LibGuides

Das Blog mit dem langen Titel Friends:Social Networking Sites for Engaged Library Services macht in einem Posting mit einem ebenso langen Titel auf „LibGuides: The Web 2.0 Library Knowledge Sharing System (in Facebook)“ aufmerksam:

LibGuides is a Web 2.0 library knowledge sharing system. Think of it as social networks meets wikis meets bookmarks meets blogs … LibGuides helps librarians share knowledge and information, while highlighting and promoting the library resources and services to the community.

LibGuides is a system for publishing information and creating social networks centered around the library resources. Librarians create Guides (we use the word loosely – it can be any content, on any topic, for any purpose) and then publish them online. The Guides contain documents, links, podcasts, RSS feeds, videos, etc. Users can participate in interactive polls and rate the links and resources.

Es ist auch ein Demo-System verfügbar.

Sie haben keinen Blog drauf

Thomas Brevik schrieb in seinem Artikel über die norwegische Biblioblogosphäre:

The blog I would really, really, like to see in the future is a personal blog from the director of the National Library.

Ein Anliegen, das auch mir nicht fremd ist. Ich habe darum mit Claudia Lux, Elisabeth Niggemann und Susanne Riedel drei exponierte Persönlichkeiten des deutschen Bibliothekswesens angeschrieben, um die sich leider nicht mehr reimende Gretchenfrage 2.0 zu stellen: Nun sag, wie hast du’s mit dem Bloggen? Du bist eine herzlich gute Frau, allein ich glaub, du hältst nicht viel davon.
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London Book Project

London Book Project

Das London Book Project versucht à la Bookcrossing Bücher in Londons Unterwelt zu verteilen.

The London Book Project is a free book exchange on a massive scale. Using the London Underground as a high speed distribution network, we aim to bring real literature to London’s commuters. Scrap the freesheets – read a free book instead!

Over the next two weeks we’ll be distributing thousands of second hand books across the tube and we want YOU to get involved. If you see one of our books, please pick it up! Then read it and replace with any book of your choice. Let’s make the tube a giant, free library!

[via 1. Spreeblick, 2. DeBug]

Libworld – France

Today in our Libworld series, Nicolas Morin and Marlène Delhaye give us a review about the biblioblogosphere in France. Both are academic librarians: Nicolas Morin works at the Université d’Angers, Marlène Delhaye at the l’Université Aix-Marseille III.
If you like to read more about the French librarianship, on www.bibliotheksportal.de the French Ministry of Education and Cultural Affairs offers some information in English, French, Spanish and German.
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Deutsche Medien in Nordkorea unerwünscht

Vor drei Jahren war es eine Sensation, als im Goethe-Institut in Nordkoreas Hauptstadt Pjöngjang ein Lesesaal eröffnet und damit die Auslage westlicher Medien geduldet wurde. Nun wurde der neugewonnenen Freiheit ein jähes Ende gesetzt:

Vor einigen Wochen entfernte der nordkoreanische Partner des Goethe-Instituts, die Koreanisch-Deutsche Freundschaftsgesellschaft, alle Zeitungen und Zeitschriften aus dem Lesesaal. Offiziell rechtfertigt Pjöngjang das Vorgehen damit, dass der Bestand an wissenschaftlichen und technischen Publikationen erweitert werden solle.

Naheliegend ist jedoch, dass die kritische Berichterstattung in deutschen Medien der nordkoreanischen Führung missfiel. Nun wird von deutscher Seite über die Schließung des Lesesaals nachgedacht:

„Ich sehe keinen Grund, warum wir das Angebot an Büchern und Medien in dem Lesesaal einschränken sollten“, erklärte der Bundestagsabgeordnete und Leiter der deutschen Delegation, Hartmut Koschyk (CSU), am Mittwoch. Noch hofft man, dass Pjöngjang einlenkt.

[via LexisNexis aus Stuttgarter Zeitung, online nur kostenpflichtig]

Virtuelle Judaica-Sammlung Frankfurt

Die Universitätsbibliothek Frankfurt am Main digitalisiert derzeit in einem DFG-geförderten Projekt ihre Judaica-Sammlung, da der schlechte Zustand vieler Bände keine Ausleihe mehr erlaubt.
Die „Virtuelle Judaica-Sammlung Frankfurt“ soll in vier Jahren vollständig erfasst sein und dann
mit der Deutschen Nationalbibliothek und mit Wikipedia vernetzt werden.

[via Frankfurter Rundschau]

Google Street View

Unglaubliches gibt es mal wieder bei Google zu berichten.

Street View ist ein neues Feature für Google Maps, mit dem sich 3D-Panoramas in sehr hoher Qualität anzeigen lassen. Man kann bis an Gesichter und Nummernschilder heranzoomen. Es ist also nur eine Frage der Zeit, wann die ersten Promis gesichtet werden oder Ehen zerbrechen, weil er/sie in flagranti abgelichtet wurde. Ebenso zwangsläufig wird es zu Klagen von unfreiwillig portraitierten kommen.

Deutsche Städte sind bislang nicht enthalten, auch ist die Nutzung des Dienstes momentan nur möglich, wenn man gl=us an den URL anhängt.

Offizielles Video von Google zum Thema:

Gruselig!

Vielen Dank an Stefan für den Hinweis! Siehe auch Spreeblick, Outer Court und viele, viele andere.