ZB MED befreit Katalogisate

Im Rahmen der Expertenkonferenz Open Access and Open Data hat die Deutschen Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass die Katalogisate der ZB MED ab sofort unter CC0 zum Download, zur Verbreitung, Bearbeitung etc. bereit stehen.

Die Deutsche Zentralbibliothek für Medizin (ZB MED) stellt ab sofort ihre Katalogdaten zur freien Nutzung bereit. Dazu gehören über 1.000.000 Medien – unter anderem Bücher und Zeitschriften – aus den Fachbereichen Medizin, Gesundheit, Ernährungs-, Umwelt- und Agrarwissenschaften. Durch eine Freigabe der Daten unter einer CC0-Lizenz ist es möglich, ohne jegliche Beschränkung die Daten herunter zu laden, zu modifizieren und für eigene Zwecke zu nutzen.

Die Daten sind auf der Open-Data-Seite im HBZ-Wiki im Format RDF – ISO 2709 zu finden. Die Daten sind vom Mai 2010 und in zwei Downloads („Ernährung, Umwelt, Agrar“ und „Medizin, Gesundheit“) unterteilt.

Gewinner des "WissensWert"-Wettbewerbs

Via Heise.de:

Der Verein Wikimedia Deutschland hat die Gewinner seines Ideenwettbewerbs „WissensWert“ bekannt gegeben. Aus den 93 Ideen und Projektvorschlägen zur Förderung freien Wissens, die seit dem Start der Aktion Mitte September bis Mitte Oktober eingegangen sind, hat die fünfköpfige Jury acht ausgesucht, die kommendes Jahr mit bis zu 5000 Euro unterstützt werden sollen.

Unter den Gewinnern befindet sich unter anderem Jan-Christoph Borchardt mit seinem Vorschlag für ein Verzeichnis freier Projekte:

Es gibt viel freies Wissen, nur wenige die _das_ wissen. Die größte Barriere freier Software, Musik, Produkte und vielem mehr ist deren Bekanntheit.

Es fehlt eine Webseite, auf der all diese Dienste kategorisiert und beschrieben sind. Ein bisschen wie http://alternativeto.net, allerdings nicht nur für Software und nur für freie / offene.

Thesen zur Zukunft von Open-Access-Repositorien

Quelle: Thesen zur Zukunft von Open-Access-Repositorien

Die folgenden Thesen sind in der Vorbereitung des Workshops “Repositorien – Praxis und Vision” entstanden, den das Open-Access-Projekt der Helmholtz-Gemeinschaft gemeinsam mit der Arbeitsgruppe Elektronisches Publizieren der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e. V. (DINI) vom 30.11. bis 1.12.2010 in Berlin veranstaltet. Autoren der Version 2: Maxi Kindling, Uwe Müller und Heinz Pampel

Lizenz: CC-BY

Hintergrund

In Deutschland beginnt die Entwicklung der Repositorien Ende der 1990er Jahre. Unter dem Namen Hochschulschriften- oder Dokumentenserver entstanden Datenbanken, auf denen Qualifikationsarbeiten als Erst- oder Zweitveröffentlichung zugänglich gemacht wurden.
Mit der Entwicklung von Open Access wurden diese Datenbanken international unter dem Begriff Repositorien bekannt und bilden den Ausgangspunkt für den “Grünen Weg” des Open Access. Prominentes Beispiel ist das disziplinäre Repositorium arXiv, das 1991 am Los Alamos National Laboratory aufgebaut wurde. Bis heute ist es das zentrale Repositorium für Preprints in den Disziplinen Physik, Mathematik und Informatik.

Spätestens seit Mitte des vergangenen Jahrzehnts wurde, insbesondere im Bereich der außeruniversitären Forschung, damit begonnen, die seit langem bestehenden institutionellen Publikationsdatenbanken, die ausschließlich Metadaten nachweisen, zu Repositorien auszubauen, um Pre- und Postprints sowie Schriftenreihen im Sinne von Open Access zugänglich zu machen. Zudem sind in den letzten Jahren abseits der Text-Repositorien auch Repositorien für viele andere Formen und Formate digitaler Objekte entstanden, z. B. für Forschungsdaten.

