicht. Die UB Mannheim bietet Linked Open Data (zum SPARQL-Endpoint) wie kürzlich schon hier erwähnt.

BibTex & Endnote im SWB Online-Katalog

Der SWB-Katalog wurde wieder einmal frisiert. Nun findet sich dort nicht nur ein Linkserver, mit dem auf Wikipedia-Einträge verwiesen wird, in denen dieses Buch als Quelle angegeben ist. Nun ist auch der Export bibliographischer Daten möglich.

Angeboten werden drei verschiedene bibliographische Formate:
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