E-LIS mit E-Prints 3.0

E-LIS – the open archive for Library and Information Science wird vom 17. bis zum 21. November nicht zur Verfügung stehen, da ein Upgrade der Repository-Software E-Prints ansteht. Unter den Features von E-prints 3.0 wird u.a. aufgelistet:

  • Time saving deposits
  • Import data from other repositories and services
  • Autocomplete-as-you-type for fast data entry

Gerade Verbesserungen für Autoren sind dringend notwendig gewesen. Wie das ungefähr aussehen wird, kann man auf dem Demo-Server ausprobieren.

Die Nachricht ging über verschiedene Mailinglisten, aber auf der E-Lis-Seite selbst kann ich keinen Hinweis entdecken.

Flickr und Delicious in der Bibliothek der FH Hannover

Die Bibliothek der FH Hannover nutzt jetzt Delicious und Flickr.

Delicious wird für die „Virtuelle Teilbibliothek“ eingesetzt. Als Beispiel sei hier die Virtuelle Teilbibliothek Maschinenbau genannt. Siehe auch hier.

Und hier geht’s zum Delicious-Account der Bibliothek.

Flickr kommt momentan zum Einsatz für Bilder aus dem Nachlass Wilhelm Meier. Dort gibt es eine Diashow mit hübschen Bilder vom Bau des jetzigen Fachhochschulgebäudes 1958. Siehe auch hier.

Hier geht’s zum Flickr-Account der Bibliothek.

Neubau 041

Das ist übrigens mein Lieblingsbild aus der Sammlung.

Bei Interesse würde ich die einzelnen Schritte und Überlegungen beim Einsatz der Dienste genauer darlegen. Falls Interesse besteht, bitte einfach im Kommentarfeld melden.

Migration von Bibsonomy zu Delicious und umgekehrt

Wer mit seiner Linksammlung von Delicious zu Bibsonomy umziehen möchte, der bekommt in den Bibsonomy-Settings die sehr bequeme Möglichkeit dazu. Damit es auch anders herum fluffig läuft, hat Christian Schenk ein Script veröffentlicht, dass alle Bookmarks aus Bibsonomy fein säuberlich zu Delicious überträgt: den BibsonomyExporter. Das „Aufnahmedatum“ geht dabei verloren, alle anderen Metadaten bleiben erhalten.

Über die Usability-Evaluation

Sehr interessantes Posting zum Überleben in Zeiten der Usability-Evaluation im Beluga-Blog.

Worum geht’s? Der Beluga-Prototyp wurde evaluiert und es kam zu teils erstaunlichen Ergebnissen. Unter anderem vermissten die studentischen Tester die erweiterte Suche, auf die scheints bewusst verzichtet wurde. Wenn man Nutzungsstatistiken von Bibliothekskatalogen betrachtet, verwundert das schon sehr.

Am Ende des Postings wird zur Mitarbeit aufgefordert:

Wie können wir eine Unterscheidung nach Thematischer Suche und KnownItem-Suche voreinstellen? Unsere eigenen Ideen dazu sind noch unbefriedigend.

Welches ist ein eleganter und gebrauchstauglicher Weg, unter Verwendung von solr eine Schnittmenge der relevantesten und gleichzeitig aktuellsten Titel zu finden?

Wer Antworten auf diese Fragen hat und/oder sich für Usability-Evaluation interessiert, sollte sich das Posting auf jeden Fall durchlesen. Es gibt nämlich auch noch eine sehr schöne Einführung in die Geschichte der Usability-Evaluation.

PS: Schön zu sehen, dass die Kommunikation zwischen ähnlich gelagerten Projekten gut funktioniert.

dotsub.com: Videos online untertiteln und übersetzen

Das Netz, unendliche Weiten. Was es da nicht gibt, das gibt’s nicht. Auf der Suche nach einer deutschen Fassung eines Commoncraft-Videos bin ich so auf dotSUB.com gestoßen. Aus der Selbstbeschreibung des Projekts:

dotSUB is a browser based tool enabling subtitling of videos on the web into and from any language. There is nothing to buy and nothing to download. Recognizing the potential of global communication powered by the Internet, the founders of dotSUB created a web-based tool that enables video to be accessed in an open, collaborative, „wiki“ type environment. The dotSUB tool gives anyone the ability to translate video content into multiple languages via subtitles rendered over the bottom of the video.

