25 Jahre Handbücher des RRZN

Die phänomenal nützlichen Handbücher des Regionalen Rechenzentrums für Niedersachsen in Hannover gibt es seit nunmehr 25 Jahren. Auf einer Jubiläumsseite wird auf die Geschichte dieser Reihe eingegangen. Auszug:

Im Herbst 1979 berichtete das RRZN auf einer Tagung der HRZ-Leiter (ALWR, heute ZKI) erstmals über seinen Plan, den in den USA standardisierten FORTRAN 77-Sprachumfang, dessen Nachdruckrechte das RRZN erworben hatte, zu übersetzen.

Im Herbst 1981 unterbreitete die TU Berlin Korrekturvorschläge zu einer vom RRZN vorgelegten Nullnummer über FORTRAN und erkundigte sich nach der Möglichkeit, „500 bis 1000“ Exemplare zu erwerben. Im folgenden Jahr 1982 kam die erste Bestellung über 300 Ex. für die RWTH Aachen (mit dem Angebot der Erhöhung auf 500 Exemplare, wenn damit der Druck gesichert würde). Mit diesem (gelben) „FORTRAN 77- Handbuch, CDC-Version“, dessen Druckvorlage das RRZN mit einem Fotosatzgerät erstellt hatte, begann die Zeit der Großauflagen.

Statistik-Tools für IM-Auskunft

In der Mailingliste DIG_REF werden zur Zeit Statistik-Tools für Instant-Messaging-Programme gesucht. Vorgeschlagen wurden bisher:

  1. Für Trillian der Trillian Log Viewer (Vorsicht, die Webseite ist eher retro-chic 😉 )
  2. Für das von mir favorisierte IM-Programm GAIM gibt es von den UNC Libraries ein kleines Tutorial, wie man dort die Statistiken und Transkripte am besten verwalten kann.

Was GAIM so alles kann, erfährt man hier.

Spielerische Bibliothek

Dave schlägt in Selfplagiarism is a style vor, für Bibliotheksschulungen eine Art Bibliotheksspiel zu erfinden. Punkte gäbe es für:

1) bringing a book back on time
2) bonus points for returning a book that fulfils a hold request
3) borrowing a book
4) bonus points for borrowing a book that’s previously had low circulation or not been borrowed recently
5) bonus points for borrowing a book that’s outside of your normal borrowing subject areas
6) using the automated systems for renewing books (e.g. OPAC or telephone renewal system)
7) using the other services provided by the library (e.g. electronic resources)
8) visiting the library

Abzug für:

1) bringing a book back late
2) not paying fines promptly
3) breaching the library policy on acceptable behaviour

Klingt nach einer guten Idee, auch und besonders für Öffentliche Bibliotheken. Ich kann mir schon vorstellen, dass sich zumindest einige Schüler und Studenten auf die Jagd nach der „High Score“ begeben. Man könnte auch Preise ausloben, vielleicht in Kooperation mit ortsansässigen Unternehmen.

Social Opac = SOPAC

John Blyberg hat den Social Opac (SOPAC) zum Download gestellt, den er für die Ann Arbour District Library gebastelt hat.

So what is the SOPAC? It’s basically a set of social networking tools integrated into the AADL catalog. It gives users the ability to rate, review, comment-on, and tag items.

Details erfährt man am besten in seinem sehr ausführlichen Screencast im Artikel „AADL.org Goes Social„.

Anonyme Kommentare

Ich habe heute zwei Mails erhalten, in denen ich gefragt wurde, ob man bei Infobib anonym kommentieren könne, da es nicht immer opportun sei, wenn die Vorgesetzten bestimmte Meinungen mit bestimmten Personen in Einklang bringen könnten. Ein peinliches Zeugnis für die Diskussionskultur im Bibliothekswesen!

Anonym surfen!
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Menschenleere ULB Düsseldorf

In den aktuellen News feiert die ULB Düsseldorf die Einrichtung eines automatischen Buchrückgabe und -sortiergeräts:

Der neue Buchrückgabeautomat der 3M Deutschland GmbH ermöglicht die Rückgabe von Büchern mit Quittung im Foyer der ULB auch außerhalb der Servicezeiten der Bibliothek – das heißt am frühen Morgen, am späten Abend und am Wochenende.

Dass es beim hauptsächlichen Einsatz außerhalb der Servicezeiten bleibt, ist nicht zu vermuten, wie schon die Einführung der Selbstverbuchungsautomaten gezeigt hat. Im nächsten Satz der Nachricht ist auch frank und frei zu lesen:

Neben der Serviceverbesserung ist die anstehende Reduzierung von Bibliotheksstellen im Umfang von etwa achtzehn Prozent ein zweiter wichtiger Grund für den Einsatz der Buchrückgabeanlage.

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Energiesparen in Bibliotheken

Der Klimawandel schreitet voran, und auch die informationsverarbeitenden Betriebe und Institutionen sind Teil der Ursache. Der Energieverbrauch

In Göttingen setzte man darauf, die Bibliothek für ein paar Tage zu schließen, um Energie zu sparen. Das es auch anders geht, ist einem Artikel der Osthüringer Zeitung zu entnehmen. Dort wird von einer Stromsparaktion der Hermsdorfer Bibliothek berichtet. Ein „Energiedetektiv“ der Stadtwerke Jena-Pößneck untersuchte die Bibliothek nach verborgenen Stromfressern, also zum Beispiel nach Geräten, die sich nicht komplett ausschalten lassen und im Standby-Betrieb immerzu Strom verbrauchen. Dass dies nicht die einzige Möglichkeit ist, durch unter anderem technische Maßnahmen Energie und somit auch Geld zu sparen, ist spätestens seit „Faktor 4“ [1]Faktor vier : doppelter Wohlstand – halbierter Naturverbrauch ; der neue Bericht an den Club of Rome / Ernst Ulrich von Weizsäcker, Amory B. Lovins und L. Hunter Lovins. – München : … Continue reading, dem sehr lesenswerten Buch von Ernst Ulrich von Weizsäcker, Amory B. Lovins und L. Hunter Lovins, bekannt.

Eine sehr interessante Möglichkeit, Stromverbrauch generell zu senken, wäre übrigens, Bibliothekswebseiten und Kataloge schwarz zu färben.

References

References
↑1 Faktor vier : doppelter Wohlstand – halbierter Naturverbrauch ; der neue Bericht an den Club of Rome / Ernst Ulrich von Weizsäcker, Amory B. Lovins und L. Hunter Lovins. – München : Droemer Knaur, 1995

Open Access als Forschungsgebiet

Open Access als Thema wissenschaftlicher Arbeiten wird immer präsenter, meint James Till vom Ontario Cancer Institute im interdisziplinären Open-Peer-Review-Journal Philica (mehr zu Philica hier). Er versucht, diese Behauptung mit dem überdurchschnittlichen Anstieg der Verwendung des Tags „Open Access“ zu belegen:

A chi-square test of association (Lowry, 2006), in which the observed numbers of entries for “open access” in 2006 and 2005 (738 and 104) were compared with those obtained for “internet” (907 and 299) in a 2×2 contingency table, indicated that the difference in the 2006/2005 ratios for these two tags was highly significant at the P < 0.0001 level. These results provide preliminary quantitative evidence that interest in OA is indeed burgeoning, and that frequencies of Connotea tags may provide a useful indicator for tracking these changes.

Zum Artikel: „Tags Indicate That Open Access Is Flourishing“

Und wieder ein OA-Tag mehr.