Planet Mikroformate

Mikroformate-Symbol

Mikroformate sind laut Wikipedia Markup-Formate zur semantischen Annotation von HTML oder XHTML. Mikroformat-Annotationen können leicht aus Webseiten extrahiert werden und machen weiteren Programmen (etwa Suchmaschinen) die Bedeutung des Seiteninhalts verständlich.

Sie dienen also (ähnlich wie RDFa) der semantischen Auszeichnungen von Webseiteninhalten, und werden in näherer Zukunft mit Sicherheit (oder eher: hoffentlich?) auch im bibliothekarischen Bereich an Wichtigkeit gewinnen. Denkbar wäre zum Beispiel die OPAC-Implementierung der bisher noch nicht realisierten Book- oder Citationformate und natürlich die hcalendar-Auszeichnung von Bibliotheksveranstaltungen.
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RSS-Tools und ein Vorleseplugin

Weblog Tools Collection macht auf The Ultimate RSS Toolbox – 120+ RSS Resources aufmerksam.

Gegliedert ist die Menge in verschiedene Kategorien:

  • RSS readers – Windows
  • RSS readers – OS X
  • RSS readers – Linux
  • RSS Readers – cross-platform
  • RSS readers – web based
  • Mobile RSS Readers
  • RSS to email converters
  • RSS Feed Validators
  • RSS-related plugins – Firefox
  • RSS-related plugins – WordPress
  • RSS-related plugins – other
  • RSS managers
  • RSS mixers
  • RSS Ping Tools
  • Feed directories
  • RSS tips & hacks
  • Miscellaneous RSS-related tools
  • Nicht ganz passend dazu sei hier auf ein WordPress-Plugin aufmerksam gemacht, mit dem man eine Vorlesefunktion in sein Blog integrieren kann. Leider nur auf englisch, bisher. Odiogo bietet diesen bislang kostenlosen Service an, der bei mir leider nicht funktioniert. Der auf Flash basierende Player läuft, aber ich habe keinen Ton.

    Testartikel 1, Testartikel 2. Bei wem geht’s?

    Pflichtabgabe von Netzstrumpfhosen. Ein Selbstversuch

    Die Deutsche Nationalbibliothek ruft, und als gesetzestreuer Bürger wollte ich natürlich sofort ausprobieren, wie denn das Anmeldeverfahren für die Pflichtabgabe von Netzwerkpublikationen genau funktioniert. Und selbst wenn man dem hiesigen Bibliothekswesen nicht viel zutraut, ist man wirklich sehr überrascht, wie das Procedere aussieht.

    1. Das Anmeldeformular wird ausschließlich als doc-Datei angeboten. Ist es zwingend notwendig, Microsofts Word zu benutzen, damit man teilnehmen kann? Nimmt die DNB auch nur Bücher an, die von bestimmten Druckereien ausgedruckt wurden? Im Jurawiki ist sehr schön dargestellt, warum man so etwas nicht machen sollte. Es fällt dort Worte wie „Nötigung“ und „Gefährdung“. Todesmutig und mit Antivir in Habachtstellunge hab ich nun OpenOffice auf diese Datei losgelassen. Und…
    2. … ich bekomme ein einseitiges Formular ohne geschützte Bereiche. Müssen die armen DN-Bibliothekare nun jedes Formular auf unveränderte Texte prüfen? Nicht jeder wird so auffällig fälschen wie ich:

      Pflichtabgabe von Netzstrumpfhosen

      Gesetzt den Fall, man lieferte dieses Formular nun korrekt ausgefüllt und ungefälscht per E-Mail, Fax oder Post an die DNB, so bekommt man eine Anmelder-Identifikation und ein Passwort per Email(!) zugesandt. Von wegen rückständig!

      Wie fortschrittlich die DNB ist, beweist sie schon im nächsten Schritt: Sie melden die Netzpublikation an. Diese Anmeldung ist für jede Lieferung erforderlich. Vor jeder Lieferung? Nun ja, sehen wir weiter…

    3. Wollte ich der DNB gerade noch auf die Möglichkeiten der modernen Technik hinweisen, so zeigt sich nun, dass dies gar nicht notwendig ist! Um die Netzpublikation anzumelden, darf ich ein interaktives Anmeldeformular aufrufen. Doch meine Befürchtung, jetzt blinkende Flash-Animationen zu sehen, werden glücklicherweise enttäuscht. Nein, man wird in ein konventionelles, mit Perl gestaltetes Formular gelenkt. Und das Ausfüllen gestaltete sich mitunter etwas schwierig. Hinweis: die Steuerklärungsformulare sind ähnlich formuliert. Beispiel gefällig?

