Szenen aus einer ganz gewöhnlichen Bibliothek:
Großartig!
Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen
Szenen aus einer ganz gewöhnlichen Bibliothek:
Großartig!
Gute Nachrichten aus Skandinavien: Schwedische Militärangehörige nutzen öffentliche Bibliotheken.
An einem Computer einer öffentlichen Stockholmer Bibliothek wurde ein USB-Stick gefunden, auf dem vertrauliche Dokumente des schwedischen Militärs abgespeichert waren. Das berichtet die Tageszeitung Aftonbladet. Die Zeitung sei in den Besitz des USB-Sticks gelangt und habe ihn dem Militär zurückgegeben.
Wie die Zeitung in den Besitz des USB-Sticks gekommen ist, würde mich dennoch interessieren. Fungiert sie als Fundbüro der Bibliothek?
[via Heise]
This module provides a way to map data in the MARC record to Drupal content types and import sets of MARC records. The module currently supports mapping to the default node fields, taxonomy fields and CCK text fields… By importing a library’s MARC records directly in to Drupal as nodes, you can easily recreate your library’s catalog in a rich social environment.
Dies wurde im OSS-4-Lib-Blog bekannt gegeben. Damit bietet sich die Möglichkeit, auf relativ einfache Art und Weise einen Katalog anzubieten, der von den Bibliotheken selbst gestaltet werden kann.
Eine laufende Implementierung konnte ich leider nicht ausfindig machen.
Thomas Brevik macht in seinem Blog auf einen norwegischen Videoclip aufmerksam, der für die Benutzung von Bibliotheken wirbt.
Dankenswerterweise übersetzt er die Dialoge für den des Norwegischen Unkundigen:
The first boy: The coolest thing about the library is the people who work there. Really OK people to talk to.
Girl: The thing about the library is that you can meet the gang there, relax and have a good time talking and so on.
Second boy: There is always something to do there. They have the newest games there and…
Poster:
We may not be really cool, but we are soon the only place in the world where you still can get something for free.
Und wieder was gelernt: Bruk Biblioteket!
Gestern habe ich noch darüber genörgelt, und heute kündigt BMG einen Kurswechsel in Sachen DRM an. Wie Heise berichtet, wird auch Sony BMG in Zukunft MP3-Dateien ohne Nutzergängelung (a.k.a. DRM) verkaufen.
Diese Entwicklung lässt mich zwei Fragen stellen.
Noch eine Prognose für 2008: Laut ReadWriteWeb zeichnet sich ein klarer Trend für das nächste Jahr ab: Open Source wird sich auf breiter Front durchsetzen.
Andreas Göldi versucht sich in Prophezeiungen für das Jahr 2008. Unter anderem prognostiziert er, dass traditionelle Medienkonzerne zu den großen Verlierern gehören werden:
Sorry, aber weder die Musik-, noch die Film-, noch die Zeitungs-, noch die Fernsehbranche haben 2007 irgendeinen Hinweis darauf gegeben, dass sie digitale Medien verstehen und eine brauchbare Strategie für den Umgang mit diesem Phänomen haben.
Auch wenn er sie nicht erwähnt, trifft diese Feststellung auch auf die Verlagsbranche zu. Einzelne Verlage – bezeichnenderweise oft im Bereich der IT-Literatur – versuchen sich zwar in innovativen Marketing- und Vermarktungsstrategien, aber das uralte Thema E-Books wird immer noch künstlich am Durchbruch gehindert. Stichwort: DRM. Es ist wirklich erstaunlich, wie beratungsresistent die Branche in diesem Punkt ist. Es ist ebenso erstaunlich, wieviele Bibliotheken trotz der offensichtlichen Mängel diverser Projekte Verträge abschließen, die nur einem Teil ihrer Nutzerschaft überhaupt etwas bringen können.
Die Verlagsbranche scheint auch nicht aus den Fehlern der Musikbranche lernen zu wollen. Immerhin ist dort allmählich so etwas wie Einsicht zu vermuten. Wie der Kleinreport gestern berichtete, hat nämlich auch Warner Music inzwischen umdenken müssen und bietet nun DRM-freie MP3s via Amazon an. Heise stellt dazu fest: Unter den Major-Labels ist nun Sony BMG das einzige Unternehmen, das seine Musik ausschließlich per DRM geschützt vertreibt.
Vielleicht findet dort erst ein Umdenken statt, wenn BMG nicht mehr zu Bertelsmann gehört?
Am zweiten Weihnachtsfeiertag hat US-Präsident Bush ein Gesetzespaket verabschiedet, das unter anderem auch neue Open-Access-Bestimmungen enthält. Die National Institutes of Health (NIH) werden damit verpflichtet, bei der Forschungsförderung verbindliche Open-Access-Klauseln einzuführen.
Steuerfinanzierte medizinische Forschungsergebnisse müssen nun nach 12 Monaten frei veröffentlicht werden.
Mehr [via Golem]
This is the christmas edition of our LibWorld series. Our guest author today is Bonaria Biancu. She’s working as technologist in the Library of the University of Milano-Bicocca. She’s a widely known as an library 2.0 advocate. Consequently she blogs as The Geek Librarian and lets us participate in her speeches at slideshare. Bonaria Biancu introduces the Italian biblioblogosphere to us, which really looks like a very colorful one.
„LibWorld – Italy“ weiterlesen
Christiane Schulzki-Haddouti macht sich Gedanken über die Nachhaltigkeit von Informationen, die in privatwirtschaftlichen Pressearchiven aufbewahrt werden. Aktueller Anlaß ist die Öffnung des Spiegelarchivs, in dem jedoch nicht alle Artikel enthalten sind. Umstritten ist wohl der über den Reichstagsbrand (dazu der Nachrichtendienst für Historiker), und schon entfernt ist der über die Barschelaffäre (dazu Robert Leicht bei Zeit Online).
Es stellt sich die Frage, wie sich der Umgang mit Online-Medienarchiven entwickeln wird. Ist eine Entfernung überhaupt zu rechtfertigen? Wird damit nicht auch ein Stück Mediengeschichte manipuliert? Online sind schnell ein paar Bits gelöscht – eine Entfernung aus einem Print-Archiv würde aber ernstlich niemand anstreben wollen.
Das wäre wohl auch alles andere als einfach, mal eben einen Spiegelartikel aus allen Bibliotheken verschwinden zu lassen.