"The Five Stars of Online Journal Articles — a Framework for Article Evaluation"

David Shotton: “The Five Stars of Online Journal Articles — a Framework for Article Evaluation”
D-Lib Magazine Volume 18, Number 1/2

I propose five factors — peer review, open access, enriched content, available datasets and machine-readable metadata — as the Five Stars of Online Journal Articles, a constellation of five independent criteria within a multi-dimensional publishing universe against which online journal articles can be evaluated, to see how well they match up with current visions for enhanced research communications. Achievement along each of these publishing axes can vary, analogous to the different stars within the constellation shining with varying luminosities. I suggest a five-point scale for each, by which a journal article can be evaluated, and provide diagrammatic representations for such evaluations. While the criteria adopted for these scales are somewhat arbitrary, and while the rating of a particular article on each axis may involve elements of subjective judgment, these Five Stars of Online Journal Articles provide a conceptual framework by which to judge the degree to which any article achieves or falls short of the ideal, which should be useful to authors, editors and publishers. I exemplify such evaluations using my own recent publications of relevance to semantic publishing.

Zum Artikel: http://dx.doi.org/10.1045/january2012-shotton

Offenes Köln

Marian Steinbach bringt mit Offenes Köln ein Open-Data-Portal an den Start. Dafür werden die Dokumente aus dem Ratsinformationssystem der Stadt eingesammelt und aufbereitet. Die Suche dort zum Beispiel nach Bibliothek oder Stadtarchiv zeigt das Potential der Seite.

Im Blog hat er sein Tagwerk dokumentiert, z.B. die Installation von Tomcat und Solr.

Ergebnisse der TIB/UB-Umfrage zur Literaturverwaltung

Vor drei Monaten war u.a. hier im Blog die Umfrage der TIB/UB Hannover zum Thema Literaturverwaltung angekündigt worden. Herausgekommen ist ein Einblick in die aktuellen Kenntnisse und Bedürfnisse von Literaturverwaltungs-Benutzern, der seinesgleichen sucht. Es sind nicht weniger als 1.000 Antworten eingegangen. Die Rohdaten der Antworten finden Sie hier; eine interaktive HTML-Seite, um ad hoc eigene Filtersets auszuprobieren, hier. Ich freue mich über jede Auswertung oder Darstellung der Daten durch interessierte Dritte!

Mehr – u.a. auch eine Einordnung der Ergebnisse – im Blog Literaturverwaltung & Bibliotheken.

(Open-)Data-Projekte

Netzpolitik stellte drei Open-Data-Projekte vor, die auf sehr unterschiedliche Art zeigen, was man mit Open Data (ob nun Open Government Data, Open Bibliographic Data, Open XY Data…)
alles machen kann.

Auf Owni.eu sind noch viele weitere Projekte vorgestellt, darunter auch verschiedene, wirklich beeindruckende Visualisierungen. Das folgende Video gibt einen kurzen Vorgeschmack:

Visualizing 2011 from Visualizing on Vimeo.

Spannend scheint mir z.B. “What’s your Economic Outlook?”. Zitat Netzpolitik:

Mit “What’s your Economic Outlook?” bietet die New York Times eine Statistik der etwas anderen Art. Statt Prozentangeaben (“17,2% der weiblichen Jugendlichen schätzen ihre Jobchancen als schlecht ein”) wandern hier die Umfrageteilnehmer auf einem virtuellen Parkett zu den Positionen die sie verteten. Wenn man mit der Maus über eine Person fährt, wird ihre individuelle Meinung zum Thema angezeigt. Ausprobieren!

Ich sehe gerade, dass nicht alle Projekte ihre Daten zur Verfügung stellen oder auf freien Daten beruhen. Schade. Die Visualisierungen sind jedoch durchweg gelungen bis spektakulär.

LOD: Machen wir es nicht, machen es andere!

Nicht nur scheint LOD also aus rationalen und Effizienzgründen die bessere Wahl zum Aufbau zukünftiger Informationsinfrastrukturen zu sein. Auch könnte es der Bibliothekswelt dabei helfen, relevant zu bleiben und nicht durch andere Organisationen verdrängt zu werden.

