LibWorld and beyond: do we need global LibNews?

Our LibWorld project is growing and growing, and it seems to me, that the next step can be made. Blogging is about communication, so let’s communicate!

Idea: Bibliobloggers from all over the world are making news compilations every now and then, tagging them in a special way. English language as a scientific lingua franca would be first choice for such articles. Now, there are two ways to realize this:

Suggestion A: the manual approach
The article authors are tagging their articles in a social bookmarking tool. I would suggest bibsonomy, it’s much faster than del.icio.us. But any service will do. If this is too much work, I would volunteer to do that for all. [1]As long as it’s not 20 articles per day! ;o) With manual tagging we would avoid a lot of spam.

Suggestion B: the automatic approach
Everybody tags those articles for himself. Let Technorati et al do the work of collecting. This would be vulnerable to spam.

How to tag?
The tags should follow strict rules. Are we librarians, or not? Maybe something like:

libnews_XY with XY=top level domain

That would be …

  • libnews_be for Belgium
  • libnews_fi for Finland
  • libnews_de for Germany
  • libnews_in for India
  • libnews_ru for Russia
  • libnews_us for USA …

… plus libnews as a general tag for all articles.

Example with Bibsonomy:
German tag. German feed.
Global tag. Global feed.

Example with Technorati:
All that technorati finds for libnews_de. Could take a while until this article is indexed.

By the way: Jemory had a similar idea, and Netbib (German) is discussing almost the same, too.

To answer my initial question: Do we need global LibNews? Yes. For me it’s just a question of how to do it.

Your comments, thoughts, suggestions, please!

References

References
↑1 As long as it’s not 20 articles per day! ;o)

Medinfo über Subito

Die Leserschaft von Medinfo und Infobib überschneidet sich sicherlich zu einem gewissen Teil. Für alle anderen: Wer sich über die merkwürdige Neuregelung des Subito-Lieferdienstes informieren möchte, dem sei ein regelmäßiger Klick auf das Medinfo-Tag Subito empfohlen. Oliver Obst informiert eben dort ausführlich und oft schneller als Subito selbst.

Die Post verlässt Second Life, die Bibliotheken werden folgen

Das maßlos überschätzte Second Life erlebt gerade den Anfang vom Ende. Die Post wird ihre virtuelle Präsenz aufgeben.

Laut einem Post-Sprecher, den die „Welt am Sonntag“ zitiert, ist „die mangelnde Nutzung des posteigenen Serviceangebots“ der Grund für den plötzlichen Ausstieg. Das Spiel werde nicht von der breiten Bevölkerung genutzt, die Bedienung sei oftmals zu kompliziert und die technischen Anforderungen an die Computer zu hoch. Zwar gab es im Dezember 2007 in Deutschland 665.000 registrierte Second Life-Nutzer, davon hat aber nur ein Bruchteil – nämlich 42.000 Personen – ihre Avatare mehr als eine Stunde im Monat benutzt. Bei der Post – so Insider – schauten pro Woche gerade einmal zwischen 700 bis 900 Besucher vorbei. Trotz aufwändiger Marketingaktionen wie zuletzt im Januar die Durchführung virtueller Winterspiele.

Zumindest hat die Post dadurch, dass sie relativ frühzeitig abbrechen, noch einmal ein bißchen Medienausmerksamkeit erheischen können. Dies wird bei den nächsten Aussteigern nicht mehr in diesem Maße der Fall sein.

[via CIO-Weblog]

Geld mit E-Books

Eigentlich wollte ich über etwas anderes schreiben, aber ein Link ergab den nächsten, und irgendwie bin ich auf eine Seite gestolpert, die unglaubliche Unsummen all denen verspricht, die Geld mit E-Books verdienen wollen. Das Thema hatten wir hier doch schon ein paar mal? Richtig, nur diesmal ist der Fall etwas anders gelagert. Weder britische Großbibliotheken noch Wiesbadener DRM-Vermarkter sind diesmal gemeint. Nein, Sie! Ja, genau Sie! Vor dem Monitor, auf den Sie gerade gucken.

www.geld-mit-ebooks.de lautet die Adresse, und genau das wird auch geboten: Bis Zu 5.153,88 EUR Oder Mehr Pro Monat.
Starten Sie In Wenigen Augenblicken…

Wow! Man muss dafür anscheinend nicht arbeiten. Wer also zuviel Zeit hat und sich dieses Angebot näher anguckt, der möge sich bitte hier in den Kommentaren auslassen, was für eine Gelegenheit des mühelosen Reichtums ich ungenutzt verstreichen lasse. Denn noch ist Zeit:

Countdown: Geld mit E-Books

Weblogs in Wissenschaft und Bildung

Für Blogger selbst liegt der Nutzen von Blogs eindeutig auf der Hand, für den Rest der Welt oftmals nicht. Zumindest verfestigt sich dieser Eindruck bei jedem Gespräch mit Wissenschaftlern oder Studenten ‚außerhalb der Blogosphäre‘. In der Tat ist es nicht einfach, den einen, speziellen, alles überragenden Nutzen von Blogs zu definieren. Zu vielfältig sind die Blogs, zu unterschiedlich die Zielgruppen und Intentionen, für die und mit denen Blogs eingerichtet werden.
„Weblogs in Wissenschaft und Bildung“ weiterlesen

Schafft die Benutzungsgebühren ab!