Heute stehen die Betreiber von Repositorien vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Mehrheitlich werden Repositorien als passive Dienste betrieben, die nicht in den Arbeitsablauf von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern eingebunden sind. Darüber hinaus steigen mit der Entwicklung digitaler Informations- und Kommunikationstechnologien, die den wissenschaftlichen Arbeitsprozess unterstützen, die Anforderungen an die Repositorien (beispielsweise im Kontext virtueller Forschungsumgebungen).

Die folgenden Thesen zielen darauf ab die zentralen Entwicklungstrends bei der zukünftigen Gestaltung von Open-Access-Repositorien auf der Grundlage des heutigen Kenntnisstandes zu benennen. Ziel der Podiumsdiskussion soll sein, diese vorgeschlagenen Thesen vor dem Hintergrund der insbesondere während des Workshops gesammelten Erkenntnisse abzuwägen und ggf. zu spezifizieren. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Frage, welche technischen und organisatorischen Lösungen in Zukunft maßgeblich sein werden: Zentrale, Disziplinäre oder Institutionelle Repositorien?

These 1: Repositorien dienen als digitale Schaufenster der Wissenschaft

Im Kontext von Open Access fördern Repositorien die Sichtbarkeit der Publikation einer Institution oder einer Disziplin. Darüber hinaus tragen Repositorien zum Transfer von Information und Wissen in Gesellschaft, Wissenschaft und Wirtschaft bei.

These 2: Nur disziplinäre Angebote werden als Rechercheinstrumente in der Wissenschaft angenommen

Neben der Erfassung des Forschungsoutputs einer Einrichtung bieten Repositorien Suchfunktionalitäten über die in ihnen vorgehaltenen Dokumente. Zudem werden die Metadaten der Dokumente in übergeordneten Rechercheangeboten aggregiert (Harvesting) und für die Dokumentsuche bereitgestellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nutzen diese Angebote institutioneller Repositorien jedoch kaum als Rechercheinstrument. Die wissenschaftliche Recherche konzentriert sich hier auf disziplinäre Angebote. Der Zugang zu in institutionellen Repositorien gespeicherten Objekten über disziplinäre Dienste und allgemeine Suchmaschinen ist eine zentrale Herausforderung.

These 3: Repositorien sind nur als aktive und integrative Dienste für Forschung und Lehre attraktiv

Repositorien als passive Datenbanken sind für Forschung und Lehre unattraktiv. Der Grad der Einbindung eines Repositoriums in den wissenschaftlichen Arbeitsablauf entscheidet über den Erfolg des Repositoriums. Institutionelle Repositorien können als aktive Dienste, z. B. im Rahmen des Publikationsmanagements Basis für vielfältige Services wie z.B. Bibliographien und persönliche Webseiten von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sein. Der Schaffung von Mehrwertdiensten, die die reine Bereitstellung von Dokumenten ergänzen, wie beispielsweise Zitations- und Ähnlichkeitsanalyse, deren Zugriffsauswertung oder innovative Begutachtungsverfahren, kommt eine zentrale Bedeutung zu.

These 4: Repositorien werden als vertrauenswürdige Plattform für das digitale Publizieren wahrgenommen

Repositorien übernehmen heute vielerorts bereits die Funktion von Publikationsplattformen im Sinne des “Goldenen Weges” und nähern sich damit Verlagsangeboten an. Repositorienbetreiber sind aufgefordert, vertrauenswürdige Plattformen für das digitale Publizieren zu schaffen, die Objekte dauerhaft und interoperabel zugänglich machen. Durch die dynamische Entwicklung von Technologien steigen die Anforderungen an die Repositorienbetreiber zur ständigen Weiterentwicklung ihrer Dienste. Kriterienkataloge wie das DINI-Zertifikat für Dokumenten- und Publikationsservices greifen diese Trends auf und bieten eine Orientierung.

These 5: Repositorien dienen als Knotenpunkte für eine übergreifende Vernetzung

Der Nachweis sowie die Einbindung von in Repositorien gespeicherten Objekten in umfassende Kontexte wie institutionelle und (inter)disziplinäre Informationsangebote sind unabdingbar. Repositorenbetreiber sind gefordert die Bereitstellung und Verbreitung von Objekten zu garantieren. Neben dem klassischen Harvesting-Ansatz kommt dabei semantischen Technologien wie Linked Open Data wesentliche Bedeutung zu.

