Bibliothek 21 in Stuttgart

Seit 1997 werden die Neukonzeption und der Neubau der Stuttgarter Stadtbücherei bereits geplant, im November soll der Bau nun beginnen. Mitte 2011 soll die Bibliothek eröffnet werden.

Wenn Ingrid Bußmann, die Leiterin der Stadtbücherei im Wilhelmspalais, von ihrem beruflichen Lebenswerk spricht, dann scheut sie keinen Superlativ: „Seit 1997 planen wir ein Haus des Wissens, der Bildung und der Kultur, das sich stetig weiterentwickelt. Im neuen Haus sollen sich die Kulturen und die Generationen aus Stuttgart und der gesamten Region begegnen. Wir möchten Tradition und Innovation verbinden, und wir glauben, dass die Bibliothek 21 die modernste wird, die es in Europa gibt.“

[via Stuttgarter Zeitung]

Weitere Informationen zur Bibliothek 21 gibt es hier und auch hier.

Libworld – USA

United States Library and Librarian Blogs

In recent years the blogosphere of the USA emerged as the most advanced worldwide.
In september 2007 the Online Education Database wanted to find out „which librarian bloggers have the biggest reach“. [1]http://oedb.org/library/features/top-25-librarian-bloggers-by-the-numbers
The result was clear: Twenty of the 25 biblioblogs with the biggest response came from the United States, four were Canadians and one from the Philippines.

We are pleased that Sarah Houghton-Jan accepted the challenge to make an overview of the wide biblioblogosphere of her country for our LibWorld series. Not an easy task to undertake!
„Libworld – USA“ weiterlesen

Nepper, Schnepper, Rechtefänger

In der taz ist unter dem Titel Abtreten der Bildrechte inklusive über eine neue webbasierte Dienstleistung von Adobe namens Photoshop Express zu lesen:

Der Software-Konzern Adobe hat eine kostenlose Web-Version seiner Software Photoshop ins Netz gestellt. Der Haken: Wer sie nutzt, überträgt der Firma alle Bildrechte.

Laut ZDNet will Adobe die Bedingungen nun überarbeiten. War das ein klassisches „Man kann’s ja mal probieren“?

Danke an Uli für den Hinweis!

Menschliche Verbuchungsmaschinen und Streikautomaten

Es ist ein Teufelskreis. Den politisch Verantwortlichen und dem Magistrat ist nichts zu teuer, um Personal einzusparen und den Schein eines funktionierenden Systems aufrechtzuerhalten.
Die politikkompatiblen Erfolgsmeldungen müssen immer lauter werden bei rahmenbedingt leise sinkender Qualität.

Und die Frustrationen der Belegschaft werden erfahrungsgemäß eines Tages in innere Kündigungen umschlagen.

Dann kann man ja immer noch den Betrieb aus dem Magistrat auslagern und ihn hauptsächlich über angelernte und „ehrenamtliche“ Kräfte aufrecht erhalten …

Haftgrund: Menschliche Verbuchungsmaschinen und Streikautomaten

Herzog-August-Bibliothek erwirbt wertvolle mittelalterliche Handschrift

Wie newsclick.de berichtet, hat die Herzog-August-Bibliothek in Wolfenbüttel, mit Hilfe von Stiftungsgeldern, die wertvolle Schönrainer Liederhandschrift erworben, die bisher in Privatbesitz war.

„Es ist eine der wenigen bedeutenden Liederhandschriften, die es überhaupt gibt“, erklärte Bibliotheksdirektor Helwig Schmidt-Glinzer erfreut. Sie ist der bekannten Manesseschen Handschrift oder dem Hildebrandslied im Rang vergleichbar. Äußerlich dagegen, gibt er zu, sei sie nicht gerade prächtig ausgestattet. Die sonst so begehrten Malereien fehlen, nur wenige Initialen sind ausgeschmückt. Die Textsammlung in mittelhochdeutscher Sprache entstand um 1330 in Hessen.

Online zu PDF/A konvertieren und überprüfen

Neevia bietet einen kostenfreien, web-basierten Dokumentenkonvertierer an. Unterstützt werden zahlreiche Formate der Kategorien Generic Formats (z.B. Adobe PDF oder Adobe PostScript), Word Processing Formats (ASCII Text, ANSI Text, Microsoft RTF, Microsoft Word for PC v2 bis u.a. Microsoft Word for Windows 2000, Microsoft Works, Microsoft Windows Write, WordPerfect), Spreadsheet Formats (Corel QuattroPro, Lotus 1-2-3, Microsoft Excel, Microsoft Works Spreadsheet), Presentation Formats (Lotus Freelance, Microsoft PowerPoint) und Graphic Formats (BMP, GIF, JP2, JPEG, JPG, PGM, PICT, PNG, TIFF und wirklich viele mehr) als Ursprungsdatei. Umgewandelt werden kann in verschiedene graphische Formate und – hier wird es interessant für Gelegenheits-Selbstarchivierer – in PDF/A.

Neevia Document Converter eXpress makes it possible for anyone to instantly convert files to PDF or Image without the need of installing special software.

Das ist richtig, allerdings gibt es eine Begrenzung auf 1 MB pro Datei. Für Aufsätze mit nur wenigen Darstellungen ist das ausreichend, für die Dissertation muss man dann schon zu einer Programminstallation greifen.

Man sollte stets prüfen, ob das erhaltene Dokument auch wirklich dem PDF/A-Standard entspricht. Intarsys bietet einen entsprechenden Online-Check an. Ein von mir testweise mit dem Neevia Document Converter erzeugtes PDF/A bestand den Test ohne Beanstandungen, eine andere Datei (PDF 1.7), die ich zu Vergleichszwecken validieren ließ, erhielt folgende Fehlermeldung:

Document information dictionary ohne korrespondierende XMP-Struktur
Stream Objekt mit ungültigem Endstream
Unkalibrierter Farbraum ohne passenden OutputIntent
Font Times-Bold muss eingebunden sein
Font Helvetica muss eingebunden sein
Font Times-Roman muss eingebunden sein
Font Helvetica-Bold muss eingebunden sein
Font Helvetica-BoldOblique muss eingebunden sein
Font Helvetica-Oblique muss eingebunden sein
Keine gültige PDF/A Versionsinformation vorhanden

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Enquetekommission: Bibliotheken müssen Pflichtaufgabe werden

Die junge Welt im Artikel Rock’n’ Sachverstand über Bibliotheken im Bericht Bestandsaufnahme des kulturellen Lebens in Deutschland (PDF, Drucksache 16/7000 des Deutschen Bundestags) der Enquetekommission »Kultur in Deutschland« des Bundestags mit insgesamt 465 Handlungsempfehlungen:

Die ausreichende Versorgung mit Bibliotheken in der DDR soll noch erwähnt werden, weil im Bericht vermerkt ist, daß ihre Zahl von 1999 bis 2005 um fast ein Fünftel geschrumpft ist. Einer Handlungsempfehlung ist zuzustimmen: »Öffentliche Bibliotheken sollen keine freiwillige Aufgabe sein, sondern eine Pflichtaufgabe werden.«

Mehr zum Thema findet sich stets aktuell in Eric Steinhauers Blog Bibliotheksrecht (in dem die Kommentare leider immer noch geschlossen sind).