Büchersammlung des Ärztlichen Vereins Hamburg

Das Hamburger Abendblatt berichtet über die Bibliothek des Ärztlichen Vereins, die mehr als 125.000 Werke umfasst.

Das älteste Buch ist von 1534 und lagert wie die anderen kostbaren Schätze, die bis zu 150 000 Euro wert sind, in der Schatzkammer der Bibliothek im Keller – bei vollkommener Dunkelheit und konstanten 18 Grad.

Auch zu dieser Bibliothek gibt es heute eine Benefizveranstaltung und zwar in der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg. Hier kann man sich ab 19.00 Uhr einen Vortrag zum Thema „Wahrheit und Fiktion in Arzt- und Krankenhausserien“ anhören.

Kunstversteigerung für Anna-Amalia-Bibliothek

Heute findet in Leipzig eine Versteigerung zu Gunsten der Anna-Amalia-Bibliothek statt. In der Galerie des Verbandes mitteldeutscher Grafikdesigner kommen 28 Kunstwerke unter den Hammer, die von den Künstlern zur Verfügung gestellt wurden. Sie wollen mit ihrem Engagement für die Bibliothek

darauf aufmerksam machen, dass Sprache und Schrift ein hochsensibles Kulturgut sind.

Die Kunstwerke sind bis zur Versteigerung in der Ausstellung «Kalligrafie und Lyrik – Lyrik und Typografie» zu sehen.

[via yahoo.nachrichten]

80 Jahre Oscar

Der Oscar wurde in der Nacht zu heute zum 80. Male verliehen. Deshalb mal wieder die „alte“ Geschichte: angeblich verdankt der Oscar seinen Namen der Bibliothekarin Margaret Herrick, die als sie die goldene Figur zum ersten Mal sah, gerufen haben soll „Der sieht ja aus, wie mein Onkel Oscar!“

"Die Bibliothek bei Nacht"

Im Fischer Verlag ist das Buch „Die Bibliothek bei Nacht“ von Alberto Manguel erschienen.

Tagsüber herrscht in der Bibliothek Vernunft und Ordnung, doch nachts wandelt sie sich in ein Reich der Träume und Erinnerung. Die Bücherwände enthalten alle Geschichten und Gedanken, die in uns leben.
Jedes Buch, das Alberto Manguel in die Hand nimmt, erzählt ihm von einer anderen Bibliothek, von verbotenen Archiven und geheimen Kammern, von labyrinthischen Gängen Babels und den großen Bibliotheken der Menschheit. Und jedes Regal ist ein Fenster auf die Bibliothek von Alexandria.

Die Rezension aus der FAZ gibt es hier.

[via Berliner Literaturkritik]

Reclam – Die Kunst der Verbreitung

Die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig zeigt ab Donnerstag eine Ausstellung zum Thema: „Reclam. Die Kunst der Verbreitung“ .

Die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig präsentiert vom 15. Februar bis 17. Mai einen Querschnitt aus der bundesweit größten Reclam-Sammlung. „Jedes Buch erzählt etwas über seinen Besitzer“, sagt der Frankfurter Antiquar und Sammler Georg Ewald, der in rund 20 Jahren die Sammlung zusammengetragen hat. Anhand einer Fülle von Büchern zeichnet die Ausstellung die Geschichte der „Universal-Bibliothek“ nach.

[via Leipziger Internetzeitung]

Richtfest für den neuen Lesesaal unter den Linden

In der Staatsbibliothek Unter den Linden in Berlin wurde am Dienstag Richtfest für den neuen Lesesaal gefeiert.
Der vom Bund finanzierte Bau, der 80 Millionen Euro gekostet hat und vom Architekten HG Merz entworfen wurde, soll im Herbst 2009 eröffnet werden. Generaldirektorin Barbara Schneider-Kempf sprach von «einem großartigen Tag für die Staatsbibliothek». Die Kapazität zur Aufbewahrung der Bücher werde um das Dreifache erweitert. Der als Kuppellesesaal bekannte Vorgängerbau war 1943 zerstört worden. Ein in der DDR errichteter Ersatz hatte den modernen Anforderungen nicht mehr genügt.

[via welt.online]

Preis der Leipziger Buchmesse – die Nominierten

… stehen fest:

Der „Preis der Leipziger Buchmesse“ wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal vergeben. Prämiert werden herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. „Mit dem Preis würdigen wir nicht nur die Arbeit der Verlage und des Buchhandels, sondern wir geben den Lesern auch Empfehlungen“, so Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse.

mehr dazu auf bildungsklick.de und auf den Seiten der Leipziger Buchmesse.

Schulbibliothek mit 80.000 Bänden

Die älteste Schulbibliothek des Landes Sachsen-Anhalts steht in Pforta, sie beherbergt ca. 80.000 Bände, darunter auch zwei Erstausgaben von Kopernikus und Galilei.

Dutzende Namen ehemaliger Schüler sind heute weit über das Saaletal hinaus bekannt : Die Philosophen Johann Gottlieb Fichte und Friedrich Nietzsche lernten ebenso in der Landesschule wie der Dichter Friedrich Gottlieb Klopstock, der Historiker Leopold von Ranke und Goethes Enkel Wolfgang. Auf ihre Spuren kann man in dem Schularchiv stoßen, das in der Bibliothek aufbewahrt wird.

[via Volksstimme.de]