Firmenwiki: Blue Spice für MediaWiki

Blue Spice ist ein Open-Source-Projekt, das MediaWiki um für Firmen wichtige Features ergänzen möchte.

Die in den Folien präsentierten Beispiel sehen vielversprechend aus. Die Vergabe der Kategorien ist vereinfacht, auch die Durchsuchbarkeit von Dokumenten ist gegeben. Viele, vielleicht alle Funktionen ließen sich vermutlich auch durch viele verschiedene Extensions einpflegen. Alle im Paket zu bekommen, klingt jedoch verlockend.

Blue Spice ist auch auf der CeBIT vertreten.

Beispiele für doppelt vergebene ISBN

Da ich sicherlich nicht der einzige bin, der ab und an für Schulungen ein paar doppelt vergebene ISBN benötigt, habe ich an dieser Stelle ein paar Beispiele gesammelt. Die Fälle sind teils unterschiedlich gelagert. Heyne scheint gerne mal alte ISBN zu recyclen. Andere Verlage geben eine ISBN für alle Bände eines mehrbändigen Werkes heraus.

Achtung: Wichtiger Aufruf am Ende des Postings!

ISBN: 3-453-52013-0

  • Bova, Ben (2004): Asteroidensturm. Roman. Dt. Erstausg. München: Heyne (Heyne, 6482).
  • Kershaw, Andrew (Hg.) (1974): Kriegsflugzeuge. 1939 – 1945. München: Heyne.

Quelle: Wikipedia-Diskussionsseite zur ISBN

ISBN: 3-453-30379-2

  • Compton, David G. (1976): Lebwohl, gute Erde : Science-fiction-Roman / David G. Compton. Dt. Erstveröffentlichung. München: Heyne.
  • Niven, Larry (1992): Die fliegenden Zauberer : Roman ; Science-fiction / Larry Niven ; David Gerrold. [Dt. Übers. von Yoma Cap]. 2. Aufl. München: Heyne.

Quelle: Scifinet.org

ISBN: 3-525-61402-0

  • Menschenrechte und Folter (1978). Göttingen, Zürich: Vandenhoeck und Ruprecht.
  • Mertin, Andreas (2004): Mit zeitgenössischer Kunst unterrichten. Religion – Ethik – Philosophie. Unter Mitarbeit von Karin Wendt. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht.

Quelle: Gerhard Gierse in Inetbib, 23. Januar 2003

Die folgenden Beispiele sind einer Inetbib-Mail von Heinrich Allers vom 23. Januar 2003 entnommen. Dort sind noch mehr Beispiele zu finden:

ISBN: 3-407-54670-X

  • Benesch, Hellmuth (1985): Angewandte Psychologie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.): Grundlagen der Psychologie. In 8 Bd. Völlig neubearb. u. erw. Fassung. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Kognitionspsychologie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Lern- und Gedächtnispsychologie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Motivations- und Emotionspsychologie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Persönlichkeitspsychologie und Psychotherapie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Sozialpsychologie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Theoretische Grundlagen und Entwicklungspsychologie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Wahrnehmungspsychologie. Weinheim, Basel: Beltz.

