Wanted: Kommentare!

\"Diskussion\" von Nanna Ullman Mir ist schon verschiedentlich aufgefallen, dass viele Blogpostings, auch solche, die mir sehr interessant erscheinen, häufig unkommentiert bleiben. Sowohl hier bei Infobib als auch anderswo. Gelesen werden diese Postings jedoch, daran lassen schon die Statistiken keinen Zweifel.

Warum schweigt der gemeine Blogleser? Ist in den entsprechenden Postings alles gesagt? Wohl kaum. Betreiben wir mal eine kleine Ursachenforschung.

(Das Bild ist übrigens von Hendrik Sendelbach, lizensiert unter Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5 License)
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Weblogs in Wissenschaft und Bildung

Für Blogger selbst liegt der Nutzen von Blogs eindeutig auf der Hand, für den Rest der Welt oftmals nicht. Zumindest verfestigt sich dieser Eindruck bei jedem Gespräch mit Wissenschaftlern oder Studenten ‘außerhalb der Blogosphäre’. In der Tat ist es nicht einfach, den einen, speziellen, alles überragenden Nutzen von Blogs zu definieren. Zu vielfältig sind die Blogs, zu unterschiedlich die Zielgruppen und Intentionen, für die und mit denen Blogs eingerichtet werden.
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Webkrauts' Adventskalender

Adventskalender der Webkrauts

Wie in jedem Jahr seit 2004 wird es auch diesmal einen Adventskalender der Webkrauts geben, wie Jens Grochtdreis berichtet:

Diesmal haben wir uns gedacht, kürzere Beiträge als letztes Jahr zu veröffentlichen und die inhaltlich variabler zu werden. So wird erstmals ein Gedicht zu lesen sein, wir kümmern uns um Wireframes, Flash-Implementierung, Schriften oder Entwurfsarbeiten. Die kürzeren Beiträge laufen intern unter dem Stichwort “Advents-Quickies” und versprechen konzentrierten Lesegenuss.

Und hier wird man ihn finden.

Blogs als CMS für Studenten

“Blogs as a Student Content Management System” ist der Titel eines Artikels von Rick Musser und Staci Martin-Wolfe, in dem sie berichten, wie news students der University of Kansas School of Journalism auf das Onlinepublizieren vorbereitet werden. Früher wurde ihnen Dreamweaver nahegebracht, mit der Folge, dass sich die Studenten überfordert fühlten: Dreamweaver proved to be too much program for the generic journalism student.

In der Folge wurde nach einem CMS gesucht, dass die umfangreichen Ansprüche der Universität erfüllen könnte. Es ging ein Angebot für die Einrichtung des (mir bislang unbekannten) CMS namens Ingeniux ein, das mit Einrichtungskosten von 50.000 Dollar allerdings den zur Verfügung stehenden Finanzrahmen weit sprengte.

Die gefundene Lösung deutet sich schon dezent im Titel des Artikels an:

It was then that a light went on for us. Weblogs were, in fact, small content management systems. A Weblog (now more commonly known as a blog) was simply a Web-based publication system. Granted, blogs usually consisted of periodic articles (normally in reverse chronological order) that were more journal entries than news stories. But, we reasoned, there was no reason that blogging software couldn’t be used to do text, photo, audio, and video news. Since we first addressed the problem in 2004, events in the world of blogging have proved us more right than we could have ever known.

Schließlich werden noch Pro und Contra der jeweiligen Lösungen aufgeführt. Ich erlaube mir hier ein etwas ausführlicheres Zitat:
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Blogscout.de geschlossen

Wie Dirk Olbertz in seinem Blog ankündigt, ist Blogscout ab sofort dicht:

Seit heute sind Neuanmeldungen nicht mehr möglich, ab sofort wird nicht mehr gezählt und der Login funktioniert nicht mehr. Am 30. September werden die Server von Blogscout.de dann ganz geschlossen. Bis dahin sollte jeder den MailMe-Button, sowie den Blogscout Counter-Code von seinen Seiten entfernen.

Olbertz verweist auf rivva.de für die Zukunft.

Check 1Cate?

In immer mehr Blogs häufen sich die Postings, an deren Anfang ein Link namens “Check 1Cate” steht.
Heute stolperte ich über ein Beispiel im IBI-Weblog. Laut OCLC-Eigenwerbung steht 1Cate für 1-Click-Access-To Everything:

Alle interessanten Informationen, Daten oder Dienste zu einer Recherche auf einen Klick.
Diesen Service bieten Sie Ihren Bibliotheksbenutzern mit 1Cate, dem OpenURL kompatiblen Linkserver von OCLC. Er generiert kontextsensitive Links vom Zitat auf Volltexte und andere elektronische Angebote.
Ob Volltext, OPAC oder Dokumentlieferdienste, 1Cate ermittelt zuverlässig, wann und wie im konkreten Fall jeweils verlinkt werden soll und ermöglicht den schnellen Zugriff auf die Informationsquelle.

Die Frage ist nur: Von wo ist das möglich? Klicke ich auf solch einen Link, erhalte ich stets die Aufforderung, mich bei Openly anzumelden, was ich mangels Account nicht kann. Vielleicht hat ja jemand von den geneigten Mitlesenden ein paar Informationen für mich, ob es sich hier tatsächlich um ein Randgruppenplugin für WordPress handelt. Für mich steht 1Cate auf jeden Fall erstmal für “1-Click-Access-To-Eingabeaufforderung”.

IFLA conference: South Africa meets Singapore

Our LibWorld guest author Ivan Chew from Singapore writes about meeting two librarians from South Africa at the IFLA conference in Durban. They didn’t seem to hear about blogging until now, but that’s the case with most librarians all over the world. Ivan writes:

I asked them if they have blogs, or heard about blogs. They looked quizzically at me. Ntutu said she heard it mention in an advertisement (non-library related it seems) but no, they didn’t really know about. She asked what it was about. I said it was a free service, just like Internet email services, that allows the user to create accounts a start their own websites or online diaries. Suggested they try www.blogger.com or wordpress.com. So maybe they might start blogging after this.

He ends his article stating…:

their professional attitude of “trying their best given what we have” — I couldn’t help but admire and respect them.