      Abgabe von Steuererklärungen

      Vorher wurden schon Begriffe wie Grundlieferung verwendet. Wahrscheinlich, um beteiligten Bibliothekswesen ein bißchen Vertrautheit im fremden Online-Dschungel zu lassen. Aber vielleicht treibt die DNB ja auch das Verlangen, dieses Wort im Sprachschatz der Netzbürger zu verankern.

    4. Davon lassen wir uns nicht aufhalten, die richtigen Punkte sind schnell ausfindig gemacht („Typ: Elektronische Zeitschrift“), und der nächste Punkt in Augenschein genommen. Ich habe zur Datenübermittlung verschiedene Möglichkeiten, und hier beantwortet sich auch meine Frage aus Punkt XX zu den Lieferungen. „Prinzip Schnappschuß“ und „Prinzip Differenzmenge“. Ersteres bedeutet, ich liefere der DNB die komplette Webseite auf einmal, beim „Prinzip Differenzmenge“ werden nur neue oder geänderte Daten übermittelt. Ja, genau. Ich übermittele die Daten.

      Vorgesehen ist eine Lieferung per FTP. Genaueres dazu schreibt Jürgen Lübeck, man muss sich ja schließlich nicht über alles selbst aufregen.

      Wie auch immer: Gewünscht ist eine gepackte Datei mit allen Seiten, die publiziert wurden. Ganz ehrlich, ich wüsste wirklich nicht, wie ich das bewerkstelligen soll. Sämtliche Infobib-Seiten sind dynamisch generiert. Das heißt, sie existieren eigentlich nicht wirklich. Will die DNB einen SQL-Dump von mir? Sicherlich nicht. Aber was sonst? Wget fällt mir ein, aber warum macht die DNB das nicht selbst?

      An dieser Stelle ist anzumerken, dass Patrick Danowski schon die Hochschulschriftenserver für viel zu kompliziert im Vergleich mit Webdiensten wie Scribd hält. Entscheidet man sich für die Lieferung von „Schnappschüssen“, gelangt man zum letzten Punkt:

    5. Bibliographische Metadaten : fortlaufende Publikation. Das einzig hier auszusetzende sind die vorgegebenen Möglichkeiten zur Erscheinungsweise. Davon wird auf fast alle die Option „unregelmäßig, aber mehrmals im Jahr“ zutreffen. Aber zu dieser Frage gibt es noch ein freies Feld, in dem man dann etwas genauer eintragen kann, dass mehrmals im Jahr in der Regel auch mehrmals pro Woche bedeutet.
    6. Auf der selben Seite werden noch ein paar Daten abgefragt. Alles kein Problem, Infobib gehört in die Kategorie 0020, Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Auch für eher tagebuchartige Blogs findet sich schnell die passende Kategorie: 920, Biografie, Genealogie, Heraldik. Eine Rubrik weiter darf man die Seite weiter klassifizieren. Man hat die beeindruckende Auswahl zwischen:

      Wenn man davon noch nicht genug hat, und die Webseitenklassifizierung der Informatik-AG der örtlichen Realschule übernehmen möchte, kann auch dieses machen. Bei den Thesauri/Normdateien sind nur drei angegeben, Medical Subject Headings, SWD (nicht ausgeschrieben, kennt ja schließlich jeder!) und Unified Medical Language System. Insgesamt ist die DNB hier wieder sehr modern. Es gibt jede Menge user generated content.

    7. Es folgt die Frage, ob die Seite lizenzfrei ist. Ist sie nicht, im Footer wird schließlich stets auf die Creative Commons Attribution-Share Alike 2.0 Germany License verwiesen. Doch wenn man liest, …

      Die bibliographische Erschließung erfordert, dass die angemeldeten Netzpublikationen den berechtigten Nutzern der Deutschen Nationalbibliothek zugänglich sind. Bitte stellen Sie dies vor der Abgabe sicher.

      … dann hakt man schnell lizenzfrei an und wandert weiter.

    8. Die letzte Seite! Land in Sicht! Und es lässt sich gut an: Angaben zur Archiv-Version der Netzpublikation : fortlaufende Publikation. Am Punkt „Systemvoraussetzungen“ kann man herummäkeln, wenn man will. Muss man aber eigentlich nicht mehr.