ISBN: 3-931372-14-6

  • Tivola-Demo (1998). 3. Aufl. Berlin: Tivola-Verl.
  • Tivola-Demo (1999). Berlin: Tivola-Verl.
  • Alberts abenteuerliche Reise. Experimente Rätsel und Geheimnisse ; CD-ROM WINMAC 8 – 102 J (2000). Berlin, London: Tivola-Verl.
  • Bauer, Peter (Hg.) (2000): Das Phantombild-Programm. Auf Gangsterjagd im Detektivlabor. Berlin, London: Tivola-Verl.
  • Köthe, Rainer (Hg.) (2000): Lern-Quiz die sieben Weltwunder. CD-ROM WIN MAC ; über 600 Fragen vertrackte Rätsel viele Spiele ; für 1 oder 2 Spieler ; neu: jetzt auch mit Hörgeschichten! Berlin, London: Tivola-Verl.
  • Köthe, Rainer (Hg.) (2000): Lern-Quiz Planeten und Raumfahrt. Über 600 Fragen vertrackte Rätsel viele Spiele ; mit Hörgeschichten ; für 1 oder 2 Spieler. Berlin: Tivola-Verl.
  • Landbeck, Barbara (Hg.) (2000): Max und der Zauberer. Hilfe! Der Zauberer wurde verhext! ; CD-ROM WIN MAC ; 4 – 8 Jahre ; in Deutsch Englisch Französisch Spanisch ; mit Besenflugspiel. Berlin, London: Tivola-Verl.
  • Thielen, Patrick (Hg.) (1999): Quiz Ritter. CD-ROM WIN MAC ; über 600 Fragen vertrackte Rätsel viele Spiele ; für 1 oder 2 Spieler. Berlin, London: Tivola-Verl.
  • Thielen, Patrick (Hg.) (2000): Quiz Wale und Delphine. CD-ROM WIN MAC ; über 600 Fragen vertrackte Rätsel viele Spiele ; für 1 oder 2 Spieler. Berlin, London: Tivola-Verl.
  • Viennot, Éric (Hg.) (1999): Onkel Alberts geheimnisvolles Notizbuch. Experimente Rätsel und Geheimnisse ; CD-ROM WINMAC 8 – 102 J. Berlin, London: Tivola-Verl.

ISBN: 3-257-21097-3

  • Traven, B: Erzählungen. [Ausg. in Schriftenreihe „Diogenes-Taschenbuch“]. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, …).
  • Traven, B: Werkausgabe. In Einzelbd. [Ausg. in Schriftenreihe „Diogenes-Taschenbuch“]. Zürich: Diogenes (Diogenes-Taschenbuch, 21097]).
  • Traven, B (1983): Aslan Norval. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21103 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Das Totenschiff. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21098 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Der Marsch ins Reich der Caoba. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21106 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Der Schatz der Sierra Madre. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21101 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Die Baumwollpflücker. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21099 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Die Brücke im Dschungel. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21100 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Die Carreta. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21105 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Die Rebellion der Gehenkten. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21108 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Die weisse Rose. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21102 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Ein General kommt aus dem Dschungel. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21109 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Regierung. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21104 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Trozas. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21107 : Klassiker).

ISBN: 3-88680-056-3

  • Lutz, Heinrich (1985): Zwischen Habsburg und Preussen. Deutschland 1815 – 1866. Berlin: Siedler.
  • Möller, Horst (1988): Fürstenstaat oder Bürgernation. Deutschland 1763 – 1815. Berlin: Siedler.
  • Schulze, Hagen (1982): Weimar. Deutschland 1917 – 1933. [1. – 10. Tsd.]. Berlin: Severin und Siedler.
  • Stürmer, Michael (1986): Das ruhelose Reich. Deutschland 1866 – 1918. 2. Aufl. Berlin: Severin u. Siedler.
  • Thamer, Hans-Ulrich (1986): Verführung und Gewalt. Deutschland 1933 – 1945. Berlin: Siedler.

Aufruf! Achtung, Achtung! Seit Jahren höre ich immer wieder von einem Verlag, der unter einer doppelt vergebenen ISBN sowohl eine Publikation über Satanismus als auch eine über den Papst (da wohl noch Johannes Paul II.) veröffentlicht hat. Ich bitte dringend alle Theologen, Bibliothekare (alle anderen sowieso) darum, dies zu bestätigen oder aber ins Reich der Urban Legends zu verweisen. Für sachdienliche Hinweise ist als Belohnung ein ernstgemeintes „Danke“ ausgeschrieben!

Smartphone ersetzt Bibliotheksausweis?

Viola Voß weist drüben bei Netbib auf eine interessante Einsatzmöglichkeit von Smartphones in Bibliotheken hin: als Ersatz für den Bibliotheksausweis.

