Präsentation von Björn Brembs:
Umfrage zu Open-Source in Bibliotheken
Till Kinstler machte in Inetbib auf eine Umfrage von Nicole C. Engard (Open Source Evangelist bei LibLime) aufmerksam:
I am working on some very very broad research on open source use in libraries for a book I’m working on. The focus of the book will be on software you can use that is open source. If you have a chance to answer this brief survey to help me out that would be greatly
appreciated:http://opensource.web2learning.net/limesurvey/index.php?sid=63946&lang=en
Thanks a bunch!!! (and feel free to share with others)
Biographie-Portal eröffnet
Die Bayerische Staatsbibliothek, die Historische Kommission der Bayerischen Akademien der Wissenschaften, die Österreichischen Akademie der Wissenschaften und die Stiftung Historisches Lexikon der Schweiz haben gemeinsam ein Biographie-Portal erstellt, in dem die Bestände der einzelnen Organisationen zusammengelegt wurden.
Aufmerksam wurde ich via Heise, weswegen der Server des Portals vermutlich auch gerade geheist wurde und nähere Angaben über die Qualität des Angebots noch nicht möglich sind. Infos über die Lizenzierung der Daten oder evtl. APIs konnte ich auch noch nicht finden.
Schnitzler-Bibliothek an ÖNB
Wie orf.at berichtet gehen die 8.00 Bände aus der Bibliothek von Arthur Schnitzler an die Österreichische Nationalbibliothek.
1940 war die Bibliothek des 1931 verstorbenen jüdischen Schriftstellers durch die Gestapo beschlagnahmt und – wie es in einem Schreiben der Gestapo heißt – „der Nationalbibliothek zur weiteren Verwertung überlassen“ worden.
Im Jahr 1946 habe der Schauspieler und Regisseur Heinrich Schnitzler seine Rückstellungsforderung an die ÖNB gerichtet.
Nun hat sein Sohn Heinrich Schnitzler testamentarisch verfügt die Bücher wieder in die ÖNB zurückzuführen.
Peter Suber reduziert Bloggen über Open Access
Wie Peter Suber bekannt gab, sieht er sich ab sofort nicht mehr in der Lage, jeden Tag für einen umfassenden Überblick über Open-Access-Aktivitäten auf der ganzen Welt zu sorgen. In seinen eigenen Worten:
Today I step back from systematic daily blogging in order to free up time for my new position at the Berkman Center.
The blog itself will continue and Gavin will continue at something like his current pace. I will continue my daily crawl for OA-related news. I’ll continue to tag what I find for the OA tracking project (OATP). I’ll continue to write the monthly SPARC Open Access Newsletter (SOAN). I’ll continue to work full-time for OA.
I’ll even continue to blog, though only sporadically. Open Access News (OAN) will be smaller and more selective than in the past. I cannot assure you that the news it covers will be the most important subset. (That presupposes that Gavin and I will be on top of all new developments and in a position to pick the most important.) I’ll blog what I notice, what moves me, and what I have time for, with the accent on the third criterion. It should be a eclectic bunch. I know that I’ll notice a lot of important news, thanks to OATP, and I know that I’ll be moved to blog a lot of it. But because of my new projects, even the most important news will be important news that I only have time to tag, not to blog.
Es ist nicht übertrieben, wenn man Peter Suber als eine der treibenden Kräfte hinter der gesamten Open-Access-Bewegung sieht. Bleibt also nur eines zu sagen:
Thanks a lot, Peter, for years of excellent work and loads of information for all those who are interested in open access!
[via Archivalia]
Bücherschenkung an Uni Marburg
Die Spezialbibliothek der Bundesvereinigung Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung gilt als bundesweit einmalig. Die rund 13.000 Fachbände umfassende Sammlung hat die Lebenshilfe nun der Universität Marburg übergeben.
[via kobinet-nachrichten.org]
Start der neuen Online-Bibliothek Heilbronn-Franken
Für viele Bibliotheksnutzer in der Region bricht ab heute ein neues Zeitalter an. Neun Bibliotheken haben sich im Verbund zur Online-Bibliothek Heilbronn-Franken zusammengeschlossen. Über das gemeinsame Download-Portal www.onlinebibliothek-hn.de sind zum Start rund 1500 Medien verfügbar
[via stimme.de]
Ergebnis des Architekturwettbewerbs für die UB Essen
Ein wichtiger Meilenstein zum Neubau des Ersatzgebäudes für die Uni-Bibliothek am Essener Campus der Universität Duisburg-Essen (UDE) und zur Errichtung eines sogenannten Rotationsgebäudes für Lehre und Forschung als „neues Gesicht zur Stadt“ ist erreicht: Sieger des Architektenwettbewerbes für die Realisierung ist das Architekturbüro KSP Engel und Zimmermann GmbH aus Köln.
[via presseportal.de]
Open Access muss sich öffnen
Ein umfassender Rückblick auf die Open-Access-Vernetzungstage 2009 steht noch aus. Bevor ich mich in einem späteren Posting einzelnen Projekten widme, möchte ich auf ein Thema kommen, das zum Ende des Workshops von einem immer größeren Teil der Teilnehmer besprochen wurde: Die Kommunikation innerhalb der „Szene“.
Es gibt zahlreiche Projekte in der deutschsprachigen Open-Access-Szene. Dem interessierten Beobachter fällt es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten. Noch schwieriger wird es, wenn man sich zum Ziel setzt, den Fortschritt einzelner Projekte im Auge behalten zu wollen. Einige Projekte und Initiativen betreiben Öffentlichkeitsarbeit nur auf Tagungen, Workshops oder aber per Journal-Veröffentlichung. Das ist weder effektiv noch dem Thema „Open Access“ angemessen.
Die einfachste Lösung: Projektblogs. Jedes Projekt sollte ein Blog führen, in dem zumindest wesentliche Meilensteine dokumentiert werden. Noch schöner wäre es natürlich, wenn tatsächlich projektinterne Überlegungen offen gelegt und zur Diskussion gestellt werden. Zwei schöne Beispiele für Projektblogs sind zum Beispiel Oliver Flimms Blog zu OpenBib und der des Beluga-Projekts.
Wenn alle (oder zumindest einige) der Projekte per Blog kommunizieren, ist der nächste logische Schritt die Einrichtung eines RSS-Aggregators zum Thema Open Access. Zwei Alternativen habe ich quick’n’dirty eingerichtet. Hier eine Yahoo-Pipe, in der News-Artikel und Blogpostings aus verschiedenen Quellen aggregiert sind:
Den selben Feed habe ich auch in einen Testplaneten gepackt. Welche Quellen enthalten sind, wie ein Aggregator genau aussieht: Das ist meines Erachtens gar nicht so wichtig. Wichtig ist, dass die Projekte so schnell wie möglich anfangen, ihre Bemühungen zu dokumentieren und die Berichte irgendwie per RSS zugänglich machen. Dann findet sich schon eine Lösung, wie man einen Aggregator aufbaut, der Deutschlands Open Access in Aktion darstellt.
Bibliothek 2.009

Aller guten Dinge sind drei! Und in die dritte Runde geht’s nun mit dem (teilweise bibliothekarischen) Selbstlernkurs zum Web 2.0. Bequemlicherweise packe ich hier einfach mal die Infomail rein, die in dieser oder ähnlicher Form auch durch Inetbib, Netbib und Co geistern wird. Weiterverbreitung ist ausdrücklich erwünscht!
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