Libworld – Japan

From Malawi we are jumping to Japan, the next stop of our Libworld tour. This issue is a cooperation of two bibliobloggers. Sho Sato, an undergraduate LIS student of the School of Library and Information Science at the University of Tsukuba, wrote the main article. He is known in the Japanese biblioblogosphere as min2-fly. His blog is wonderfully named „Do Snails Dream of Electronic Library?“. The second contributor is known as katz3. He wrote the introductory part of this article. More details about their blogs can be found in the article.
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DRM, eBooks, Wasserzeichen & das Jodeldiplom

Keep an eye on DRM, meint John Blyberg. Positiv fällt ihm auf, dass nun endlich alle großen Musikkonzerne auf DRM verzichten.

While I think this particular trend is encouraging, we ought not throw a ticker-tape parade just yet. It seems that in place of DRM, studios are opting for digital watermarks. What that means is that every music download will have, embedded in it, a unique serial number that ties that file with the original purchaser. Obviously, this carries with it some significant privacy concern.

David Kravets berichtet über Szenarien, wie diese Wasserzeichen zum Einsatz kommen könnten:

EFF’s Von Lohmann speculated that watermarks could even enable ISPs to filter out peer-to-peer traffic when they detect a copyright work in transit.

It’s no secret that the Motion Picture Association of America and the Recording Industry Association of America are working with ISPs toward the goal of network-wide piracy filters. Representatives from AT&T discussed that at the Consumer Electronics Show in Las Vegas on Tuesday.

But Von Lohmann added it’s too soon to conclude that watermarks will be put to that kind of Orwellian use.

Es ist höchst unwahrscheinlich, dass sich die Musikindustrie diese Gelegenheit entgehen lassen wird, wieder mal juristisch gegen ihre Kunden vorzugehen. In diesem Zusammenhang interessant ist jedoch, was sich für Anwendungsmöglichkeiten für staatliche Kontrollorgane bieten. „Wassergezeichnete“ eBooks könnten auf dem Weg von einem Leser zum anderen verfolgt werden.

Ein anderes Thema ist die Benutzerfreundlichkeit der eBook-Reader. Durch künstliche Beschränkungen wird der Käufer gegängelt, z.B. beim Kindle. Das beinhaltet zum einen natürlich DRM, aber auch die Schaffung proprietärer Formate. Dem Kindlehacker Igor Skochinsky im Interview mit Humayun Kabir:

HK: Is there any fundamental difference between Mobipocket and Kindle formats? If so, what kind of?

Igor: The .azw format is exactly the same as Mobipocket.

Mit anderen Worten: Das azw-Format heißt azw-Format, weil man unbedingt was eigenes haben wollte. Für den Fall empfiehlt sich eigentlich das Jodeldiplom, dann erübrigt sich die Nutzerschikane.

Bibliotheken in Kolumbien

Aus einer Programmankündigung des Deutschlandfunks:

Die kolumbianische Stadt Medellín war bis vor wenigen Jahren ein gefährliches Pflaster. Seitdem eine Bürgerbewegung die Stadtregierung übernahm, wurde der öffentlichen Raum zurück erobert: mit „Bibliotheken-Parks“.

Medellín, Kolumbiens zweitgrößte Stadt, war bis vor wenigen Jahren berüchtigt für die Exzesse von Gewalt, die dort von der Drogenmafia, den Paramilitärs und der Guerrilla verübt wurden. Doch 2002 übernahm eine Bürgerbewegung die Stadtregierung und begann mit einer unkonventionellen Reformpolitik, die Lebensqualität in den konfliktreichsten Vierteln zu verbessern. Äußere Zeichen dieser Veränderung sind fünf große „Bibliotheken-Parks“, fünf kommunale Zentren der Kultur, Bildung und sozialen Assistenz.

Die Sendung wird heute, am 22. Januar 2008, von 19.15 bis 20.00 Uhr ausgestrahlt.

