Participatory Reference

Dave Lankes über „soziale“ Auskunft.

Abstract: Who said reference has to be one person, one librarian, one question? Can reference be a social activity? How can we truly put the user at the center of reference? How can we re-imagine reference as a learning activity where the reference librarian facilitates learning? David Lankes will focus on reference as a truly participatory process and how such a process can take advantage in the latest in web technologies.

[via DIG_REF und Virtual Dave]

Wegweisende Bibliothekare

Im ReadwriteWeb wird ermittelt, was BibliothekarInnen in Zukunft für ihre Nutzer machen könnten: Sexy Librarians of the Future Will Help You Upload Your Videos to YouTube. Man stelle sich vor, ein Nutzer käme mit einem gerade selbsterstellten Videoclip in die Bibliothek und fragt, was er damit machen könne. Die imaginierte Antwort:

You should upload it to YouTube and tag it with these four tags – two broad and two more specific to existing communities of interest on YouTube and the topic of your video. Then you should embed that video in a blog post along with some text introducing it and linking to some of your favorite posts by other people who have also written today about the Presidential debates. Make sure to send trackbacks to those posts!

Sozusagen Bibliothekare als Wegweiser im digitalen Dschungel.

Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung

Der niederländische Autor Geert Mak erhält in diesem Jahr den „Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung“, der im Rahmen der Leipziger Buchmesse im März verliehen wird.

Der Preis wird seit 1994 von der Stadt Leipzig, dem Freistaat Sachsen und dem Börsenverein des Deutschen Buchhandels vergeben und ist mit 15.000 Euro dotiert.

Geert Mak, geboren 1946 in Vlaardingen, lebt als Schriftsteller und Publizist in den Niederlanden. Er erhält den Preis für seine in den letzten zehn Jahren erschienen Bücher zu europäischen Themen: Amsterdam – Biografie einer Stadt, Wie Gott verschwand aus Jorwerd. Der Untergang des Dorfes in Europa, Das Jahrhundert meines Vaters, In Europa. Eine Reise durch das 20. Jahrhundert, Die Brücke von Istanbul. Eine Reise zwischen Orient und Okzident.

[via Leipzig.de]

Auf Zeit.online gibt es ein Interview mit Geert Mak vom Dezember 2007

Mehr als 1000 Medien entliehen

Ohio.com berichtet von einem Fall, indem eine Frau mehr als 1000 Medien auf insgesamt 34 verschiedene Bibliotheksausweise ausgeliehen und nicht zurück gebracht hat. Teile der Bücher, VHS, DVD, Spiele usw. waren auch nicht ausgeliehen und wurden in der Bibliothek schon so lange vermisst, dass sie zum Teil schon als gestohlen oder Verluste eingetragen waren.
Die Polizei benötigte einen Pickup-Truck um alle Medien in die Bibliothek zurückzubringen.

Tagverwaltung gesucht

Hilfe! Seit längerem schon suche ich nach einem komfortablen Anwendung, mit der sich Tags aus verschiedenen Anwendungen zentral verwalten lassen. Zum Beispiel aus Anwendungen wie WordPress, Bibsonomy, Slideshare oder Flickr. Die gewünschten Fähigkeiten sind:

  1. Mergen unterschiedlicher Tags, z.B. „Bibliothek20“ und „Bibliothek2.0“ mit tatsächlicher Umbenennung in den registrierten Anwendungen
  2. Browsen nach Tags in allen Anwendungen

Also quasi so etwas wie die Tagverwaltung bei Bibsonomy für verschiedene Anwendungen gleichzeitig mit angeschlossenen Browsing- und Suchfunktionen. Auch nach ausgiebiger Recherche konnte ich keine passende Anwendung finden. Hat zufällig eine/r der Mitlesenden etwas Passendes parat?

Ausstellung über den Berliner Witz

… in der Stadt- und Landesbibliothek Potsdam.

Zum Themenjahr 2008 „Metropole und Provinz – Provinz und Metropole“ haben der Autor Lothar Binger und die Ausstellungsmacherin Susann Hellemann mit einem gut 200 Seiten starken Buch sowie der gleichnamigen Ausstellung versucht, dem Spezifikum deutscher Hauptstadtwitz näher zu kommen. Schon der Untertitel „Zwischen Größenwahn und Resignation“ verrät, dass feiner Humor oder gar unbeschwerte Fröhlichkeit in dieser Stadt noch nie eine Heimat hatten.

Die Ausstellung kann bis zum 02.02. in der Stadt- und Landesbibliothek angesehen werden, am 01.02. wird das begleitend erscheinende Buch in einer Finissage vorgestellt.

[via Märkische Allgemeine]