Für das Projekt Memoro erzählt Margarete Meyer in diesem Video unter anderem über den Umgang mit westdeutschen Zeitschriften in den Bibliotheken der DDR. In einem anderen Video berichtet sie über den Giftschrank der Bibliothek. Hier sind alle Videos mit Frau Meyer im Überblick.
Autor: ch
Reform des Geodatenzugangsgesetzes
Eine Reform des Geodatenzugangsgesetzes (Gesetz über den Zugang zu digitalen Geodaten) wurde beschlossen. Heise.de:
Geographische Informationen des Bundes, darauf basierende Dienste sowie zugehörige Metadaten sollen künftig „grundsätzlich geldleistungsfrei“ kommerziell und privat genutzt werden können.
Eine ausführliche Würdigung des Gesetzesentwurf, der laut Heise unverändert übernommen wurde, findet sich im Blog Geoinformationsrecht.
SPARQL Cheat Sheet
Gesetzesentwurf für die Mitnutzung von WLANs
Der Verein Digitale Gesellschaft hat einen Gesetzentwurf für die Mitnutzung von WLANs ins Netz und der Politik zur Verfügung gestellt.
Der Digitale Gesellschaft e.V. hat heute einen Gesetzentwurf für die haftungsrechtliche Gleichstellung von normalen Bürgern sowie Gewerbetreibenden, die einen Internet-Zugang via WLAN anbieten, mit kommerziellen Internetprovidern vorgestellt (PDF). Damit sollen auch die “Mini-Provider” von der Haftungsfreiheit profitieren, die derzeit bereits für große Provider wie etwa T-Online gilt. So kann rechtlich sichergestellt werden, dass private Nutzer, aber z.B. auch Cafés und Geschäfte ihre Netze anderen zur Verfügung stellen können, die auf die Mitnutzung von Internetzugängen angewiesen sind, ohne unkalkulierbare Risiken in Kauf nehmen zu müssen.
Auch wenn so mancher die Vorstellung freien Informationszugangs für jeden erschreckend findet, wäre der Wegfall der Störerhaftung sicherlich auch für Bibliotheken sehr beruhigend. Und sie könnten damit ihrer sozialen Verantwortung einfacher nachgehen:
Aus Sicht des Digitale Gesellschaft e.V. ist das Teilen von Internetzugängen aber keine reine rechts-, sondern auch eine netz- und sozialpolitische Notwendigkeit: „Wer sein WLAN anderen zur Mitnutzung zur Verfügung stellt, tut etwas Gutes und sollte dafür nicht potenziell bestraft werden“, erläutert Markus Beckedahl, Vorsitzender des Digitale Gesellschaft e.V. „Für Datenreisende ist diese digitale Nachbarschaftshilfe einem gereichten Glas Wasser vergleichbar. Auch kann man auf diese Art sozial Benachteiligten ermöglichen, im solidarischen Huckepackverfahren einen Internetzugang zu erhalten.“ Der Hartz-IV-Regelsatz sieht einen Zugang zum Internet bisher nämlich überhaupt nicht vor. Gerade für die Kinder von Hartz-IV-Empfängern bedeutet dies eine schwere soziale Benachteiligung.
[via Netzpolitik.org]
LOD-Präsentation vom HOBSY-Workshop
Diese Präsentation vom letzten HOBSY-Workshop stellt Überlegungen und teilweise einen Stand der Dinge dar, der inzwischen schon längst überholt ist. Folie 11/15 sollte diesbezüglich keine Zweifel aufkommen lassen.
Beispiel für DESCRIBE in SPARQL
Mit dem SPARQL-Befehl DESCRIBE kann man aus einem SPARQL-Endpoint Informationen über Ressourcen anfordern. Aus der W3C-Recommendation zu SPARQL:
The DESCRIBE form returns a single result RDF graph containing RDF data about resources. This data is not prescribed by a SPARQL query, where the query client would need to know the structure of the RDF in the data source, but, instead, is determined by the SPARQL query processor. The query pattern is used to create a result set. The DESCRIBE form takes each of the resources identified in a solution, together with any resources directly named by IRI, and assembles a single RDF graph by taking a „description“ which can come from any information available including the target RDF Dataset. The description is determined by the query service. The syntax DESCRIBE * is an abbreviation that describes all of the variables in a query.
Aktueller Fall, einfaches Beispiel: Ich möchte wissen, welche Informationen zu der Ressource http://dewey.info/class/020/ bereitstehen.
1 2 3 4 5 6 | PREFIX skos: <http://www.w3.org/2004/02/skos/core#> DESCRIBE ?p ?o WHERE { <http://dewey.info/class/020/> ?p ?o } LIMIT 10 |
Und so sieht dann das Ergebnis aus. Als Ausgabeformat habe ich hier Turtle gewählt.
WorldCat und DDC als Linked Data
OCLC publiziert WorldCat als Linked Data. Links:
- OCLC adds Linked Data to WorldCat.org
- OCLC WorldCat Linked Data Release – Significant In Many Ways
- DDC 23 released as linked data at dewey.info
[via Open-Bibliography]
Äthiopien kriminalisiert VOIP
The Ethiopian government, Al Jazeera reports, has criminalized the use of Skype and other VoIP services like Google Talk. Using VoIP services is now punishable by up to 15 years in prison.
Begründet wird diese Ungeheuerlichkeit mit der nationalen Sicherheit und der Durchsetzung des staatlichen Telekommunikationsmonopols.
Laut Techcentral sind auch audio and video data traffic via social media
betroffen.
Infos zum politischen System Äthiopiens hält Wikipedia bereit.
Arme, verfolgte Plagiatoren?
Acht Gastautoren beklagen in der Süddeutschen einigermaßen verschwurbelt ein „ein Klima des Verdachts und der Bedrohung“ durch „immer neue Plagiatsvorwürfe gegen Inhaber von Doktortiteln“. Auf Carta.info hat Anatol Stefanowitsch eine Replik veröffentlicht.
Open Access bedroht britische Arbeitsplätze
Britische Arbeitsplätze sieht die Daily Mail durch das Vorhaben der britischen Regierung bedroht, ein Open-Access-Mandat für mit öffentlichen Mitteln finanzierte Forschung umzusetzen. Ein heiterer Artikel, der das in Zeitungen ohnehin selten hohe Niveau in der Open-Access-Debatte noch einmal ein paar Etagen tiefer legt.
Hier geht’s zum Artikel: ‚Open access‘ move puts thousands of UK jobs at risk