These 6: Repositorien dienen als Rückgrat des Forschungsprozesses

Im Publikationskreislauf haben Repositorien bereits ihre feste Position. Zunehmend spielen sie auch bei der ganzheitlichen Betrachtung des Forschungsprozesses eine wichtigere Rolle. Das vielfach betonte Zusammenspiel von Texten, Grafiken, Forschungsdaten und anderer Objekte bedarf Repositorien, die eine Vernetzung der Objekte beispielsweise im Sinne einer Integration von Forschungsdaten und Publikationen oder der Bereitstellung von Objekten im Sinne einer Infrastrukturkomponente für Virtuelle Forschungsumgebungen unterstützen.

E-Books konvertieren und verwalten

Calibre ist ein Werkzeug, um E-Books zu verwalten und Dateien von einem Format in ein anderes zu konvertieren. Die Liste der verfügbaren Formate umfasst zur Zeit:

Input Formats: CBZ, CBR, CBC, CHM, EPUB, FB2, HTML, LIT, LRF, MOBI, ODT, PDF, PRC, PDB, PML, RB, RTF, SNB, TCR, TXT

Output Formats: EPUB, FB2, OEB, LIT, LRF, MOBI, PDB, PML, RB, PDF, SNB, TCR, TXT

Über die Konvertierung hinaus bietet Calibre verschiedene Funktionen zur Verwaltung von E-Book-Bibliotheken und der Synchronisierung mit verschiedenen E-Book-Readern.

At the moment calibre has full support for the SONY PRS line, Barnes & Noble Nook, Cybook Gen 3/Opus, Amazon Kindle line, Entourage Edge, Longshine ShineBook, Ectaco Jetbook, BeBook/BeBook Mini, Irex Illiad/DR1000, Foxit eSlick, PocketBook 360, Italica, eClicto, Iriver Story, Airis dBook, Hanvon N515, Binatone Readme, Teclast K3, SpringDesign Alex, Kobo Reader, various Android phones and the iPhone/iPad. In addition, using the Save to disk function you can use it with any ebook reader that exports itself as a USB disk.

Die Verwaltungsfunktionen sind für privaten Bereich brauchbar. Calibre ist steht Open Source und für Linux, Mac und Windows zum Download bereit. Eine Einführung in die wichtigsten Funktionen liefert Calibre-Entwickler Kovid Goyal in folgendem Video:

Bibliotheken als Datenanbieter

Alexander Stocker, Peter Scheir und Klaus Tochtermann beschreiben in „Die Wertschöpfungskette der Daten“ [1] Die Wertschöpfungskette der Daten : eine Basis für zukünftige wirtschaftswissenschaftliche Betrachtungen des Web of Data. HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik, Heft 275/2010, S. 94-104 vier mögliche Rollen [2] S. 99 in eben dieser Wertschöpfungskette.

  1. Anbieter von Daten am Web sind derzeit noch
    fast ausschließlich Anbieter von Rohdaten. […]
  2. Anbieter von Semantic-Web-Daten sind solche,
    die Daten in einem durch Maschinen interpretierbaren
    Format bereitstellen.[…]
  3. Anbieter von Semantic-Web-Applikationen
    sind solche, die eigene oder fremde Semantic-
    Web-Daten in einer Semantic-Web-Anwendung
    verarbeiten und dabei für den Menschen
    konsumierbaren Output auf Basis der
    verarbeiteten Daten generieren. […]
  4. Endnutzer sind schließlich alle Menschen, die
    eine durch Menschen interpretierbare Präsentation
    von Semantic-Web-Daten konsumieren. Menschliche Endnutzer kommen in der Praxis nicht direkt mit den für die Verarbeitung
    durch Maschinen aufbereiteten Semantic-Web-Daten in Berührung und wollen das vermutlich auch gar nicht.[…]

Bibliotheken können prinzipiell alle vier Rollen einnehmen.