Offenbar verwenden Benutzer immer häufiger Apps, mit denen sich Kundenkarten- und Ausweis-Nummern auf dem Handy speichern und auf dem Display als Barcode darstellen lassen. So spart man sich zig Karten im Portemonnaie und hat im Handy immer alles dabei.

Die Idee stammt vom Swiss Army Librarian, der wiederum auf Vagabondages verweist. Mein Umsetzungsvorschlag, um Sicherheitsbedenken entgegen zu kommen:

1. Nutzer gibt Nutzerdaten in App ein, meldet sich via App im Benutzerkonto an.
2. Die App generiert aus dem Nutzerkonto heraus einen Barcode. Dies evtl. inkl. verschiedener Benutzerdaten (z.B. Name des Benutzers), die ebenfalls angezeigt werden. Dazu noch ein Bibliothekslogo oder so, damit man sieht, dass es die App ist oder zumindest eine etwas mühevoller angefertigte Fälschung.
3. Nun muss noch ein Feedback-Mechanismus stattfinden.
a) Die App sendet ein Signal an das Bibliothekssystem, dass nun ein Ausleihvorgang stattfinden soll.
b) Der Nutzer gibt eine PIN oder ein Passwort in ein Terminal ein analog zur Kartenbezahlung an der Supermarktkasse.
c) …?

Diskussion bitte in den Netbib-Kommentaren. Vielleicht meldet sich ja ein IT-Mensch zu Wort, der sich mit derartigen Sicherheitsmechanismen auskennt?

Offener Brief von Doktoranden an die Bundeskanzlerin

Der wissenschaftliche Nachwuchs wehrt sich gegen die Bagatellisierung der ministeriellen Betrügereien:

als Doktorandinnen und Doktoranden verfolgen wir die gegenwärtige Diskussion um die Plagiatsvorwürfe gegen den Bundesminister der Verteidigung, Herrn Karl-Theodor zu Guttenberg, mit großer Erschütterung und noch größerem Unverständnis. Wir haben den Eindruck, dass Sie mit aller Macht versuchen, einen Minister zu halten, der trotz massiver Gegenbeweise immer noch die Behauptung aufrecht erhält, er habe in seiner Doktorarbeit nicht bewusst getäuscht.

Zum Weiterlesen und Unterzeichnen geht es hier zum offenen Brief von Doktoranden an die Bundeskanzlerin.

Uni Bayreuth gibt Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens auf

Wissenschaftliche Bankrotterklärung der Uni Bayreuth:

Die Frage eines möglichen Täuschungsvorsatzes konnte die Kommission letztlich dahinstehen lassen. Für die Kommission war entscheidend, dass unabdingbare wissenschaftliche Standards objektiv nicht eingehalten worden sind. Im Fall ihrer Verletzung ermächtigt Artikel 48 Verwaltungsverfahrensgesetz zur Rücknahme des Doktorgrades, ohne dass ein Täuschungsvorsatz nachgewiesen werden muss.

Was erhoffen sich die Verantwortlichen der Uni Bayreuth von diesem Vorgehen? Sie werfen den guten Ruf ihres Hauses in die Mülltonne, stoßen allen nicht-täuschenden Wissenschaftlern mit Anlauf vor den Kopf und machen sich und die deutsche Wissenschaft insgesamt national und international lächerlich.

SOAP-Daten in Google Fusion Tables

Die Daten aus der SOAP-Umfrage sind nun als Google Fusion Table verfügbar. Damit lassen sich mit ein paar Klicks nette Visualisierungen machen. Eigentlich lassen sich die Daten auch als interaktive Widgets einbinden. Da dies (zur Zeit?) nicht verlässlich funktioniert, hier nun drei Beispiele als Screenshots:

Verteilung aller Teilnehmer der SOAP-Umfrage:
Verteilung gesamt

Verteilung der Teilnehmer, die als „Main Discipline“ Social Sciences angeben:

Verteilung der Teilnehmer, die die Frage „Who decides where to submit“ mit „I am advised where to publish by a senior colleague“ beantwortet haben:

Die Daten aus Fusion Tables sind auch via API nutzbar. Möge es nutzen.