In der Zeit erschien kürzlich ein Artikel von Hanno Rauterberg mit dem Titel: „Schafft die Eintrittsgelder ab!“ Er beschreibt die Entwicklung der Museumsbesucherzahlen in Paris und London und liefert sehr gute Argumente für eine wirklich Öffnung der Museen. Zu der Tatsache, dass manche Museen schon knapp 10 Euro Eintritt kassieren, schreibt er:
„Schafft die Benutzungsgebühren ab!“ weiterlesen

Geschäftstüchtige British Library

Vorgeschichte: Vor einiger Zeit haben zwei Infobiber einen Artikel zur Vermittlung von Informationskompetenz veröffentlicht, der nach einer gewissen Frist vom Verlag für Open-Access-Repositorien freigegeben wurde. Dies haben wir dann auch gerne wahrgenommen. Nun ist es so, dass damit für Dritte der Weg frei ist, um mit einem solchen Artikel den einen oder anderen Euro zu verdienen. Wie z.B. bei Emerald (GBP £13.00 plus handling charge of GBP £1.50 and VAT where applicable), bei Amazon (erfreulich günstig für nur $5,95) oder aber in der Premiumversion bei Research & Markets für sensationelle 34 Euro!

Nun ja, das kann man mehr oder weniger gut finden, vielleicht sogar unverschämt. Aber es ist alles rechtens, kein Einspruch möglich oder angebracht. Was ich jedoch ein wenig schräg finde, ist das Angebot der British Library, den Artikel via British Library Direct gegen Entgelt zu beziehen:

To buy the full text of this article you pay: £5.00 copyright fee + service charge (from £7.65) + VAT, if applicable

Copyright fee? Aha!

Fazit: Sollte jemand nach Publikationen suchen, ist British Library Direct für die Recherche vielleicht geeignet. Hat man das Gesuchte jedoch gefunden, sollte man lieber nochmal gegenprüfen (z.B. via BASE oder OAIster), ob man das Gewünschte nicht auch kostenfrei bekommen kann.

"Open Education" – Die Kapstadt-Erklärung

Nach den drei B-Erklärungen des Open Access (Bethesda, Budapest und Berlin) hat nun auch die Open-Education-Bewegung eine Erklärung, die zur Zeichnung offen steht: Kapstadt Open Education Declaration.

Das in der Erklärung genannte Hauptziel: Jeder sollte die Freiheit haben, Bildungsmaterialien zu nutzen, zu verändern, verbessern und weiterzugeben – ohne Einschränkungen.

Dies soll durch drei unterschiedliche Strategien erreicht werden:

  1. Lehrende, Schüler und Studenten: Wir ermuntern Lehrende (Professoren, Dozenten, Lehrer etc.) und Studierende, aktive Teilnehmer der „Open Education“-Bewegung zu werden. Teilnehmen bedeutet: frei zugängliche Bildungsmaterialien zu erstellen, benutzen, oder zu verbessern; Praktiken umzusetzen, die auf offener Kollaboration und gemeinsamer Erschließung von Wissen als Teil der Lehre basieren; Freunde und Kollegen einzuladen, an der Bewegung teilzunehmen. Die Erstellung und Nutzung von frei zugänglichenBildungsmaterialien sollte als integraler Teil von Bildung anerkannt werden.
  2. Frei zugängliche Bildungsmaterialien: Wir regen die Autoren und Verleger von Bildungsmaterialien dazu an, ihre Ressourcen frei zugänglich zu machen. Lizenzbedingungen sollten die Nutzung, Veränderung, Übersetzung, Verbesserung, und Weitergabe des Materials ermöglichen. Es soll in technischen Formaten bereitgestellt werden, welche die Verwirklichung dieser Möglichkeiten unterstützen, und Nutzern verschiedener Computersysteme zugänglich sind. So weit möglich, sollten die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung berücksichtigt werden. Idealerweise sollten auch Nutzer ohne Internet einbezogen werden.
  3. Richtlinien und Politik: Regierungen, Verwaltungen, Schulen und Universitäten sollen frei zugängliche Bildungsmaterialien zu einem Thema mit Priorität machen. Bildungsmaterialien, die mit Hilfe von Steuergeldern erstellt werden, sollten offen zugänglich sein. Bei der Auswahl anerkannter Lehrmaterialien für den Unterricht und die Lehre, sollen „Open Educational Resources“ Vorzug finden. Bildungseinrichtungen sollen aktiv frei zugängliche Materialien fördern und ihre Relevanz hervorheben.

Zu den Erstunterzeichnern gehört u.a. Jimmy Wales.

[via Heise]