Der Suchschlitz der ETH-Wissensportals kann nun auch als Google Gadget (nicht: Inspector Gadget) eingebunden werden:
[via @ETHBibliothek]
Interessantes aus Informations- und Bibliothekswesen
Der Suchschlitz der ETH-Wissensportals kann nun auch als Google Gadget (nicht: Inspector Gadget) eingebunden werden:
[via @ETHBibliothek]
Twitter hat einen Relaunch angekündigt und stellt in einem Video die Änderungen vor.
Unter anderem wird es in Zukunft ein zweispaltiges Layout geben, die Möglichkeit, z.B. Videos direkt einzubinden und eine neue Art der Listennavigation. Mehr Infos gibt’s bei ReadWriteWeb und im Twitterblog..
Neue Biblioblogs allerorten! Der frischeste Neuzugang ist der
TUBfind-Blog der TUB Hamburg-Harburg, in dem über den alternativen Katalog der TUB HH informiert wird. Im letzten Posting geht es um die Probleme mit Umlauten und Trunkierung inklusive Vorschläge zur Umgehung eben dieser Probleme. Das TUBfind-Blog richtet sich also zumindest bislang eher an das technisch interessierte Bibliothekswesen von heute.
Wer so langsam den Überblick verliert, was für Bibliotheksblogs es gibt, dem möchte ich zum wiederholten Male zwei Wege vorstellen, wie man sich zumindest ein kleines bißchen auf dem Laufenden halten kann.
Da ist natürlich einmal der Planet Biblioblog, in dem ziemlich viele (nicht alle) deutschsprachigen Blogs mit Bibliotheksbezug versammelt sind. Eine manuelle, subjektive Selektion aus der deutschsprachigen Bibliotheksblogwelt wird in Lesewolkes Rubrik „Gelesen in Biblioblogs“ geboten. Dieser bibliothekarische Perlentaucher erscheint wöchentlich(!), im letzten zur 33. Kalenderwoche wird unter anderem eine Diskussion aus dem ebenfalls noch recht neuen Blog „Ethik von unten“ aufgegriffen.
RSS:
http://rss.netbib.de/?media=rss
http://lesewolke.wordpress.com/feed/
Abonnieren!
Free Technology for teachers stellt Anwendungsmöglichkeiten verschiedener kostenloser Webtechnologien und -dienste in der Lehre vor. Unter anderem geht es dabei auch das aktuell zumindest in den Medien omnipräsente Google Street View. „Create maps to tell a story“ lautet der Ratschlag:
Maps are obviously useful for Social Studies teachers, but did you know that you can also use multimedia maps to tell a story? Google Maps and Google Earth can both be used to create a multimedia story.
View 7 Data Handling Activities in Nottingham in a larger map
Unter den dort genannten Beispielen findet man unter anderem 7 Data Handling Activities in Nottingham von Tom Barrett (in seinem Blog finden sich noch viele weitere Ideen, wie man Technologien gewinnbringend in der Lehre einsetzen kann, auch zur Kommunikation unter Kollegen. Beispiel: Materialien- und Ideensammlung zu „Imaginery Creatures“).
Werden solche oder andere Dienste schon in der „teaching library“ eingesetzt? Wie? In der Materialiendatenbank Informationskompetenz konnte ich nichts derartiges finden. Durch fehlende Lizenzvermerke wäre die Weiternutzung der dort veröffentlichten Dokumente allerdings ohnehin nicht gewährleistet.
Archives Next benennt die Gewinner der Best Archives on the Web Awards
in den Kategorien Best re-purposing of descriptive data
(Gewinner: The Smithsonian Institution, Collections Search Center und City of Burnaby Archives, Charting Change: An Interactive Atlas of Burnaby’s Heritage), Best use of crowdsourcing for description
(Gewinner: Nederlands Instituut voor Beeld en Geluid, Waisda?; Honorable Mention: PhotosNormandie on Flickr), und Most innovative archives on the Web
(Gewinner: The Briscoe Center for American History at the University of Texas at Austin, Rich Media: Conservation History Association of Texas, Texas Legacy Project Records; Honorable Mention: HerStory 360, The HerStory Scrapbook).
Die Gewinner sollen auf Archives Next in den nächsten Tagen näher vorgestellt werden.
Nachdem ich den Ist-Zustand skizziert und mögliche Vorbilder vorgestellt habe, möchte ich nun einen Lösungsvorschlag für ein Open-Access-Upload-Formular machen. Es besteht aus drei Teilen.
