Drittklassiger Rummel ums zweite Leben

Unter dem schönen Titel „Drittklassiger Rummel ums zweite Leben“ macht sich Maximilian Schönherr Gedanken über Web 2.0 und Second Life:

Wie nur, wie kommt man an junge Hörer, Zuschauer, Leser? Die neueste Masche: Man begibt sich in virtuelle Welten. Der WDR sendet dort eine Comedy, der Springer-Verlag gibt eine eigene „Bild“-Variante heraus, Sabine Christiansen wird vor der Gemeinde des „Second Life“ bald ihren Gästen wenig investigative Fragen stellen. Kaum jemand merkt: „Second Life“ wirkt eher wie aus der Steinzeit der 3D-Spiele. Die Figuren sehen billig aus, Gebäude sind öde Quader, sogar die Werbeposter unscharf.

Den Beitrag gibt es auch in einer Audiofassung als MP3.

Automatic translation / EuroMatrix

There’s a proper discussion on automatic translation in the comments on the Hungarian LibWorld article. Especially the translation of so-called agglutinative languages seems to be difficult. Gamoia (see her article on Spanish library blogs) states:

I see there’s still much work to do. But I really think it is worth to do it.

„Automatic translation / EuroMatrix“ weiterlesen

Green my Apple!

I love my Mac! I wish it came in green!

Seit Monaten will ich einen ausführlichen Artikel zu diesem Thema schreiben, aber bevor es ganz in Vergessenheit gerät, gibt es hier lieber nur eine Kurzmeldung:

Meinhard Benn machte mich darauf aufmerksam, Greenpeace‘ Stand flog deswegen von der Mac Expo, und auch Netzpolitik berichtete darüber: Green my Apple.

Projektdatenbank der Berliner Charité

Per PR Inside kündigt die FACT GmbH, eine 1998 auf der Basis einer Public Private Partnership mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin gegründe Firma, eine Datenbank der Forschungsprojekte der Berliner Charité an.

Die einzelnen Einträge sehen beispielsweise aus wie dieser über navigierte minimal-invasive radiologische Interventionen an der Wirbelsäule.

Brand der Bibliothek von Alexandria nachgestellt

Wikipedia zum Ende der antiken Bibliothek von Alexandria:

Caesar war 48 v. Chr. auf der Suche nach Pompejus nach Alexandria gekommen, wo er Kleopatra im ptolemäischen Thronfolgekonflikt unterstützte. Als er sich während der Kämpfe im Residenzviertel verschanzen musste, ließ er sämtliche Schiffe im Hafen niederbrennen, um sie nicht in die Hand des Gegners fallen zu lassen. Dabei soll die Bibliothek in Flammen aufgegangen sein.

Das Modell der Bibliothek in der Bundeskunsthalle wollte anscheinend dem großen Vorbild nacheifern und brannte ebenfalls nieder:

Nach Angaben von Rudolf Link, Abteilungsleiter Technik und Prokurist in der Bundeskunsthalle, hat das Modell der Bibliothek von Alexandria gebrannt, das erst drei Tage nach Ostern in einem Zimmer außerhalb der Ausstellungsräume untergebracht worden war.

[via General-Anzeiger Bonn]