Ontology for Innovation

Fundstück: Ontology for Innovation

One key use case for this ontology is to faciliate the matching of needs and innovations. This document does not provide specific guidelines or formal rules for achieving this. However the following concepts might be factors in deciding when an innovation qualifies as fulfilling a need. This can also incrementally be applied to qualify innovations as solutions to problems (and hence qualify as fulfilling a need).

Gestenbasiertes Computing

Teil der Operation Frühjahrsputz, in deren Verlauf angefangene und nie beendete Postings einfach so veröffentlicht werden.

Wer sich mal in der gestenbasierten Menüführung zum Beispiel mit Kinect versucht hat, weiß, dass diese Technik noch nicht ausgereift ist. Man kommt im Menü zwar irgendwann dorthin, wohin man wollte, aber das dauert meist deutlich länger als es bei einer Steuerung mit Tastatur oder einem anderen Controller der Fall gewesen wäre.

Spannend ist diese Technologie dennoch. Im Horizonreport von 2010 (PDF) hieß es zur Relevanz des gestenbasierten Computings für „Lehre, Lernen oder kreative Forschung“:

Die kinästhetische Natur des gestenbasierten Computing wird sehr wahrscheinlich zu neuen Arten von Lehr- und Lernsimulationen führen, die fast genauso wie ihre Entsprechungen in der realen Welt aussehen, sich anfühlen und funktionieren. Es ist gerade die Leichtigkeit und Intuitivität einer Bewegungsschnittstelle, die das Erlebnis sehr realistisch erscheinen lässt und zudem Spaß macht.

Dort wird auch auf SixthSense verwiesen.

SciGit: Versionsverwaltung für die Wissenschaft

In Kürze möchte SciGit an den Start gehen. Dabei handelt es sich um ein Versionsverwaltungstool, dass sich zumindest namentlich an Git anlehnt und auch Git (und SVN, CVS oder Mercurial) unterstützen soll. Die Ankündigung in vier Punkten:

  • No more „-version19 John“ edits anymore. Keep track of changes done by each person and see the differences between papers. Merge edits easily.
  • Simply Drag and Drop and it’ll do the rest, no more dealing with the terminal. Supports SVN, CVS, Mercurial, and Git.
  • Use the same text editor you have now. Have the convenience to work offline.
  • Your paper would remain securely and privately on your computer, only accessible to whom you gave permission to

Bei den Texteditoren sind u.a. Logos von Emacs, TeX/LaTeX, Vim oder Word aufgeführt. Genauere Infos folgen sicherlich noch.

Ist PLoS ONE das "größte" Journal der Welt?

Schon im Januar schrieb Heather Morrison:

According to Pete Binfield (personal correspondence), in 2010 PLoS One published 6,749 articles. Based on listserv discussions in 2008, the world’s largest journals at that date were PHYS REV B (5782 articles) and APPL PHYS LETT (5449 articles). As of today, a search for 2010 articles at the APS website yields 6,206 articles. A search for 2010 articles for APPL PHYS LETT in IEEE’s xPLore service yields 4,381 articles.

Zum Artikel: PLoS ONE: now the world’s largest journal?

Update: Es war sogar schon im Januar 2011. Was die Information für mich nicht uninteressanter macht.

Leistungsschutzgeld beschlossene Sache?

Laut Netzpolitik.org haben sich Springer & Co (diesmal Axels Springer) nun endlich durchgesetzt. Die Bundeskoalition hat ein Leistungsschutzgeld Leistungsschutzrecht beschlossen. Laut Welt müssen sich „normale User“ nicht sorgen, die „private Nutzung von Presseerzeugnissen im Internet“ bleibe kostenlos. Und das Beste:

Auch für Unternehmen bleiben Papierausdrucke und das Lesen von Nachrichten am Bildschirm unentgeltlich

Unnormale User können sich dagegen sehr wohl Sorgen machen. Unnormal im Sinne des Textes sind nämlich Suchmaschinen und Aggregatoren wie Rivva oder Plan3t.info.

Wenn das LSR kommt, hoffe wohl nicht nur ich auf eine konsequente Antwort der Aggregator- und Suchmaschinenbetreiber. Und zwar am Besten so, wie es Google einst in Belgien vorgemacht hat. Deutlich formuliert: Wer zu dämlich ist, eine robots.txt zu formulieren, sollte nicht auch noch mit Traffic belohnt werden. Der immer wieder lesenswerte Stefan Niggemeier schreibt dazu:

Google und womöglich auch die Perlentaucher und turi2s dieses Landes sollen den Verlagen also Geld dafür geben, dass sie helfen, dass deren Inhalte ein Publikum finden.

