Gamification (eine wunderbare Präsentation über wichtige Mechanismen gibt es hier: „Putting the fun in functional„) ist auch ein bibliothekarisches Thema. Nicht nur für das bibliotheksinterne Innovationsmanagement, auch beim Einwerben von Repository-Inhalten darf man sich gerne von nicht-bibliothekarischen Ideen inspirieren lassen.
Die Arbeit thematisiert nach Erläuterungen zu den Begriffen Rechtsinformation und E-Government die heterogene Informationslandschaft der frei zugänglichen Rechtsinformation in Deutschland. Normgeber, Gerichte und Parlamente auf Ebene des Bundes und der Länder gestalten auf vielfache Weise die Internetpräsentation der Gesetze, Entscheidungen und parlamentarischen Materialien. Das Gegenmodell zu dieser auf viele Internetadressen und Webseiten verteilten Rechtsinformation stellt das österreichische Rechtsinformationssystem des Bundes (RIS) dar, das als nationale E-Government-Anwendung über eine einzige Oberfläche den Zugriff auf die Gesetze, Entscheidungen und parlamentarischen Materialien ermöglicht. Das RIS als Blaupause und unter Beachtung der Anforderungen an E-Government-Anwendungen umreißt die Arbeit Rahmenbedingungen und Ausgestaltungsmöglichkeiten für einen Portalentwurf, der als Single Point of Entry für die staatliche Rechtsinformation Deutschlands konzeptioniert ist.
Es wäre ein schwerer Schlag für die Open-Data-Bewegung: Einem Sparpgrogramm [sic!] der US-Regierung für 2011 soll auch der Datenkatalog data.gov zum Opfer fallen. Bis zum 8. April muss im Kongress die Entscheidung fallen, wie genau die Einsparungen aussehen werden. Dann muss sich die Regierung von Barack Obama mit den oppositionellen Republikanern geeinigt haben, sonst geht den Bundesbehörden das Geld aus.
Angry Birds Rio ist jetzt erhältlich, heißt es überall. Angry Birds, ein harmloser Zeitvertreib? Mitnichten! Was es heißt, wenn Birds wirklich angry sind, das wird verharmlost oder einfach unter den Tisch gekehrt.
In Hannover spielt die Tierwelt verrückt. Würgeschlangen treiben sich in Sanitäranlagen herum. Und im selben Stadtteil begab es sich vor nicht allzu langer Zeit, dass ein Buchfink (wie passend!) eine Bibliothek attackiert(e). Ob er mit der stetig ansteigenden Zahl der E-Books unzufrieden ist, lässt sich in Gesprächen bisher nicht klären. Wir haben auch keinen E-Buchfink für eine ausgewogene Podiumsdiskussion auftreiben können.
Doch was passierte dort, in Hannover-Linden? Zwischen dem Hauptgebäude der Fachhochschule Hannover und der Zentralbibliothek steht ein Baum. Dort ließ er sich nieder, der besagte Buchfink. Dieser hier:
Ruhe vor dem Sturm: Schöner Finkenmann in Lauerstellung
Dieser Fink ist, wie man deutlich erkennen kann, ein besonders hübscher Kerl. Dessen ist er sich bewusst. Und wie es sich für einen finkischen Narziss gehört, duldet er seinesgleichen nicht neben sich. Doch – und dies ist die tragische Wendung dieser Geschichte – die Bibliothek, vor der er hausiert, ist voller schöner Finkenmänner!
Zumindest denkt dies der Fink. Mens sana in corpore sano? Ein schöner Fink, ein klarer Verstand? Leider nicht. Denn sein Spiegelbild, sein ach so schönes Spiegelbild, es versetzt den feinen Finken in Raserei! Fliegt er am Fenster vorbei und entdeckt dabei sein prächtiges Spiegelbild, hält er es offensichtlich für einen Kontrahenten, für einen Eindringling in sein Revier. Und was macht er dann, der tumbe Schönling? Er greift an!
Die Raubvogelattrappe zeigte nur kurzfristig Wirkung. Auch sie wurde schon attackiert. Ob die todesmutigen Rasereien des Buchfinks die Finkendamenwelt hinreichend beeindruckt haben, konnte bislang nicht herausgefunden haben.
Ab heute zeigt die Anna Amalia Bibliothek im Rahmen der Ausstellung „Reise in die Bücherwelt“ ausgewählte Kostbarkeiten aus ihrem Bestand. Darunter finden sich beispielsweise die erste Gesamtausgabe der Lutherschen Bibelübersetzung, Isaac Newtons „Principia mathematica“ von 1687 oder die Schedelsche Weltchronik von 1493.
Was zunächst als Aprilscherz für das Personal der TU-Bibliothek gedacht war, entwickelte sich sehr schnell zum Erfolgsmodell. TUBfind ist zwar noch nicht als Standardkatalog bei uns eingestellt, das liegt aber nicht primär an VuFind, sondern mehr an unseren (Alt)Daten. Weitere Informationen zum Stand der Entwicklung im TUB-Weblog und natürlich immer auch im TUBfind-Weblog.
Mike Essex schreibt über E-Books, deren Inhalt aus dem Netz zusammengeklaubt wird:
Once a ‘writer’ has scraped their content for the web they can then have their eBook live in less than 24 hours on the Kindle platform, and even less time on 3rd party sites like Smashwords who aggregate eBooks to multiple formats in one go. This puts a minimal time pressure on the creator, who can be earning money on their content relatively quickly. Worse still if they survive a financial quarter without being caught, it’s an easy pay day.
Die Idee, primär für mobile Geräte zu entwickeln zahlt sich aus, da man sich dann zwangsläufig auf das Wesentliche konzentriert. Insgesamt gilt: weniger ist mehr!
Bislang ist der One Pager anscheinend noch nicht für CMS umgesetzt worden. Wer in näherer Zukunft eine neue Bibliothekswebseite plant, sollte sich das Konzept inkl. Screenshots auf jeden Fall näher ansehen.