Jakob Voß hat am Wochenende darauf hingewiesen, dass Wikimedia überlegt, ein Projekt “Bibliographisch-archivalische Datenbank” anzugehen, in dem eine offene bibliographisch-archivalische Datenbank angelegt werden soll zur Nachnutzung durch die verschiedenen Wikimedia-Projekte aber auch durch andere Akteure wie Wissenschaftler oder Google Books.

Wenn bibliothekarische Organisationen nicht eine wichtige Rolle dabei übernehmen, bibliographische Daten im großen Stil offen, strukturiert und leicht nachnutzbar zur Verfügung stellen, werden es schließlich andere tun…

[via Übertext]

BMBF: Bildung und Forschung in Zahlen

Die Ausgaben der Hochschulen nach Fächergruppen, Lehr- und Forschungsbereichen sowie Ausgabearten aus den veröffentlichten Zahlen des BMBF für die Fächergruppe Bibliothekswissenschaften, Dokumentation, Publizistik.

Jahr Ausg. insg. Laufende Ausg. Personal Sonstige laufende Ausg. Investitionsausg. Baumaßnahmen 1) Einschl. Erwerb von Grundstücken und Gebäuden.
2001 49 43 37 6 6 2
2002 49 46 38 7 3 1
2003 49 48 41 7 2 0
2004 53 51 43 7 2 0
2005 54 49 41 7 5 2
2006 50 49 41 8 1 0
2007 51 49 42 7 2 1
2008 106 102 52 50 4 2
  1. Kann jemand den Sprung der “sonstigen laufenden Ausgaben” von 2007 zu 2008 erklären?
  2. Neuere Daten sind zwar zum Teil schon verfügbar, aber bis da keine maschinenlesbare API und eine vernünftige Lizenz dahintersteckt, lohnt sich die Beschäftigung mit den Daten nicht.

Aktuelle Zahlen (“in Auswahl”) sind in einer Broschüre des BMBF verfügbar: Bildung und Forschung in Zahlen 2011 (PDF).

References   [ + ]

1. Einschl. Erwerb von Grundstücken und Gebäuden.

Open Access Map

Im aktuellen Helmholtz-Open-Access-Newsletter wird auf openaccessmap.org hingewiesen:

Der Dienst erlaubt die Darstellung und Visualisierung von Open-Access-Aktivitäten auf Google Maps. Wissenschaftliche Institutionen, Verlagen und andere Akteure können auf der Website ihre Publikationen, Repositorien und Leitlinien darstellen und georeferenzieren.

Alma Swan on The Open Access Map from Leslie Chan on Vimeo.

Gelesen, eingetragen, freigeschaltet. SerWisS, der Dokumentenserver der Fachhochschule Hannover, ist damit das erste deutsche Repository auf der Landkarte.

Die Seite funktioniert noch nicht fehlerfrei, die Kernfunktion jedoch schon. Und die Intention ist klar zu erkennen. Per Mail antwortete die Mit-Initiatorin Alma Swan auf die Frage, ob die Daten, die für die Karte erhoben werden, wieder unter freier Lizenz verfügbar gemacht werden sollen:

Our aims for the Map are to help people monitor progress on OA, find partners and collaborations, avoid duplication of effort, stimulate new ideas and enable those with the ability to use the database to create new things.

We’ll be adding a historical timeline to the Map as soon as we can (lots of work there, so don’t hold your breath!).

Das ist als klares Ja zu verstehen. Sie und Mit-Täter Leslie Chan freuen sich übrigens über Feedback und Fehlermeldungen.

Ten Simple Rules for Building and Maintaining a Scientific Reputation

Philip E. Bourne und Virginia Barbour haben in PLoS Computational Biology zehn Regeln für den Aufbau und den Erhalt einer wissenschaftlichen Reputation aufgestellt.

Rule 1: Think Before You Act
Rule 2: Do Not Ignore Criticism
Rule 3: Do Not Ignore People
Rule 4: Diligently Check Everything You Publish and Take Publishing Seriously
Rule 5: Always Declare Conflicts of Interest
Rule 6: Do Your Share for the Community
Rule 7: Do Not Commit to Tasks You Cannot Complete
Rule 8: Do Not Write Poor Reviews of Grants and Papers
Rule 9: Do Not Write References for People Who Do Not Deserve It
Rule 10: Never Plagiarize or Doctor Your Data

Die Regeln sind aus einer Diskussion im Committee on Publication Ethics entstanden.

[Hinweis von Martin Fenner via Google+ (der 1.)]