Über Forschung mit studentischer Beteiligung

Amgad, Mohamed; Man Kin Tsui, Marco; Liptrott, Sarah J.; Shash, Emad (2015): Medical Student Research: An Integrated Mixed-Methods Systematic Review and Meta-Analysis. In: PloS one 10 (6), S. e0127470. DOI: 10.1371/journal.pone.0127470.

Aus dem Abstract:

Medical student participation in research is associated with improved short- and long- term scientific productivity, more informed career choices and improved knowledge about-, interest in- and attitudes towards research. Financial worries, gender, having a higher degree (MSc or PhD) before matriculation and perceived competitiveness of the residency of choice are among the factors that affect the engagement of medical students in research and/or their scientific productivity. Intercalated BSc degrees, mandatory graduation theses and curricular research components may help in standardizing research education during medical school.

OPUS4 bald auf Github

Der Entwicklung Githubs zur maßgeblichen Anlaufstelle für Open-Source-Projekte kann man durchaus kritisch gegenüberstehen. Fakt ist aber, dass ein Umzug zu Github erst einmal für Strukturen sorgt, in denen man sich leicht beteiligen kann. Projekte werden dadurch transparenter und auch das Melden (und Nachverfolgen) von Fehlern und Vorschlägen lässt sich deutlich besser nachvollziehen; der Aufbau einer Community wird dann oft erst möglich.

Eben jenen Schritt in die „echte“ Öffentlichkeit wagt nun das OPUS4-Team mit diversen Github-Repositories und einer dazugehörigen Dokumentationswebseite.

Happy Birthday für uns alle

Aus der SZ:

Der Konzern Warner/Chapell hatte bisher Lizenzgebühren verlangt, wenn das Lied „Happy Birthday to You“ bei öffentlichen Aufführungen oder in Filmen oder Fernsehsendungen verwendet wurde. 1,8 Milliarden Euro kamen dadurch jährlich zusammen. Doch diese Einnahmequelle dürfte nun versiegen. Denn einem aktuellen Gerichtsurteil zufolge besitzt das Unternehmen keinerlei Urheberrechte an dem Lied, sondern lediglich an verschiedenen Klavierversionen, so das Gericht. Tatsächlich habe niemand innerhalb der vergangenen 80 Jahre das Recht gehabt, Lizenzgebühren zu verlangen.

Weitere Infos gibt es u.a. im Guardian.

Nächstes Ziel: Micky Maus.

Wikipedia erhöht den Impact einer Publikation

Misha Teplitskiy, Grace Lu, Eamon Duede: Amplifying the Impact of Open Access: Wikipedia and the Diffusion of Science

Abstract:

With the rise of Wikipedia as a first-stop source for scientific knowledge, it is important to compare its representation of that knowledge to that of the academic literature. This article approaches such a comparison through academic references made within the worlds 50 largest Wikipedias. Previous studies have raised concerns that Wikipedia editors may simply use the most easily accessible academic sources rather than sources of the highest academic status. We test this claim by identifying the 250 most heavily used journals in each of 26 research fields (4,721 journals, 19.4M articles in total) indexed by the Scopus database, and modeling whether topic, academic status, and accessibility make articles from these journals more or less likely to be referenced on Wikipedia. We find that, controlling for field and impact factor, the odds that an open access journal is referenced on the English Wikipedia are 47% higher compared to closed access journals. Moreover, in most of the worlds Wikipedias a journals high status (impact factor) and accessibility (open access policy) both greatly increase the probability of referencing. Among the implications of this study is that the chief effect of open access policies may be to significantly amplify the diffusion of science, through an intermediary like Wikipedia, to a broad public audience.

Ich vermute übrigens, dass die in großen MOOCs verwendete Literatur ebenfalls einen, wenn auch eventuell verzögerten, Zitationsanstieg erfährt. Viele Wissenschaftler werden MOOCs zur interdisziplinären Fortbildung verwenden und darüber ihre jeweiligen Grundlagen und somit auch die Grundlagenliteratur aufnehmen.

Fussball, Sportbild und die Wayback-Machine

Sidan Arslan hatte mal ein Blog, in dem er sich kritisch mit der Sportbild auseinandersetzte. Dies Blog hieß El Futbol und wurde regelmäßig vom Bildblog verlinkt. Nun hat er ein neues Blog, wo er sich wieder einmal seinem einstigen Lieblingsthema widmet. Seine alten Artikel gibt er verloren:

Wer die damaligen Artikel im Internet sucht, wird sie nicht finden, da ich aufgrund eigener Nachlässigkeit die Domainrechte für die damalige Seite und damit auch ihre Daten verlor.

Die Domain ist vielleicht weg, die Texte kann man aber immer noch einsehen, und zwar über die Wayback Machine. Wenn man dort die alte URL eingibt, bekommt man diesen Link: http://wayback.archive.org/web/*/http://www.el-futbol.de/. Über diesen kann man sich dann in einen von mehreren Archivierungszeitpunkten „einwählen“ und weiternavigieren. Für einzelne Postings funktioniert das auch: http://wayback.archive.org/web/*/http://www.el-futbol.de/?p=3708.

Möchte man einen bestimmten Zeitpunkt ansteuern, so klickt man einfach das gewünschte Datum an oder fügt es in die URL nach folgendem Muster ein: http://wayback.archive.org/web/20120119021716/http://www.el-futbol.de/?p=3708. Mehr Infos zum Internet Archive und der Wayback Machine gibt es u.a. in der Wikipedia, wo selbst gerne darauf zurückgegriffen wird.

Viel Spaß beim Stöbern!

[via Bildblog]