Bibliotheca Alexandrina

Welt.online berichtet in einem Artikel unter anderem über die im Jahre 2002 eröffnete Bibliotheca Alexandrina:

Jahrelang blätterte der Putz, doch jetzt besinnt sich die einstige „Perle des Mittelmeers“ ihrer großen Vergangenheit: Eine neue Bibliothek verknüpft mit herausragender Architektur und acht Millionen Büchern die Neuzeit mit der Antike, Archäologen bergen im Meer versunkene Schätze.

Dennoch:

Die Zukunft Alexandrias liegt wohl eher in der Archäologie als in der freien Diskussion

Den ganzen Artikel gibt es hier.

Abbyy Finereader: Guter Support und bald auch korrektes PDF/A

Zeit für eine kleine Korrektur. Am 18. November bemängelte ich den Support bei Abbyy und auch den fehlerhaften PDF/A-Export. Ich schrieb:

Nach anfänglich gutem Kontakt blieben dann nach und nach die Antworten aus.

Der anfänglich gute Kontakt ist wieder aufgenommen. Wie ich nun erfuhr: Das von mir zur Evaluation der Standardkompatibilität verwendete Preflight-Modul arbeitet in den verschiedenen Adobe-Versionen unterschiedlich. Erst ab Adobe Acrobat 9.0 Pro arbeitet Preflight korrekt, wie auch Leonard Rosenthol („Technical Standards Evangelist for Adobe Systems that focuses on PDF Standards“), bestätigt:

NOTE: this may/will mean that what you saw in Acrobat/Reader 8 and earlier does not match what you are seeing in Acrobat/Reader 9 when viewing standards-complaint files. But guess what – that’s because Acrobat 9 is now correct!

Wenn das Validierungstool nicht korrekt arbeitet, kann man nicht standardkonform entwickeln. Abbyy hat allerdings zugesichert, dass der Finereader in Kürze an die (korrekte) Validierung nach Adobe Acrobat 9 Pro angepasst wird. Der Abbyy Recognition Server arbeitet bereits standardkonform.

Librarything 1986

Haferklee hat ein sehr schönes Fundstück zu Sinn und Nutzen der computergestützten Organisation der privaten Buchsammlung ausfindig gemacht:

Die Nützlichkeit des Computers sollte man nicht überschätzen. Im Haushalt fallen recht wenige Tätigkeiten an, die sich elektronisch bewältigen lassen. Sicher, man kann mit dem Heimcomputer Dateien anlegen, beispielsweise … ein Verzeichnis aller Bücher, die man besitzt. Fraglich bleibt jedoch, ob die Katalogisierung mit dem Computer wirklich einfacher und schneller geht, als mit dem üblichen Zettelkasten.

Aus dem Bericht der Stiftung Warentest über „Heimcomputer“, Test 1 (1986). Findet sich ein Freiwilliger, der handgestoppt misst, ob man 100 Bücher schneller in Librarything oder in den Zettelkasten bekommt?

Europa vor dem 30-jährigen Krieg

Spiegel.online berichtet über einen „Monumentalen Bildband“, einen Atlas über den Dreißigjährigen Krieg.

Braun bringt zwischen 1572 und 1618 Ansichten von insgesamt 564 Städten heraus. In sechs Bänden zeigt und kommentiert er europäische Metropolen von Paris bis Moskau – und nimmt sogar Pläne aus Nordafrika, Indien und dem südamerikanischen Kontinent auf, der nicht einmal hundert Jahre zuvor entdeckt worden war.

Mehr Informationen zum Werk im Artikel auf Spiegel.online.

Web 2.0 in Bergisch Gladbach

Wer sich über das Hallo aus Bergisch Gladbach gewundert hat: Gestern und heute findet ebendort ein Informations- und Erfahrungsausstausch zum Thema DV-Systembetreuung in Hochschulbibliotheken. Gestern ging’s um Web 2.0.

Die Diskussion hätte meinetwegen durchaus noch etwas länger dauern können. Zumindest einigen der Teilnehmer werde ich aber sicherlich noch das eine oder andere Mal begegnen. Zum Beispiel beim Bibcamp 2009 oder beim Hobsy-Workshop über Mikroformate. Informationen zum Hobsy-Workshop gibt es hier und hier, und zur „Anmeldung“ geht es hier.

Die Links:
http://delicious.com/CH_/bergisch_gladbach_2008

Die Präsentation:

Mit Zoetrope zurück in die Vergangenheit des WWW

Forscher der Universität Washington und der Software-Konzern Adobe haben eine Suchmaschine entwickelt, die die Recherche nach alten Versionen geänderter bzw. nicht mehr auffindbarer Webinhalte ermöglichen soll.
Mit „Zoetrope“, so der Name der Software, lassen sich Webseiten oder auch nur bestimmte Teile eines Dokumentes markieren und deren Veränderung über einen gewissen Zeitrahmen nachvollziehen.

Noch spannender ist die Kombination mehrerer Faktoren: So kann man etwa die Entwicklung des Ölpreises mit dem der Kosten an der Tankstelle in Verbindung setzen und als drittes noch wichtige Nachrichtenereignisse kombinieren, die die preise beeinflussen. Dazu bedarf es nur weniger Mausklicks.

Das System befindet sich momentan noch im Aufbau und speichert derzeit 1000 Seiten pro Stunde aus dem Internet. Voraussichtlich Mitte 2009 soll Zoetrope öffentlich zugänglich sein.
„Zeit, nochmals sich selbst zu googeln, um unerwünschte Treffer entfernen zu können.“ (blogaboutjob)

[via taz]

Bücher als Altersvorsorge??

Lieber Bücher als Aktien das empfiehlt AbeBooks.

„Buchliebhaber, die früh Erstausgaben oder signierte Werke der Klassiker gekauft haben, sind heute im Besitz von Büchern im Wert von mehreren tausend Euro.“ So steht es in einer aktuellen Pressemitteilung von Abebooks aus Düsseldorf (dem Geist nach aber aus Nordamerika?). Und um „bibliophilen Investoren einen schnellen Einstieg zu ermöglichen“, listet Abebooks gleich ein paar wichtige Regeln und Einflussfaktoren auf

die es hier nachzulesen gibt.