Preis für Abschlussarbeiten über „Open Source“

Ausgezeichnet werden Arbeiten, die den Einsatz von Open Source-Software für professionelle Anwender attraktiver machen. Eine Einschränkung auf bestimmte Fachbereiche besteht nicht.

Der Gewinner des Absolventenpreis erhält € 2.000 Preisgeld, der Zweitplatzierte € 1.000 und der Drittplatzierte gewinnt € 500.

Mehr Infos auf Absolventenpreis.de.

[via Heise.de]

Welche Stellen werden in OpenBiblioJobs aufgenommen?

Von Zeit zu Zeit stoßen wir auf Stellenausschreibungen, bei denen wir nicht sicher sind, ob wir sie auf OpenBiblioJobs veröffentlichen sollen – weil die Stellenbeschreibung deutlich mehr fordert, als die angebotene Entlohnung eigentlich zulassen sollte.

Aus zwei Gründen werden wir diese Stellenangebote dennoch veröffentlichen.

1. Wir möchten niemandem ein Stellenangebot vorenthalten, wir halten die Bewerbenden für mündig und ausreichend informiert, um sich auf “schlechte” Stellen gar nicht erst zu bewerben.

2. OpenBiblioJobs wird ehrenamtlich betrieben. Wir können den Aufwand leider nicht leisten, jede Stelle darauf zu prüfen, ob das Anforderungsprofil der Entlohnung entspricht, ob der Mindestlohn unterboten wird oder ob sonst etwas mit der Stelle nicht in Ordnung ist.

Dafür möchten wir um Verständnis bitten.

Wir möchten jedoch auch in aller Klarheit sagen, dass wir unangemessene Stellenangebote ablehnen und wir hoffen darauf, dass sie – auch öffentlich – als solche gebrandmarkt werden.

Das Redaktionsteam von OpenBiblioJobs

Datenschutz und Adobe Digital Editions

Kurze Linksammlung, da ich hierzulande auf Anhieb keine größere Diskussion zum Adobe-Digital-Editions-Vorfall im (oder seit?) letzten Oktober finde. Zur Erinnerung: Das ist das DRM-System, das unter anderem für die Onleihe eingesetzt wird.

Ein paar Links:

IS zerstört Kulturgut

IS zerstört unwiderbringliches Kulturgut. Auf Tagesschau.de:

IS-Terroristen haben im Irak offenbar Kunstgegenstände von unschätzbarem Wert zerstört. Ein IS-Video zeigt, wie die Extremisten mit Hämmern Statuen zertrümmern. Darunter soll auch eine mehr als 2600 Jahre alte assyrische Türhüterfigur gewesen sein.

Betroffen sind anscheinend ein Museum in Mossul sowie die Ausgrabungsstätte von Ninive. Letztere ist unter anderem als Fundort der Bibliothek des Aššurbanipal bekannt.

 

Samsung-Server und andere Abhängigkeiten

Zur Zeit sind ein paar Server bei Samsung und anscheinend auch bei Sony ausgefallen. Dieser Ausfall führt dazu, dass sehr viele Menschen mit „Smart“-TVs dieser Hersteller keine Onlinedienste wie z.B. Netflix oder Youtube nutzen können. Dabei fragt man sich: Wieso ist ein Samsung-Server notwendig, wenn man mit seinem Fernseher auf Netflix zugreifen möchte? Was ist, wenn Samsung insolvent wird oder einfach aus strategischen Gründen kein Interesse mehr daran hat, die Server weiterzubetreiben?

Diese Infrastruktur wirft mehrere Fragen auf.

  1. Warum ist ein Server A notwendig, wenn ich mit Client B auf Dienst C zugreifen möchte?
  2. Was geschieht, wenn Samsung den Server eines Tages nicht mehr oder nicht mehr in dieser Form betreiben möchte?
  3. Welchen Zweck verfolgt Samsung damit? Werden Daten erhoben? Was wird damit gemacht?

Die Abhängigkeit der Nutzer von technischen Marotten der Geräte- und Plattformanbieter ist gewaltig und nimmt tendenziell zu. Umso wichtiger, dass solche Infrastrukturen nicht durch Bibliotheken finanziert und salonfähig gemacht werden. Denn auch E-Books sind teilweise von zentralen Servern abhängig, wie man z.B. schon bei Adobes DRM erfahren musste.

