Drittklassiger Rummel ums zweite Leben

Unter dem schönen Titel „Drittklassiger Rummel ums zweite Leben“ macht sich Maximilian Schönherr Gedanken über Web 2.0 und Second Life:

Wie nur, wie kommt man an junge Hörer, Zuschauer, Leser? Die neueste Masche: Man begibt sich in virtuelle Welten. Der WDR sendet dort eine Comedy, der Springer-Verlag gibt eine eigene „Bild“-Variante heraus, Sabine Christiansen wird vor der Gemeinde des „Second Life“ bald ihren Gästen wenig investigative Fragen stellen. Kaum jemand merkt: „Second Life“ wirkt eher wie aus der Steinzeit der 3D-Spiele. Die Figuren sehen billig aus, Gebäude sind öde Quader, sogar die Werbeposter unscharf.

Den Beitrag gibt es auch in einer Audiofassung als MP3.

Automatic translation / EuroMatrix

There’s a proper discussion on automatic translation in the comments on the Hungarian LibWorld article. Especially the translation of so-called agglutinative languages seems to be difficult. Gamoia (see her article on Spanish library blogs) states:

I see there’s still much work to do. But I really think it is worth to do it.

„Automatic translation / EuroMatrix“ weiterlesen

Libworld – an introduction

Wie bereits angekündigt, nimmt das Infobib-Team den Welttag des Buches zum Anlass, ein Experiment zu starten. Die Idee war, BloggerInnen weltweit aufzurufen, einen kurzen Abriss der Biblioblogosphere ihres Heimatlandes zu geben und diese Gastbeiträge in regelmäßigen Abständen auf Infobib zu veröffentlichen. So wollen wir herausfinden, wie einfach internationale Kooperation sein kann.
Erfreulicherweise haben wir bereits die ersten Rückmeldungen erhalten. Passend zum Ursprung der Tradition des Welttag des Buches möchten wir die Reihe mit einem Beitrag aus Katalonien eröffnen.

—

As announced the Infobib team uses the World Book and Copyright Day as an opportunity to start an experiment. The idea was to call bloggers from all over the world to give a review about the biblioblogosphere in their country and to post these guest articles in regular intervals at Infobib. That way we want to find out, how easy international cooperation can be.
Fortunately we received first responses. According to the origin of the tradition of World Book Day we like to launch the series with a contribution from Catalonia.
„Libworld – an introduction“ weiterlesen

Lageplan 2.0 für die Bibliothek

Wieder ein Eintrag aus der Rubrik „Klein, aber oho“, in der Beiträge versammelt sind, wie es auch kleinen Bibliotheken möglich ist, innovative Dienstleistungen anzubieten.

Für die Recherche vom heimischen Rechner ist eine Toolbar sehr nützlich, aber die Bücher einer Bibliothek wollen ja auch entliehen werden. Und dafür ist es normalerweise nach wie vor notwendig, in die Bibliothek zu kommen. Das Zeichnen unverständlicher Lagepläne oder die urheberrechtlichen Unwägbarkeiten bei der Einbindung professionellen Kartenmaterials können nun getrost der Vergessenheit anheim fallen. Google (wer sonst…?) hat eine Funktion zu den Google Maps hinzugefügt, die es erlaubt, in das gegebene Kartenmaterial Markierungen und Mediendateien einzufügen und das Gesamtwerk dann als „persönliche Karte“ zu veröffentlichen.
„Lageplan 2.0 für die Bibliothek“ weiterlesen

When scientists go all bloggy

Carl Zimmer: When scientists go all bloggy

It’s getting harder and harder to remember what it was like to write about science in the pre-Web 2.0 days. Back then (i.e., 2004), I’d come across an intriguing paper, I’d interview the authors, I’d get comments–supportive or nasty–from other experts in the field, and then publish an article distilling everything I’d learned. It would take months or years for the authors to follow up on their work or for other scientists to publish their own papers attacking or supporting the original research….

[via Open Access News]

Ereignis-Bibliothek

Über das Internet-Portal des Fernsehsenders Phoenix, sollen bald historische Fernsehereignisse per Video-Stream abgerufen werden können.
Problematisch ist derzeit noch die Urheberrechtsfrage. Senderechte müssen geprüft und Online-Rechte verhandelt werden, damit möglichst vielfältige Videos von Pressekonferenzen über Reportagen bis hin zu Bundestagsdebatten gezeigt werden können.
Trotz der Hindernisse soll das Projekt schnell voranschreiten und vorraussichtlich im Juni der Öffentlichkeit präsentiert werden.

Leider gibt es auf der Phoenix Seite noch keine genaueren Hinweise.

[via Berliner Zeitung]

Jelinek-Roman erscheint nur elektronisch

Elfriede Jelinek will ihren neuen Roman „Neid“ ausschließlich über das Internet verbreiten. Es soll keine gedruckte Ausgabe des Werkes geben. Auf ihrer Homepage sind bereits die ersten beiden Kapitel zu lesen.
Allerdings behält sich die Autorin vor, „auch an den bereits vorhandenen Texten Änderungen vorzunehmen, einzelne Passagen oder sogar ganze Kapitel nachträglich umzuschreiben.“

[via Börsenblatt]