Lessing Portal

Das heterogene Übersetzungswerk von Gotthold Ephraim Lessings, welches ca. 7000 Druckseiten umfaßt soll in einem Kooperationsprojekt der Lessing-Akademie mit der Herzog-August-Bibliothek in maschinenlesbarer Form sämtliche Übersetzungen Lessings versammeln und ihnen absatzweise die – oft nur schwer zugänglichen – französischen, englischen, spanischen etc. Originale synoptisch zur Seite stellen.
Nach einem Jahr Vorarbeit ist nun das Lessing-Portal online, welches erste Quellentexte präsentiert. Nach und nach soll dieses nun gefüllt werden.

[via epd]

TIB/UB informiert via Youtube

Es zwitschert es von allen Dächern: Die TIB/UB hat seit gestern einen eigenen Youtube-Channel, in dem sich Benutzerinformationen zu verschiedenen Themen finden. Zum Beispiel zur Fernleihe Zeitschriftenrecherche:

Erst der überwiegend gelungene Homepage-Relaunch, nun auch noch Video-Tutorials: die TIB/UB legt in letzter Zeit ein ordentliches Tempo vor!

FAMI 2.0: Google Maps und Fachblog

Die Berliner Geheimbibliotheken geistern ja schon seit ein paar Tagen durch die Biblioblogs. Zwei FAMIs aus Berlin haben im Rahmen eines Berufschulprojektes versteckte Bibliotheken in Berlin ausfindig gemacht und auf per Google-Maps zusammengemasht:


Berlin’s Secret Libraries auf einer größeren Karte anzeigen

Passend gab CoCo (auch FAMI) in einem Kommentar bekannt:

Der Blog für Bibliotheksangestellte (speziell für Famis) ist in der DNB in Leipzig vorgestellt worden. Das Abschlussprojekt von mir und noerchen war ein voller Erfolg.

Das Blog heißt FamiBib. Die für den Aufbau des Blogs erforderlichen Kenntnisse wurden bei einem Selbstlernkurs erworben, dessen dritte Auflage unmittelbar bevorsteht. Mehr zu diesem Thema gibt es in Kürze in jedem deutschsprachigen kooperativen Biblioblog mit bib im Namen. [1]Falls ich durch die Kriterien doch nicht alle anderen ausgeschlossen haben sollte: Hier oder drüben bei Netbib wird sich auf jeden Fall ein Hinweis auf den Kurs finden. Vielleicht ja auch bei … Continue reading

Mit solch engagierten FAMIs sind die Bibliotheken eindeutig für 2.0 bereit.

References

References
↑1 Falls ich durch die Kriterien doch nicht alle anderen ausgeschlossen haben sollte: Hier oder drüben bei Netbib wird sich auf jeden Fall ein Hinweis auf den Kurs finden. Vielleicht ja auch bei FamiBib. ;o)

Ulmer vs. Darmstadt: was folgt daraus?

BC Kaemper: Die Entscheidung des LG Frankfurts in Sachen Ulmer vs. ULB Darmstadt (Elektronische Leseplätze) liegt vor

BCK interpretiert das Urteil und kommt zu folgenden Schlüssen (Auszug) bezüglich der Rechte der Bibliotheken:

* Sie dürfen veröffentlichte Werke aus ihrem Bestand selbst digitalisieren oder digitalisieren lassen. (Annexkompetenz aus § 52b)
* Sie dürfen diese Werke an elektronischen Leseplätzen in den Räumen der Bibliothek zugänglich machen, wobei die Zahl der (gleichzeitig) zugänglich gemachten Exemplare an den eingerichteten Leseplätzen […] die Stückzahl im Bestand nicht übersteigen darf.
* Sie müssen dabei keine Rücksicht auf etwa bestehende Verlagsangebote nehmen, solange sie keine vertraglichen Regelungen mit dem Verlag eingegangen sind. Es besteht insofern Vertragsfreiheit, kein Kontraktionszwang. […]
* Es ist ausreichend, wenn die Bibliothek in ihrem Internetauftritt und an den Leseplätzen ausdrücklich auf den gesetzlich limitierten Verwendungszweck hinweist und klarstellt, dass das Angebot lediglich zur Forschung bzw. für private Studien zugänglich gemacht wird.
[…]
* Die Bibliotheken dürfen die Möglichkeit schaffen, Ausdrucke aus den an den elektronischen Leseplätzen bereitgestellten Werken anzufertigen und diese auch aus der Bibliothek mitzunehmen. Das Gesetz rechtfertigt in jedem Fall keine vollständige Kopie des Werkes, sondern nur eine auszugsweise. Ein entsprechender Hinweis an den Leseplätzen dürfte auch hier genügen.
* Es ist den Bibliotheken aber verwehrt, die Speicherung und Mitnahme der Digitalisate selbst zuzulassen.

Eric Steinhauer äußerte sich ebenfalls zum Thema:

Nicht überzeugend ist freilich die Ansicht des Gerichts, eine elektronische Kopie durch den Nutzer auszuschließen. Es ist nicht erkennbar, dass § 52b UrhG, der nur eine Schranke für die öffentliche Zugänglichmachung darstellt, § 53 UrhG als Schranke für Vervielfältigungen ausschließt. Danach sind jedenfalls für den eigenen wissenschaftlichen Gebrauch elektronische Kopien zulässig. Ein solche „Schrankenkette“ vertritt im Ergebnis Dustmann, in: Fromm/Nordemann, UrhG, 10. Aufl., 2009, § 52b, Rn. 13.

Hier geht’s zum Volltext (PDF) des Urteils.

Google Wave für Bibliothekare

Ivan Chew, der Rambling Librarian, hat sich Google Wave genauer angesehen und dabei interessante Möglichkeiten für die Anwendung im Bibliotheksumfeld ausgemacht.

Sein Fazit:

Perhaps it’s not an exaggeration to say the Google Wave demo is a sign of a coming digital tsunami.

We can surf the wave or go under.

Ob es wirklich so dramatisch wird, bleibt abzuwarten. Nichtsdestotrotz sollten sich Bibliothekare Google Wave genau ansehen und z.B. über eine Anbindung an Publikationssysteme nachdenken.

LibWorld – South Africa

Johann van Wyk, Library Manager of the Education Library of the University of Pretoria, South Africa, has been employed by the University of Pretoria since 1989. He is interested in knowledge management, Communities of Practice, Library 2.0/Web.2.0 and E-research. He is blogging at www.edulibpretoria.wordpress.com. He is introducing the biblioblogosphere in South Africa to us in this LibWorld edition.
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Greenpilot.de

Frisch online: Greenpilot, die Virtuelle Fachbibliothek für Ernährung, Umwelt, Agrar (GREENPILOT) soll die wissenschaftlichen Informationen der Fächer Ernährungs-, Umwelt-, und Agrarwissenschaften bündeln und über ein Portal den interessierten Nutzern zur Verfügung stellen.

Die Suchmaske kann in andere Seiten eingebunden werden.

greenpilot

GREENPILOT



Albernerweise ist eine Selbstbeschreibung des Projektes nur als langatmiges MP3-File auffindbar. Ein paar Hintergrundinfos gibt es auf der Projektseite der ZBMed.