Zuerst natürlich als Rohdatenanbieter von bibliographischen und anderen Daten. Wenn man weitere Wertschöpfungen zulassen möchte, müssen die Daten zwingend unter einer Lizenz veröffentlich werden, die Weiterverarbeitung jeglicher Art nicht ausschließt. Richtig gemacht haben es also unter anderem die Bibliothek des CERN oder USB Köln, die wie alle vom HBZ betreuten Open-Bibliographic-Data-Projekte unter CC0 publiziert sind.

Das Anbieten von Semantic-Web-Daten kann teils im gleichen Auslieferungsschritt erfolgen. Ein Beispiel ist die gestern erfolgte Veröffentlichung eines Teils des Katalogs der British Library als RDF-Dump. Auf der Webseite der BL sind die Bedingungen erläutert:

As part of its work to open its metadata to wider use beyond the traditional library community, the British Library is making copies of its main catalogue and British National Bibliography datasets available for research purposes. Files are initially being made available in RDF/XML […] and are distributed under a Creative Commons CC0 1.0 Universal Public Domain Dedication license.

Eine Weiterverarbeitung ist ausdrücklich erwünscht und durch die gewählte Lizenz auch möglich. Linked Data will auch die Deutsche Nationalbibliothek mit der GND anbieten. In die Wertschöpfungskette können die Daten jedoch nicht gelangen, da die Daten nicht kommerziell genutzt werden dürfen. Abgesehen davon, dass es volkswirtschaftlicher Unsinn ist, staatlich finanzierte Daten nicht zur Verwendung in kommerziellen Unternehmungen freizugeben, ist damit auch die Verwendung in der Wikipedia und Schwesterprojekten nicht möglich. Leider gilt hier: nur gucken, nicht anfassen!

Im Open Bibliographic Data Guide hat das JISC erläutert, wie man es richtig macht. Oliver Flimm schreibt (zum Reader und der Wichtigkeit der Lizenzwahl):

Nur so kann ein realer Nutzen innerhalb der Bibliothekswelt und anderswo entstehen. So sind wir z.B. sehr dankbar über Rückmeldungen von Fehlern in Verbund-Katalogisaten, bei denen wir Bestand haben, (Verknüpfung von Titeln mit Personensätzen, die eine falsche PND besitzen), die extern bei der Verarbeitung unserer geöffneten Daten aufgefallen sind.

Über Bibliotheken in den anderen beiden Rollen, also als Datennutzer wird es hier demnächst etwas zu lesen geben.

Weitere Informationen zu Open Bibliographic Data:

Adrian Pohl: Open Bibliographic Data in 2010. Ein vorläufiger Überblick

References

References
↑1 Die Wertschöpfungskette der Daten : eine Basis für zukünftige wirtschaftswissenschaftliche Betrachtungen des Web of Data. HMD – Praxis der Wirtschaftsinformatik, Heft 275/2010, S. 94-104
↑2 S. 99

DDC-Verteilung in DINI-zertifizierten Repositorien

Im OAN-Blog ist eine Übersicht über die Häufigkeit von DDC-Klassifikationen in DINI-zertifizierten Repositories veröffentlicht worden.

Interessant ist dabei natürlich die Frage wie sich die fachliche Verteilung aller Dokumente des OAN-Datenraums gestaltet. Welche Fachdisziplinen sind besonders stark vertreten, welche weniger? Ein Stück weit sind diese Daten sicherlich auch ein Indikator dafür, in welchen Fachbereichen Open Access mehr Anklang findet als in anderen.

Dass die Klassifikationen Medizin, Informatik und Wirtschaft vorne liegen, ist nicht weiter verwunderlich. Ebenso die nachfolgenden naturwissenschaftlichen Disziplinen. Überraschend stark vertreten mit 2,14% ist jedoch auch die Bibliotheks- und Informationswissenschaft. Dies entspricht laut OAN-Suche zur Zeit 687 Dokumenten. Weniger verwunderlich dagegen das sehr schwache Abschneiden der Geisteswissenschaften.

OPUS 4 ist da!