Einiger der Commoncraft-Videos sind schon vorhanden. Und nicht nur auf Deutsch, sondern auch auf Thai, Hebräisch, Chinesisch und noch vielen anderen Sprachen.

Die Sprachwahl erfolgt im Flashplayer, auch während des Abspielens. Wie vollständig ein Text in eine Sprache übersetzt wurde, wird das eine Prozentangabe hinter der Sprachauswahl angezeigt.

13 Dinge – Selbstlernkurs für BibliothekarInnen

Der erste „Selbstlernkurs für Bibliothekswesen“, Lernen 2.0, startete im April 2008 und ist inzwischen beendet. Nun gibt es eine Neuauflage: „13 Dinge“ (der Name bezieht sich auf die Anzahl der Lektionen) beginnt mit der Einrichtung eines Blogs, die Schritt für Schritt erklärt wird. Im Weblog können alle TeilnehmerInnen ihre Lernfortschritte dokumentieren. Später geht es unter anderem um Tagging, RSS, Bildgeneratoren, Wikis, populäre Dienste wie Librarything und vieles andere mehr.

Wer das Web 2.0 bislang nur passiv oder sogar gar nicht genießt: Auf geht’s!

OpenBook WordPress Plugin: Open Source Access to Bibliographic Data

John Miedema schreibt in der neuen Code4Lib-Ausgabe über sein OpenBook WordPress Plugin

OpenBook is a WordPress PHP plugin that implements the Open Library APIs to insert book covers, titles, authors and publishers into web pages. The motive behind the development was to provide an easy alterative to the common practice of linking to Amazon. Open Library was selected as a data source because it is both open source and open data.The plugin is useful for book reviewers, library webmasters, anyone who wants to put book covers and data on their WordPress blog or website. The plugin also allows users to add links to publisher websites, a feature that was considered significant to independent publishers.

Damit wäre die Arbeit an ISBN2WP wohl weitgehend überflüssig und wird folglich eingestellt.

Buchcover im GVK

Gerade via VZG-Newsletter ins Haus geflattert:

Ab sofort zeigen wir in GSO in der Volltitelanzeige das Monographien-Cover, sofern zu einer gegebenen ISBN ein Cover in unserem DMS bzw. bei LibraryThing vorliegt. Der Dienst ist zunächst noch experimentell und wird momentan auch für die OPC4-Anzeige vorbereitet.
Im DMS der Verbundzentrale liegen aktuell etwa 2,5 Millionen Cover zu vorwiegend englischsprachigen Titeln von Nielsen Bookdata vor.

Über die Positionierung des Covers lässt sich streiten, aber der Schritt, fremde Dienste aufzunehmen, ist offensichtlich nicht mehr verpönt. Hervorragend!

Economist über "User-generated science"

Im Economist wird versucht, User-generated science greifbar zu machen. Dabei wird auf das Henne-Ei-Problem des wissenschaftlichen Bloggens aufmerksam gemacht (das übrigens genauso auf das Open-Access-Publizieren zutrifft):

With the technology in place, scientists face a chicken-and-egg conundrum. In order that blogging can become a respected academic medium it needs to be recognised by the upper echelons of the scientific establishment. But leading scientists are unlikely to take it up until it achieves respectability. Efforts are under way to change this. Nature Network, an online science community linked to Nature, a long-established science journal, has announced a competition to encourage blogging among tenured staff. The winner will be whoever gets the most senior faculty member to blog. Their musings will be published in the Open Laboratory, a printed compilation of the best science writing on blogs. As an added incentive, both blogger and persuader will get to visit the Science Foo camp, an annual boffins’ jamboree in Mountain View, California.

Besten Dank an an Uli für den Hinweis!