Freie Bilder der Library of Congress

Dame mit Buch und Herrenbegleitung

Gute Nachrichten aus Washington: Nebenan bei Netbib macht Lambert Heller auf eine wirklich tolle Photosammlung der LOC aufmerksam, die bei Flickr mit dem Hinweis veröffentlich wurden, es seien Keine Urheberrechtsbeschränkungen bekannt. Mit anderen Worten, die Bilder sind frei.
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Out now: Traveling Carnival – Better Than Tedious Disease

Im Spreeblick wurde ein netter kleiner Zeitvertreib vorgeschlagen. Ich erlaube mir mal ein größeres Zitat:

Die Regeln:
Der Name deiner Band wird der Titel des ersten Artikels nach Klick auf diesen Link:
http://en.wikipedia.org/wiki/Special:Random

Dein Album wird nach den letzten vier Worten des letzten Zitats dieser Seite benannt:
http://www.quotationspage.com/random.php3

Das dritte Bild auf dieser Seite wird dein Album-Cover:
http://www.flickr.com/explore/interesting/7days

Statt Flick kann man auch die Wikimedia Commons nehmen, da die Flickr-Bilder zu einem großen Teil nicht frei lizensiert sind. Mein erster Versuch ist in den Spreeblick-Kommentaren zu finden, mein zweiter ergab das hier:

Bandname: Traveling Carnival
Albumtitel: What some call health, if purchased by perpetual anxiety about diet, isn’t much better than tedious disease. von George Dennison Prentice
Cover: Simple Hero’s engine model

Ergebnis:

Traveling Carnival - Better than tedious disease

Eine nette Spielerei, die zeigt, was mit freien Informationen alles möglich ist. Remix!

Nachtrag: Es gibt eine Flickr-Gruppe, die schon über 400 so entstandener „Alben“ sammelt.

Participatory Reference

Dave Lankes über „soziale“ Auskunft.

Abstract: Who said reference has to be one person, one librarian, one question? Can reference be a social activity? How can we truly put the user at the center of reference? How can we re-imagine reference as a learning activity where the reference librarian facilitates learning? David Lankes will focus on reference as a truly participatory process and how such a process can take advantage in the latest in web technologies.

[via DIG_REF und Virtual Dave]

Wegweisende Bibliothekare

Im ReadwriteWeb wird ermittelt, was BibliothekarInnen in Zukunft für ihre Nutzer machen könnten: Sexy Librarians of the Future Will Help You Upload Your Videos to YouTube. Man stelle sich vor, ein Nutzer käme mit einem gerade selbsterstellten Videoclip in die Bibliothek und fragt, was er damit machen könne. Die imaginierte Antwort:

You should upload it to YouTube and tag it with these four tags – two broad and two more specific to existing communities of interest on YouTube and the topic of your video. Then you should embed that video in a blog post along with some text introducing it and linking to some of your favorite posts by other people who have also written today about the Presidential debates. Make sure to send trackbacks to those posts!

Sozusagen Bibliothekare als Wegweiser im digitalen Dschungel.

Tagverwaltung gesucht

Hilfe! Seit längerem schon suche ich nach einem komfortablen Anwendung, mit der sich Tags aus verschiedenen Anwendungen zentral verwalten lassen. Zum Beispiel aus Anwendungen wie WordPress, Bibsonomy, Slideshare oder Flickr. Die gewünschten Fähigkeiten sind:

  1. Mergen unterschiedlicher Tags, z.B. „Bibliothek20“ und „Bibliothek2.0“ mit tatsächlicher Umbenennung in den registrierten Anwendungen
  2. Browsen nach Tags in allen Anwendungen

Also quasi so etwas wie die Tagverwaltung bei Bibsonomy für verschiedene Anwendungen gleichzeitig mit angeschlossenen Browsing- und Suchfunktionen. Auch nach ausgiebiger Recherche konnte ich keine passende Anwendung finden. Hat zufällig eine/r der Mitlesenden etwas Passendes parat?