Bibliothekarisches auf der Didacta 2015 in Hannover

Auf der diesjährigen Didacta findet sich einiges mit (Ö)-Bibliotheksbezug:

 

CERL-Workshop: Signa vides. Researching and recording printers‘ devices

Tagungsankündigung:

CERL WORKSHOP:
Signa vides. Researching and recording printers‘ devices: current activities and new
perspectives

Organised by Prof. Dr. Anja Wolkenhauer (Tübingen), Michaela Scheibe (Berlin), and
Dr. Andreas Fingernagel (Vienna)
TUESDAY, 17 MARCH 2015, 14.00-17.45
WEDNESDAY, 18 MARCH 2015, 09.30-13.30

Researching and recording printers’ devices can be a real challenge, but the necessity to find adequate solutions cannot be denied. Printers’ devices combine
pictures, texts (mottoes) and printer-related information in very elaborated and variable ways, which ask for specific bibliographical tools. Moreover, a certain
part of them lost its original context and can be found today in single-leaf collections, which need specific kinds of indexing for their part. After a long
period of scientific neglect, today there are a lot of current initiatives to establish models of description in different databases.
The workshop aims at making a survey of current research activities and discuss possible methods of description in order to link those initiatives and get confirmed standards for recording printers’ devices in future projects.

Venue:
Austrian National Library, Josefsplatz 1, A-1015 Vienna. Room: Oratorium.
Attendance is free, but places are limited, so please contact us at secretariat@cerl.org to register.

Weitere Informationen finden sich auf der Tagungswebseite.

Deutschlandfunk über Transparenz in der Drittmittelförderung

Im Beitrag Mehr Transparenz gefordert wird das Hochschulwatch.de vorgestellt:

Wie unabhängig ist die Wissenschaft an deutschen Hochschulen? Gesponsorte Hörsäle und Stiftungsprofessuren sind an vielen Universitäten und Fachhochschulen Alltag und kaum noch wegzudenken. Seit zwei Jahren sammelt das Portal Hochschulwatch fragwürdige Finanzierungen – jetzt ziehen die Macher Bilanz.

Das Thema ist brandaktuell und (beispielsweise) auch im Koalitionsvertrag der rot-grünen Landesregierung [1] Im Koalitionsvertrag auf S. 42: „Transparenz darüber herstellen, wer an öffentlich finanzierten Hochschulen in wessen Auftrag mit welcher Fragestellung forscht.“ in Niedersachsen zu finden – mit Auswirkungen auf die Hochschulen und Bibliotheken. Die Forderung, die Finanzierung von Forschungsaktivitäten transparent zu gestalten ist eine Gelegenheit, Forschungsinformationssysteme und Hochschulbibliographie miteinander zu verheiraten.

[via @textundblog]

References

References
↑1 Im Koalitionsvertrag auf S. 42: „Transparenz darüber herstellen, wer an öffentlich finanzierten Hochschulen in wessen Auftrag mit welcher Fragestellung forscht.“

Webinar zu „Open Access und offenen Datenpublikationen“

das Open Science Lab (OSL) der Technischen Informationsbibliothek (TIB) lädt am Mittwoch, 18. Februar 2015, um 14 Uhr zu der 60-minütigen Open Video Lecture „Open Access und offene Datenpublikation“ ein. Janna Neumann und Marco Tullney, beide von der Technischen Informationsbibliothek (TIB) in Hannover, geben in dem Online-Seminar nützliche Tipps und Tricks zu Open Access und offener Datenpublikation.

Inhalte der Open Video Lecture

* Open-Access-Publikation und Datenpublikation: Überblick und Empfehlungen
* Vergabe von freien Lizenzen für die Nachnutzung

Im Anschluss an die Präsentation können sich die Teilnehmenden mit theoretischen oder auch ganz praktischen Fragen direkt an die Experten wenden. Weitere Informationen zu den Open Video Lectures der TIB gibt es unter blogs.tib.eu/wp/coscience.

Anmeldung zur Open Video Lecture (am 18. Februar 2014 um 14 Uhr): https://tib.adobeconnect.com/_a1182159922/coscience