    In der FAQ zeigt sich die DNB scheinbar einsichtig: Warum erscheint das Anmeldeverfahren so aufwändig? Es erscheint aber nicht nur, es ist! Hoffnung bietet jedoch ein anderer Punkt: Wie liefert man eine Netzpublikation ab? Wo bekomme ich einen Überblick über das Verfahren?

    Derzeit wird an anderen Transfermöglichkeiten und auch an Verfahren zur Sammlung ganzer Gruppen von Objekten, wie etwa vollständiger Websites, gearbeitet. Automatisierte Verfahren, die unter dem Begriff „Harvesting“ bekannt sind, können zur Sammlung ganzer Bereiche des Internets eingesetzt werden. Diese Verfahren befinden sich momentan in einem Entwicklungsstadium und müssen noch für den Einsatz im Rahmen des erweiterten Sammelauftrages zur Anwendungsreife gebracht werden.

    Kurz und gut: Die DNB will Infobib offensichtlich nicht haben. Vielleicht ja in Kürze, wenn der erweiterte Sammelauftrag anwendungsgereift ist.

    Welches wunderbare Wiki wählen wir?

    Ein Artikel aus dem School Library Journal mit dem Titel Which Wiki is Right for You? hat es auf Platz 2 bei Digg.com geschafft. Eine wirklich gelungene Übersicht.

    Hinzufügen möchte ich, dass sich pbwiki.com für die Organisation von überschaubaren Projekten hervorragend eignet. Die LibWorld-Reihe beispielsweise wird über ein pbWiki organisiert.

    Bei der Wahl des richtigen Wikis für den jeweiligen Einsatzzweck kann auch WikiMatrix behilflich sein.

    [via Library Stuff]

    Librarything for Libraries in Danbury Library

    Librarything for Libraries ist jetzt auch in der Praxis zu besichtigen, wie ‚Geek Librarian‘ Bonaria Biancu berichtet. Die Danbury Library hat ihren Katalog ausrüsten lassen.

    Ein paar Beispiele aus dem Katalog:
    Marine biology : an ecological approach / James W. Nybakken
    Baudolino / Umberto Eco ; translated from the Italian by William Weaver
    Opportunities in library and information science careers / Kathleen de la Peña McCook, Margaret Myers

    Übrigens auch sehr schön, dass man einzelne Titel direkt verlinken kann.

    [Via Geek Librarian]

    WordPress 2.2 ist da: Getz

    Nach Ella Fitzgerald bekommt nun Stan Getz seine WordPress-Hommage. WP 2.2 ‚Getz‘ ist seit heute verfügbar und bietet nicht nur über 100 Bugfixes, sondern auch…

    • WordPress Widgets allow you to easily rearrange and customize areas of your weblog (usually sidebars) with drag-and-drop simplicity. This functionality was originally available as a plugin Widgets are now included by default in the core code, significantly cleaned up, and enabled for the default themes.
    • Full Atom support, including updating our Atom feeds to use the 1.0 standard spec and including an implementation of the Atom Publishing API to complement our XML-RPC interface.
    • A new Blogger importer that is able to handle the latest version of Google’s Blogger product and seamlessly import posts and comments without any user interaction beyond entering your login.
    • Infinite comment stream, meaning that on your Edit Comments page when you delete or spam a comment using the AJAX links under each comment it will bring in another comment in the background so you always have 20 items on the page. (I know it sounds geeky, but try it!)
    • We now protect you from activating a plugin or editing a file that will break your blog.
    • Core plugin and filter speed optimizations should make everything feel a bit more snappy and lighter on your server.
    • We’ve added a hook for WYSIWYG support in a future version of Safari.

    Siehe auch WordPress‘ offizielle Mitteilung.

    Greener Apple

    I love my Mac! I wish it came in green!

    Es ist noch nicht lange her, da machte ich hierzublog auf die GreenMyApple-Kampagne aufmerksam. Und jetzt wurde ich erfreulicherweise darauf aufmerksam gemacht, dass die Kampagne Wirkung zeigt. Steve Jobs selbst hat – auf der Startseite an prominenter Stelle verlinkt – ein Schreiben verfasst, in dem er unter anderem ankündigt:
    „Greener Apple“ weiterlesen

    Green my Apple!

    I love my Mac! I wish it came in green!

    Seit Monaten will ich einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema schreiben, aber bevor es ganz in Vergessenheit gerät, gibt es hier lieber nur eine Kurzmeldung:

    Meinhard Benn machte mich darauf aufmerksam, Greenpeace‘ Stand flog deswegen von der Mac Expo, und auch Netzpolitik berichtete darüber: Green my Apple.