Das ist etwa, als müssten die Gelben Seiten den Unternehmen dafür zahlen, dass sie ihre Informationen aufnehmen dürfen. Als müsste der Busfahrer dem Kirmesbetreiber Geld dafür geben, dass er die Kunden zu ihm bringt. Dem Vorhaben fehlt jede innere Logik.

Vor allem wenn man sich ansieht, wie groß der von Google, Facebook & Co generierte Traffic-Anteil bei den verschiedenen Presseangeboten ist. Dies wird sich seit März 2011 kaum wesentlich verringert haben.

Hier der Text der Koalitionsrundenergebnisse (PDF). Die Passage zum Leistungsschutzrecht findet sich auf Seite 4.

PS: Es ist an der Zeit, das Urheberrecht in Verwerterrecht umzubenennen. Dem Schutz der Urheber dient es schon lange nicht mehr.

SpeechJammer: Schweigen per Knopfdruck

In TechnologyReview wird der SpeechJammer beschrieben. Dabei handelt es sich um ein Gerät, mit dem man lästige Quatschereien unterbinden kann. Bzw. deren Urheber so irritieren, dass sie lieber schweigen. Das Prinzip:

Psychologists have known for some years that it is almost impossible to speak when your words are replayed to you with a delay of a fraction of a second.

Kurihara and Tsukada have simply built a handheld device consisting of a microphone and a speaker that does just that: it records a person’s voice and replays it to them with a delay of about 0.2 seconds. The microphone and speaker are directional so the device can be aimed at a speaker from a distance, like a gun.

Klingt spektakulärer als es dann aussieht:

Im TechnologyReview werden als potentielle Anwendungsgebiete Konferenzen, Meetings, Kinos und Bibliotheken genannt.

[Besten Dank an Christian S. für den Hinweis!]

OpenStreetMap in die eigene Webseite einbinden

Nachdem die eigene Bibliothek (oder das eigene Archiv, der Kegelklub oder die Planschbeckenausstellung) in OpenStreetMap (OSM) eingetragen ist, kann man den entsprechenden Kartenausschnitt in seine Webseite einbinden. OpenStreetMap bietet dazu verschiedene Export-Funktionen (einfach auf den entsprechenden Reiter klicken!). Für unseren Zweck nützlich sind zwei davon:

Map Image (shows standard layer)

Auswählen, Maßstab und Bildformat auswählen (z.B. JPG) und exportieren. Das Bild kann dann in das eigene CMS oder auf den eigenen Webspace hochgeladen und in die Webseite eingebunden werden. Für die Stadtbibliothek Nordhorn sieht das dann z.B. so aus:

Stadtbibliothek Nordhorn auf OpenStreetMap

Anklicken zum Vergrößern!

HTML zum Einbinden

Interaktiver ist die Embed-Variante. Hier bekommt man einen Quelltext geliefert, den man einfach in den Quelltext seiner Webseite kopieren kann. Und auch ins CMS, wenn man das darf. Und das sieht dann (für die Zentralbibliothek der Hochschule Hannover) so aus:


Größere Karte anzeigen

  1. „HTML zum Einbinden“ anklicken
  2. „Markierung zur Karte hinzufügen“
  3. Anschließend die Bibliothek auf der Karte markieren
  4. Den Quelltext in die eigene Webseite kopieren. Fertig!

Warum nicht Google Maps?

Vor ca. 4 Jahren habe ich hier beschrieben, wie man einen Lageplan mit Google Maps erstellt und in die Homepage einbinden kann. Den könnte man natürlich auch weiterhin verwenden. Allerdings hat Google die Nutzung von Google Maps unter gewissen Umständen kostenpflichtig gemacht.

Live in the library 20: Lele Lele – Yove Malai Mome

Bulgarian folk music? Maybe. Anyway, Lele Lele played at the Bokfestivalen 2011 in November 2011 at the Vallentuna bibliotek in Sweden. Here they perform „Yove Malai Mome“:

If you find nice clips of live gigs in libraries please tell me in the comments! All songs will be tagged with „live in the library„.