TIB-Katalogdaten zum Download

Die TIB hat Ihre Katalogdaten halbfrei zum Download bereit gestellt.

Sämtliche von der TIB für den Katalog erfassten bibliografischen Daten werden unter der CC-Lizenz Namensnennung – keine kommerzielle Nutzung – Deutschland 3.0 bereit gestellt und können heruntergeladen, modifiziert und für eigene Zwecke genutzt werden.

Durch die gewählte Lizenz ist eine umfassende Nutzung der Daten leider unmöglich, vgl. die Prinzipien zu offenen bibliographischen Daten:

Darüber hinaus empfehlen wir – insbesondere öffentlich finanzierte – bibliographische Daten und Sammlungen bibliographischer Daten explizit in die Public Domain zu geben durch die Nutzung der Public Domain Dedication and Licence oder des Creative Commons Zero Waivers. Dadurch werden die Nachnutzungsmöglichkeiten maximiert, ganz im Sinne des allgemeinen Ethos des Teilens im Bereich öffentlich geförderter Gedächtnisinstitutionen.

Aber eine Lizenz kann ja auch noch geändert werden, siehe Koblenz.

[via @nowakman]

Bibliothekswesen für "imagefördernden Zeitungsartikel" gesucht

Aufruf zur Mitarbeit an einer deutschen Fassung von “What it takes to be a 21st century librarian in Germany”:

Ich beabsichtige für eine überregionale deutsche Tageszeitung oder Wochenzeitung einen ähnlichen Artikel wie den vor zwei Wochen in der englischsprachigen Zeitung Guardian erschienen Artikel “Beyond books: what it takes to be a 21st century librarian” zu verfassen. In sogenannten “Case-studies” werden 4 verschiedene BibliothekarInnen und deren Arbeit vorgestellt. Zu einer überregionalen deutschen Zeitung ist der Kontakt hergestellt. Die positive Resonanz auf der Fanseite von Bibliothekarisch.de hat gezeigt, dass dieser Artikel, der von zwei englischen Bibliothekarinnen verfasst wurde ein wichtiger Schritt wäre aus dem “Bibliotheksschneckenhaus” hervorzutreten und selbst mehr in nichtbibliothekarischen Zeitschriften und Zeitungen zu publizieren und “uns weniger von anderen darstellen zu lassen, da dadurch das Bild über den Beruf verzerrt sein kann. Hierfür suche ich Mitstreiter, 3-4 BibliothekarInnen aus dem ÖB-Bereich, dem WB-Bereich und einer Spezialbibliothek, die bereit wären an dem Artikel mitzuschreiben.

Natürlich wäre es gut, wenn gerade jüngere BibliothekarInnen sich angesprochen fühlten und wenn zumindest ein männlicher Bibliothekar dabei wäre. Dennoch ist das keine Bedingung und ich freue mich über interessierte BibliothekarInnen, die mit dazu beitragen wollen, ihren Beruf und ihr Tätigkeitsfeld zu beschreiben, um LeserInnen auf den Beruf neugierig zu machen und ihnen erzählen, was wir den ganzen Tag so machen.

Es geht darum der Außenwelt – der nichtbibliothekarischen Öffentlichkeit – ein zeitgemäßeres Bild (frei von Stereotypen) zu vermitteln, welches den Wert und die Arbeit von BibliothekarInnen ins Zentrum rückt. Warum sollen nicht mehr bibliothekarische Themen (z.B. Medien- und Informationskompetenz, die Förderung der frühkindlichen Buchkultur, das Lebenslange Lernen und der Umgang mit Plagiaten und dem Urheberrecht) in Massenmedien wie Zeitungen und Zeitschriften von BibliothekarInnen auf die Agenda gebracht werden, um den gesellschaftlichen Stellenwert stärker hervorzuheben?

Kontaktdaten für Interessenten (egal ob FachreferentInnen, Fachangestellte für Medien und Information oder Diplom-BibliothekarInnen) gibt es drüben bei Bibliothekarisch.de.