Wie bei Youtube & Co sollte der Upload der Datei zuerst erfolgen. Ich erhoffe mir davon eine erhöhte Motivation der AutorInnen, den Veröffentlichungsvorgang zu komplettieren. Ob dies tatsächlich der Fall ist, sollte auf jeden Fall einmal untersucht werden. Generell sollte in Zukunft ein Hauptaugenmerk bei der Weiterentwicklung von Repository-Software auf der Usability liegen. Welches Metadatenmodell unterstützt wird, interessiert AutorInnen nicht.
Hier geht’s zum Dummy [1] Vielen Dank für Begutachtung, Tipps und Diskussion an Andrea, Christian, Danny, Edlef, Frank, Horst, Lambert, Nina, Uli, Wiebke & alle anderen, die ich schändlicherweise vergessen habe . Achtung, diese Webseiten könnten verändert werden oder verschwinden. Die Screenshots dokumentieren den Zustand während des Verfassens dieses Postings. Das Formular funktioniert nicht. Um zum nächsten Schritt zu gelangen, bitte ganz unten auf „nächster Schritt“ klicken.
Es sollten wirklich nur Daten erhoben werden, die nicht selbst durch Autopsie erhoben werden können. Ich bin dabei (exklusive Datei-Auswahl, inkl. Lizenzauswahl) auf drei Phasen mit insgesamt 12 auszufüllenden Feldern gekommen. Würde man den Upload zum Beispiel mit einem Nutzerkonto verknüpfen, entfiele zum Beispiel noch die Angabe einer Email-Adresse.
Hier geht’s zum Dummy.
Dies müsste graphisch noch eleganter gelöst werden. Im letzten Schritt sollten die bibliographischen Details überprüft und geändert werden können. Wichtiger jedoch ist die rechtliche Seite der Veröffentlichung. Hier werden Nutzungsrechte vereinbart und eine Creative-Commons-Lizenz gewählt. Das Menü für letzteres ist eins zu eins von Creative-Commons.org übernommen. Schöner, also nutzerfreundlicher, kann man es kaum machen. Durch die Auswahl zweier Checkboxen kann man auch ohne umfangreiche Vorkenntnisse zwischen sechs verschiedenen Lizenzmodellen wählen.
Hier geht’s zum Dummy.
Ich habe einen Dummy erstellt, in dem man sich den hier vorgestellten Upload-Vorgang ansehen kann. Die Links funktionieren größtenteils nicht, das CSS ist von Creative-Commons.org übernommen, optisch ist da sicherlich mehr drin.
Es gab im Vorfeld schon eine Menge guter Kritik am Dummy. In ungeordneter Reihenfolge:
Insgesamt fehlt es noch an einigem. Ich hoffe allerdings, dass die zugrunde liegenden Ideen deutlich werden und erkläre hiermit die Diskussion für eröffnet. Was fehlt? Noch besser: Was kann noch gestrichen werden? Ist die Reihenfolge so in Ordnung? Ich bitte um begründete Verrisse und Gegenvorschläge!
References
| ↑1 | Vielen Dank für Begutachtung, Tipps und Diskussion an Andrea, Christian, Danny, Edlef, Frank, Horst, Lambert, Nina, Uli, Wiebke & alle anderen, die ich schändlicherweise vergessen habe |
|---|
Hier habe ich die Unübersichtlichkeit der klassischen Upload-Formulare in Open-Access-Repositorien zusammengefasst. Nun möchte ich darstellen, wer es besser macht. Und warum das so ist.
Der Content-Gigant Youtube verzeichnete unlängst zwei Milliarden angesehene Videos pro Tag. Die genaue Zahl der Nutzer konnte ich nicht herausfinden. Die Schätzung von 300 Millionen Accounts konnte ich nicht verifizieren, ich halte sie aber zumindest in der Größenordnung nicht für unrealistisch. Ob es nun doppelt so viele sind oder nur 10% der 300 Millionen, ist an dieser Stelle unbedeutend. Festzustellen ist: Millionen von Usern sind in der Lage, ein Video auf Youtube zu veröffentlichen. Und das sieht folgendermaßen aus:
Dieses ist der erste Streich.
Und der zweite folgt sogleich. Fünf Felder stehen zur Auswahl.
Fertig.
Noch radikaler geht Scribd vor. Auf der Startseite ist ein großer Upload-Button. Klickt man dort drauf, kann man sofort die zu veröffentlichende Datei auswählen. Dann folgt die Metadaten-Erfassung.
