Tiroler Bibliothek erhält "Historische Bibliothek"

Die Bestände der Ordensbibliothek des Innsbrucker Servitenkonvents werden als unbefristete Dauerleihgabe an die Universitäts- und Landesbibliothek für Tirol übergeben

Die Sammlung, die rund 30.00 Bände darunter ca. 200 Inkunabeln und 250 Handschriften umfasst, ist eine große Bereichung für die Tiroler Bibliothek. Aber auch für die Ordensbibliothek ergeben sich Vorteile, immerhin übernimmt die ULB Tirol die Erschließung des Bestandes.

via kathweb

Universal-Archiv in Hollywood verbrannt?

Laut Spiegel Online ist das Video-Archiv der Universal-Studios mit rund 50.000 Videos und Filmrollen in Hollywood verbrannt. Wenn alle Pflichtexemplare ordnungsgemäß abgeliefert wurden, müsste der Schaden sich in Grenzen halten.

Zur Pflichtabgabe von Filmen in den USA gibt es im Januar einen interessanten Artikel in der Welt: Wie Amerika sein Filmerbe sichert.

Wanted: Kommentare!

\"Diskussion\" von Nanna Ullman Mir ist schon verschiedentlich aufgefallen, dass viele Blogpostings, auch solche, die mir sehr interessant erscheinen, häufig unkommentiert bleiben. Sowohl hier bei Infobib als auch anderswo. Gelesen werden diese Postings jedoch, daran lassen schon die Statistiken keinen Zweifel.

Warum schweigt der gemeine Blogleser? Ist in den entsprechenden Postings alles gesagt? Wohl kaum. Betreiben wir mal eine kleine Ursachenforschung.

(Das Bild ist übrigens von Hendrik Sendelbach, lizensiert unter Creative Commons Attribution ShareAlike 2.5 License)
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OpenBib-Blog

Oliver Flimm eröffnete vor wenigen Tagen das OpenBib-Blog:

In der Vergangenheit wurde das OpenBib Rechercheportal zwar seit seinen Anfängen 1997 kontinuierlich weiterentwickelt, nach aussen zeigte sich dies aber “nur” in etwa zwei offiziellen Releases pro Jahr im Rahmen des Kölner UniversitätsGesamtkatalogs (KUG). Um die Entwicklung “dazwischen” nach aussen besser zu kommunizieren und zusammen mit den dabei tangierten Bereichen des “Next Generation Catalogue” aka OPAC 2.0 zu diskutieren, wurde dieses Blog eingerichtet.

Gleich im nächsten Posting geht es auch schon zur Sache. Es werden Wege aus dem Datensilo diskutiert. Die Frage nach komfortabler Tagverwaltung ist nicht neu, die mögliche Antwort einer übergeordneten Instanz auch nicht. In diesem Fall soll es Bibsonomy sein, dass als „Tagsammelstation“ dienen soll:

Konkret wird in der neuen Version

  1. ein Browser fuer BibSonomy-Quellen und
  2. eine Spiegelung der lokalen Tagging-Aktionen

nach BibSonomy integriert.

Nun ist die Frage, wie groß der Anteil persönlicher oder beschreibender Tags ist, die je nach Kontext eine sehr unterschiedliche Bedeutung haben können. Wenn ein Mediziner das Schlagwort „krebs“ vergibt, hat er damit sicherlich anderes im Sinn als ein Astrologe oder ein Zoologe. Dies gilt auch für beschreibende Tags wie z.B. „lang“.

Es müssen noch viele Erfahrungen gemacht werden, da user generated content sicherlich nicht auf theoretischer Basis ausgelotet werden kann. OpenBib ist ein Projekt, in dem auch mal etwas probiert wird und Rückschläge anscheinend zumindest in Kauf genommen werden. Schon von daher ist es (auch durch die neue, dazugehörige Diskussionsplattform) ein sehr tolles Angebot.

Archive sind gar nicht so schlimm …

.. und Bibliothekarinnen offensichtlich unfreundlicher als Archivarinnen. Ein Stummfilm über die Freuden der Archivbenutzung [1]und ein willkommener Test für die Embed-Funktion von Yovisto:

References

References
↑1 und ein willkommener Test für die Embed-Funktion von Yovisto

Bibliothek der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung

Die Bibliothek der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung ist für viele Bürger ein Buch mit sieben Siegeln. Dabei wirkt die Einrichtung deutschlandweit: So erstellt der Verband deutscher Musikschulen auf Grundlage ihres Notenbestands seine Lehrpläne, auch für den Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ liefert die Bibliothek das Notenmaterial.

Im Internetportal der Schwäbischen Zeitung kann man die ausführliche Vorstellung der Bibliothek der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung nachlesen und sich darüber informieren, welche Schätze die Bibliothek noch verbirgt.

Google & Bibliotheken spielen keine Hauptrolle für Elementarteilchenphysikern

SuMa-Blogger Mario Behling berichtet über eine Umfrage zu Rechercheinstrumenten von Elementarteilchenphysikern.

Auf die Frage, welches Informationssystem für High Energy Physics sie denn am häufigsten benutzen würden, antworteten die Wissenschaftler (Auszug):

ARXIV: 49,7%
BIBLIOTHEKEN: 0,2%
GOOGLE: 7,8%
SPIRES: 38,2%

Vollständige Ergebnisse im Artikel „Information Resources in High-Energy Physics – Surveying the Present Landscape and Charting the Future Course“ (PDF). Eine ähnliche Studie hatten wir hier ja gerade erst.