"SPIEGEL Wissen" online

Gestern startete mit „SPIEGEL Wissen“ ein neues Rechercheportal.
Es bietet gleichzeitig Zugriff auf Inhalte der Wikipedia, Stöhrigs Deutsche Rechtschreibung und Bertelsmanns Deutsches Wörterbuch, sowie die Archive von manager magazin und manager-magazin.de. Darüber hinaus sind nun die bisher kostenpflichtigen SPIEGEL-Artikel seit 1947 bis auf die beiden aktuellsten Ausgaben ebenso frei zugänglich wie Inhalte von SPIEGEL Online, SPIEGEL-Länderlexikon, Uni-SPIEGEL, Kultur-SPIEGEL und SPIEGEL TV.

Reclam – Die Kunst der Verbreitung

Die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig zeigt ab Donnerstag eine Ausstellung zum Thema: „Reclam. Die Kunst der Verbreitung“ .

Die Deutsche Nationalbibliothek in Leipzig präsentiert vom 15. Februar bis 17. Mai einen Querschnitt aus der bundesweit größten Reclam-Sammlung. „Jedes Buch erzählt etwas über seinen Besitzer“, sagt der Frankfurter Antiquar und Sammler Georg Ewald, der in rund 20 Jahren die Sammlung zusammengetragen hat. Anhand einer Fülle von Büchern zeichnet die Ausstellung die Geschichte der „Universal-Bibliothek“ nach.

[via Leipziger Internetzeitung]

Die Post verlässt Second Life, die Bibliotheken werden folgen

Das maßlos überschätzte Second Life erlebt gerade den Anfang vom Ende. Die Post wird ihre virtuelle Präsenz aufgeben.

Laut einem Post-Sprecher, den die „Welt am Sonntag“ zitiert, ist „die mangelnde Nutzung des posteigenen Serviceangebots“ der Grund für den plötzlichen Ausstieg. Das Spiel werde nicht von der breiten Bevölkerung genutzt, die Bedienung sei oftmals zu kompliziert und die technischen Anforderungen an die Computer zu hoch. Zwar gab es im Dezember 2007 in Deutschland 665.000 registrierte Second Life-Nutzer, davon hat aber nur ein Bruchteil – nämlich 42.000 Personen – ihre Avatare mehr als eine Stunde im Monat benutzt. Bei der Post – so Insider – schauten pro Woche gerade einmal zwischen 700 bis 900 Besucher vorbei. Trotz aufwändiger Marketingaktionen wie zuletzt im Januar die Durchführung virtueller Winterspiele.

Zumindest hat die Post dadurch, dass sie relativ frühzeitig abbrechen, noch einmal ein bißchen Medienausmerksamkeit erheischen können. Dies wird bei den nächsten Aussteigern nicht mehr in diesem Maße der Fall sein.

[via CIO-Weblog]

Geld mit E-Books

Eigentlich wollte ich über etwas anderes schreiben, aber ein Link ergab den nächsten, und irgendwie bin ich auf eine Seite gestolpert, die unglaubliche Unsummen all denen verspricht, die Geld mit E-Books verdienen wollen. Das Thema hatten wir hier doch schon ein paar mal? Richtig, nur diesmal ist der Fall etwas anders gelagert. Weder britische Großbibliotheken noch Wiesbadener DRM-Vermarkter sind diesmal gemeint. Nein, Sie! Ja, genau Sie! Vor dem Monitor, auf den Sie gerade gucken.

www.geld-mit-ebooks.de lautet die Adresse, und genau das wird auch geboten: Bis Zu 5.153,88 EUR Oder Mehr Pro Monat.
Starten Sie In Wenigen Augenblicken…

Wow! Man muss dafür anscheinend nicht arbeiten. Wer also zuviel Zeit hat und sich dieses Angebot näher anguckt, der möge sich bitte hier in den Kommentaren auslassen, was für eine Gelegenheit des mühelosen Reichtums ich ungenutzt verstreichen lasse. Denn noch ist Zeit:

Countdown: Geld mit E-Books

Weblogs in Wissenschaft und Bildung

Für Blogger selbst liegt der Nutzen von Blogs eindeutig auf der Hand, für den Rest der Welt oftmals nicht. Zumindest verfestigt sich dieser Eindruck bei jedem Gespräch mit Wissenschaftlern oder Studenten ‚außerhalb der Blogosphäre‘. In der Tat ist es nicht einfach, den einen, speziellen, alles überragenden Nutzen von Blogs zu definieren. Zu vielfältig sind die Blogs, zu unterschiedlich die Zielgruppen und Intentionen, für die und mit denen Blogs eingerichtet werden.
„Weblogs in Wissenschaft und Bildung“ weiterlesen

Richtfest für den neuen Lesesaal unter den Linden

In der Staatsbibliothek Unter den Linden in Berlin wurde am Dienstag Richtfest für den neuen Lesesaal gefeiert.
Der vom Bund finanzierte Bau, der 80 Millionen Euro gekostet hat und vom Architekten HG Merz entworfen wurde, soll im Herbst 2009 eröffnet werden. Generaldirektorin Barbara Schneider-Kempf sprach von «einem großartigen Tag für die Staatsbibliothek». Die Kapazität zur Aufbewahrung der Bücher werde um das Dreifache erweitert. Der als Kuppellesesaal bekannte Vorgängerbau war 1943 zerstört worden. Ein in der DDR errichteter Ersatz hatte den modernen Anforderungen nicht mehr genügt.

[via welt.online]

Preis der Leipziger Buchmesse – die Nominierten

… stehen fest:

Der „Preis der Leipziger Buchmesse“ wird in diesem Jahr bereits zum vierten Mal vergeben. Prämiert werden herausragende deutschsprachige Neuerscheinungen und Übersetzungen. „Mit dem Preis würdigen wir nicht nur die Arbeit der Verlage und des Buchhandels, sondern wir geben den Lesern auch Empfehlungen“, so Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse.

mehr dazu auf bildungsklick.de und auf den Seiten der Leipziger Buchmesse.

Philologen unter sich

Der IBI Weblog informierte bereits gestern, dass die Philologische Bibliothek der FU Berlin ab sofort nur noch ausgewählten BenutzerInnen Einlass gewährt.
Im Blog des Asta, der die entsprechende Rundmail der Bibliotheksleitung veröffentlichte, heißt es unter anderem:

Nur noch Studierende des Fachbereiches Philosophie und Geisteswissenschaften sowie Leute mit ausgewählten und plausiblen Nutzungsthemen sollen die Eingangskontrollen passieren […]

Schafft die Benutzungsgebühren ab!

In der Zeit erschien kürzlich ein Artikel von Hanno Rauterberg mit dem Titel: „Schafft die Eintrittsgelder ab!“ Er beschreibt die Entwicklung der Museumsbesucherzahlen in Paris und London und liefert sehr gute Argumente für eine wirklich Öffnung der Museen. Zu der Tatsache, dass manche Museen schon knapp 10 Euro Eintritt kassieren, schreibt er:
„Schafft die Benutzungsgebühren ab!“ weiterlesen