Auch Slideshare geht ähnlich vor. Zuerst lädt man die Datei hoch, dann füllt man folgende Felder aus:
Gemeinsam ist den hier beschriebenen Upload-Vorgängen folgendes:
Im nächsten Teil mache ich einen Vorschlag, wie ein Kompromiss zwischen den hier vorgestellten Diensten und den gängigen Veröffentlichungsformularen aussehen könnte.
References
| ↑1 | Dies ist eine These, die genauer untersucht werden muss. Vielleicht ein gutes Thema für eine Bachelor-Arbeit? |
|---|
Die Green Road funktioniert langfristig nur, wenn sich Open-Access-Repositorien den Bedürfnissen ihrer Nutzer anpassen. Nutzer sind dabei nicht die Mitarbeiter der Bibliotheken, die den jeweiligen Server administrieren. Nutzer sind die Autoren, deren Publikationen archiviert und publiziert werden sollen.
Wer selbst einen Publikationsserver und somit auch Autoren betreut, wird diese Fragen und Hilferufe kennen:
Diese und ähnliche Fragen kulminieren oft in: „Können Sie das vielleicht für mich übernehmen?“
Die Antwort ist logisch: „Natürlich kann ich das für Sie übernehmen! Würden Sie der Bibliothek ein von Ihnen geschriebenes Buch schenken, müssten Sie es schließlich auch nicht selbst katalogisieren.“
Die Realität sieht oft anders aus. Wer sein Dokument auf dem Server und in die Bibliothekskataloge bekommen möchte, muss neuerdings selbst formal und inhaltlich erschließen.
Die in Deutschland am weitesten verbreitete Repository-Software ist meines Wissens OPUS. Das klassische Veröffentlichungsformular von OPUS enthält folgende Punkte:
Über 20 verschiedene Dokumententypen stehen zur Auswahl, z.B. 22 in Hannover, 24 in Freiburg.
Die Auswahl der Lizenzen erfolgt per Drop-Down. Das führt dazu, dass man Creative-Commons-Lizenzen kaum ohne Vorkenntnisse auswählen kann. Wer weiß schon, was Angaben wie Creative Commons – Namensnennung, Nicht kommerziell, Weitergabe unter gleichen Bedingungen
bedeuten?
Ein Feature, dass Experten sicher weiterhelfen kann, aber die meisten Autoren ebenso sicher verwirrt.
Ich werde nun nicht jedes Feld kommentieren. Ein Blick auf die Menge der möglichen Angaben spricht für sich:
Kontrollierte Schlagwörter, DDC, sonstige beteiligte Körperschaften? Wenn das wirklich jeder problemlos ausfüllen könnte, ohne sich eingehend damit beschäftigt zu haben, bräuchten wir keine professionelle inhaltliche Erschließung mehr. Auch eine interessante Debatte, aber weiter im Text…
Hier kann man die bibliographischen Daten kontrollieren und ggf. zurück zum Erfassungsformular springen.
Nun kann man die Datei tatsächlich hochladen. Zumindest der Teil der publikationswilligen AutorInnen, die es bis hierhin geschafft haben. Nach – wenn ich mich nicht verzählt habe – 27 Feldern ist man also dort angekommen, wo man eigentlich hinwollte.
Nicht nur bei OPUS ist die Lage derart unübersichtlich. Um nur ein anderes Beispiel zu nennen: E-Prints‘ Upload-Vorgang umfasst ebenfalls vier Seiten mit etwa 20 Feldern, davon zahlreiche Pflichtfelder. Wie man es besser machen kann, zeigen verschiedene Publikationsdienste aus dem nicht-akademischen Bereich, die ich morgen vorstellen möchte.
Amy Jo Kim von ShuffleBrain erklärt, wie Spielemechanismen genutzt werden können, um „funktionale Software“ effektiver zu machen:
Schon etwas älter, aber nach wie vor wichtig. Computerspiele sind nicht umsonst eins der stets wiederkehrenden Themen der Zukunftswerkstatt.
Bürgerbeteiligung steht in Hamburg hoch im Kurs. Die Bibliothek des Departments Chemie der Universität Hamburg machte in ihrem Blog vier Vorschläge für die Umgestaltung eines Lesesaals und ließ die Leserschaft abstimmen. Das Ergebnis:
Gewonnen hat Vorschlag B mit 45% und wird jetzt umgesetzt.
Tolle Aktion!