One Pager: Webseiten-Konzentrat für Bibliotheken

One Pager ist ein minimalistisches, nutzerzentriertes Konzept für Bibliothekswebseiten. Grundprinzipien sind:

  • Designing for Mobile First
  • Saving the Time of the Reader
  • Librarians are Busy
  • Writing is Important
  • Clarity through Simplicity

Die Idee, primär für mobile Geräte zu entwickeln zahlt sich aus, da man sich dann zwangsläufig auf das Wesentliche konzentriert. Insgesamt gilt: weniger ist mehr!

Bislang ist der One Pager anscheinend noch nicht für CMS umgesetzt worden. Wer in näherer Zukunft eine neue Bibliothekswebseite plant, sollte sich das Konzept inkl. Screenshots auf jeden Fall näher ansehen.

One Pager ist in Github unter CC-BY-NC-SA veröffentlicht.

500.000 Bücher und Handschriften online

Die Bayerische Staatsbibliothek ist der größte deutsche Datenlieferant für „EUROPEANA“

Seit Anfang März bietet die Bayerische Staatsbibliothek mehr als eine halbe Million digitalisierter Bücher im Internet über ihren Online-Katalog OPACplus und ihre Digitalen Sammlungen an. Damit präsentiert die Bibliothek den größten Bestand digitalisierter Bücher im deutschen Sprachraum.

[via juraforum.de]

Open Data und Datenjournalismus

Als Nachtrag zur Zusammenfassung des Themas Open Government Data auf der CeBIT hier noch die Präsentation von Lorenz Matzat zu „Open Data und Datenjournalismus“:

Ebenfalls auf der CeBIT mit einem Vortrag zum Thema OGD vertreten war übrigens die Initiative Amt24. Der Vortrag führte ein wenig ins Thema ein und ist soweit ich weiß nicht online verfügbar.

Open Government Data auf der CeBIT

Während der CeBIT gab es wieder hunderte von Fachvorträgen aus allen möglichen Bereichen rund um Technik und Gesellschaft. Diesmal war das Thema Open Government Data (OGD) mindestens bei zwei Terminen vertreten.

Zuerst im Vortragsprogramm des 2. Medienwirtschaftsgipfels [1] Disclaimer: Lambert Heller und ich waren Teil der Vorbereitungs-AG „Enterprise 2.0“ und der AG „Open Government Data“ . Dort fanden sich drei kompetente Redner und ein ebenso kompetenter Moderator (Stefan Gehrke) ein, die verschiedene Aspekte des Themas OGD vorstellten. Ton Zijlstra gab einen Überblick, um was es bei OGD überhaupt geht, Jörn von Lucke betrachtete „Open Government Data als Wirtschaftsgut“ und Lorenz Matzat erläuterte, was „Datenjournalismus“ ist.

Die Folien zu Tons Vortrag:

References

References
↑1 Disclaimer: Lambert Heller und ich waren Teil der Vorbereitungs-AG „Enterprise 2.0“ und der AG „Open Government Data“

UB Dortmund: Open Bibliographic Data

Die UB Dortmund macht alles richtig und veröffentlicht ihre Katalogdaten gemäß den Open Bibliographic Data Principles unter CC0-Lizenz:

Dies bedeutet, dass allen interessierten Personen und Institutionen für die Daten aus unserem Katalog ein Nutzungsrecht eingeräumt wird. Unsere Katalogdaten werden damit ‘gemeinfrei’ und können zeitlich und inhaltlich uneingeschränkt genutzt werden. Der Nutzer muss keinerlei Rechenschaft über den Zweck der Nutzung ablegen und kann die Daten beliebig modifizieren. Die Daten stehen unter der Creative Commons Lizenz CC0 zum Download zur Verfügung. Unser Katalog umfasst derzeit ca. 1,2 Millionen bibliographische Datensätze. Die Datenfreigabe erfolgt in Kooperation mit dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz). Die bibliographischen Daten aus dem Katalog können beispielsweise dazu verwendet werden, Webanwendungen zu erstellen, die auf diesen Daten basieren.

Mehr Infos gibt’s im Blog der UB Dortmund, die Downloads sind beim hbz zu finden. Das hbz ist inzwischen weltweit einer der größten Antreiber der Open-Bibliographic-Data-Gemeinde.

TIB-Katalogdaten zum Download

Die TIB hat Ihre Katalogdaten halbfrei zum Download bereit gestellt.

Sämtliche von der TIB für den Katalog erfassten bibliografischen Daten werden unter der CC-Lizenz Namensnennung – keine kommerzielle Nutzung – Deutschland 3.0 bereit gestellt und können heruntergeladen, modifiziert und für eigene Zwecke genutzt werden.

Durch die gewählte Lizenz ist eine umfassende Nutzung der Daten leider unmöglich, vgl. die Prinzipien zu offenen bibliographischen Daten:

Darüber hinaus empfehlen wir – insbesondere öffentlich finanzierte – bibliographische Daten und Sammlungen bibliographischer Daten explizit in die Public Domain zu geben durch die Nutzung der Public Domain Dedication and Licence oder des Creative Commons Zero Waivers. Dadurch werden die Nachnutzungsmöglichkeiten maximiert, ganz im Sinne des allgemeinen Ethos des Teilens im Bereich öffentlich geförderter Gedächtnisinstitutionen.

Aber eine Lizenz kann ja auch noch geändert werden, siehe Koblenz.

[via @nowakman]

SOAP-Daten unter CC0 zum Download

Wie angekündigt sind die Rohdaten des SOAP-Projekts (Study of Open Access Publishing) nun unter CC0 frei verfügbar.

  • Ankündigung auf der Projektseite mit Downloadmöglichkeiten (CSV, XLS. Der Downloadlink für XLSX ist defekt [1]Wieder einmal ein Hinweis darauf, dass Shortlinks nirgendwo verwendet werden sollten, wo nicht wirklich Zeichen eingespart werden müssen! Das Data Manual wird hier verlinkt, sobald es nicht nur via … Continue reading )
  • Download hier als CSV (ca. 25 MB)
  • Download hier als ODS (ca. 4,5 MB) [2]Kann mir jemand erklären, warum die ODS-Datei nur knapp ein Fünftel der Größe der CSV-Datei hat? Liegt es daran, dass mehrfach auftretende Werte in der CSV-Datei jedes einzelne Mal in voller … Continue reading

Nun ist der Weg frei für Untersuchungen und Stichproben jeglicher Art. Als kleines Beispiel habe ich einmal die Zustimmung der Wissenschaftler, die sich hauptsächlich den Historical and Philosophical Studies zugehörig fühlen, zur These „OA articles are likely to be read and cited more often than those not OA“ untersucht.

Strongly Agree 315
Agree 449
Neither agree nor disagree 265
Disagree 73
Strongly disagree 10
Keine Antwort 70
Summe 1182

Dies ist Stoff für Dutzende von Abschlußarbeiten und hervorragendes Argumentationsmaterial für Bibliothekswesen!

References

References
↑1 Wieder einmal ein Hinweis darauf, dass Shortlinks nirgendwo verwendet werden sollten, wo nicht wirklich Zeichen eingespart werden müssen! Das Data Manual wird hier verlinkt, sobald es nicht nur via Shortlink verfügbar ist.
↑2 Kann mir jemand erklären, warum die ODS-Datei nur knapp ein Fünftel der Größe der CSV-Datei hat? Liegt es daran, dass mehrfach auftretende Werte in der CSV-Datei jedes einzelne Mal in voller Länge erwähnt werden müssen?