Endlich ist es geschafft, die Repository-Software OPUS ist in der neuen Version als OPUS 4 erschienen. OPUS wird nun auch endlich auch installationsbereit zum Download angeboten. Wie man OPUS (auf Ubuntu 10.04) installiert, kann man sich in einem Screencast ansehen. Der liegt zum Download bereit und umfasst sagenhafte 128 Megabyte. In der Erwartung eines abendfüllenden Spielfilms in High Definition und 3D habe ich dieses AVI-Riesenpaket heruntergeladen und auch die erforderlichen DivX-Pakete installiert. Nun sind 15 Minuten herum, und ich habe den Film immer noch nicht starten können. Vielleicht wäre der Upload auf ein Videoportal eine Option?

Nun läuft der Film, und er ist nicht in 3D und hat auch keinen Ton. Abendfüllend ist er nur an knapp 9 Minuten langen Abenden. Wie so oft ist das Buch (OPUS-Dokumentation, PDF), nach dessen Vorlage der Film gedreht wurde, viel spannender und – in diesem Fall – wahrscheinlich auch nützlicher.

Getestet habe ich die Installation noch nicht, sieht aber erstmal recht unkompliziert aus. Wer OPUS 4 schon mal sehen möchte: das KOBV betreibt eine Test-Installation. Der Upload-Vorgang wurde in Details verändert. Der Upload des Dokumentes erfolgt nun schon im ersten Schritt, wie auch hier gefordert wurde. Insgesamt gibt es immer noch viel zu viele Felder, aber da es sich um eine Demo-Installation handelt, müssen diese sicherlich nicht alle in Produktivsysteme übernommen werden.

Wer hat OPUS 4 schon ausprobiert oder sogar im Einsatz?

Update:

Zeitschriftenpreise explodieren weiter

Oliver Obst macht in Medinfo auf Preissteigerungen bei wissenschaftlichen Zeitschriften aufmerksam:

* American Journal of Medicine (Elsevier) +26%
* Archives of Internal Medicine (AMA): +41%
* JAMA (AMA): +45%
* Journal of Continuing Education in the Health Professions (Wiley): +62%
* Lancet (Elsevier): +23%
* Medical Teacher (Informa): +24%
* New England Journal of Medicine (Massachusetts Medical Society):
+30%

Die Zeitschriftenkrise ist noch längst nicht vorbei. Liebe WissenschaftlerInnen, wenn Ihr einen Ausweg aus diesem Dilemma sucht, Ihr findet ihn hier.

Wer weitere Beispiele beisteuern kann, möge dies bitte drüben bei Medinfo machen.

Call for Papers für die Vernetzungstage 2011

Call for Papers für die Vernetzungstage 2011:

Die Vernetzungstage 2011 werden vom DFG-Projekt „Open-Access-Netzwerk 2“ (OA-Netzwerk) in Zusammenarbeit mit der Deutschen Initiative für Netzwerkinformation e. V. (DINI) ausgerichtet. Sie finden vom 3.-4. März 2011 an der Universität Osnabrück statt.

Vernetzung von Wissen lässt sich durch die Vernetzung von Open-Access-Repositorien sichtbar machen wie auch mit neuen Diensten voranbringen. Wir laden daher dazu ein, auf den Vernetzungstagen 2011 die folgenden Themen zu diskutieren und bitten um Vorschläge für Beiträge:

* Vernetzung von digitalen Objekten wie Publikationen, Forschungsdaten und anderen Daten (Enhanced Publications, Linked Open Data etc.)

* Übergreifende (Mehrwert-)Dienste in einer verteilten Publikationsinfrastruktur

* Vernetzung und Integration von Repositorien und Publikationsmanagement

* Organisatorische Vernetzung in Form von Kooperationen
o mit Blick auf die Nachhaltigkeit von geförderten Projekten
o internationale Netzwerke von Repositorien
o unter dem Aspekt der Langzeitarchivierung

* Rechtliche Fragestellungen, die durch die Aggregation und Vernetzung von Inhalten entstehen

* Vernetzung von disziplinären und institutionellen Repositorien

* Ansätze und Erfahrungsberichte („Erfolgsgeschichten“) der lokalen/überregionalen/fachlichen Sammlung und Vernetzung von Inhalten

* Wissenschaftliches Publizieren unter vernetzten Bedingungen

Deadline ist der 1. Dezember. Kontaktdaten und weitere Informationen gibt’s auf der oben verlinkten CfP-Seite.