Auf der Homepage des Goethe-Instituts äußern sich vier Vertreter aus Bibliotheks- und Informationswesen (Frank Daniel, Stadtbibliothek Köln; Christian Hasiewicz, Bibliothekarischer Direktor – DiViBib GmbH; Dr. Hannelore Vogt, Leiterin der Stadtbücherei Würzburg; Prof. Dr. Stephan Büttner, Fachhochschule Potsdam) zur dieser Frage.
Kategorie: Open Content
Klage gegen Semesterapparate
Wie medinfo heute berichtet, klagen in den USA drei große Verlage, mit Hilfe des dortigen Börsenvereins AAP, gegen die Georgia State University,
weil dort die Professoren Kursmaterialien erstellen und an Studenten weitergeben, die zu 50% aus Kopien und Digitalisaten von urheberrechtlich geschützten Werken zusammengesetzt sind.
Hier kann man die Details in der Pressemeldung des AAP nachlesen.
Inetbib 2008: Repositories
Block 12: Repositories
Uwe Müller, HU Berlin: OA-Netzwerk
DFG-Projekt (HU Berlin, SUB Göttingen und Uni Osnabrück)
Erstmal Allgemeines zu OA.
Zweck von DINI: Steigerung der Akzeptanz in den Institutionen. Antragstellung per Fragebogen, zwei Gutachter (bibliothekarisch und technisch), Kosten ca. 250 €. Bisher 23 Zertifikate ausgegeben, mehrere zur Zeit in Bearbeitung.
Ziel: Stärkung der Repositorien, Erhöhung der Sicherheit, Aggregator für DRIVER, Verbesserung der OA-Infrastruktur. DINI-Zertifikat ist Exportschlager (z.B. Spanien, Indien).
OA-Netzwerk: OAI-Serviceprovider, Harvesting, Aggregation, Anreicherung, Bereitstellung. API ist vorgesehen.
Metasuche
Feeds
Anbindung an externe Nachweisdienste (Scirus, Scholar etc.)
Prototyp des OA-Netzwerks: Mitte 2008
Weitere Dienste geplant: OA-Statistik, OA-Citation
http://www.dini.de/oa-netzwerk
Thomas Severiens (UB Osnabrück) und Frank Scholze (UB Stuttgart): „Nutzungs- und Zitationsanalyse als alternative Impactmessung wissenschaftlicher Publikationen“
Qualitätsdienst I: OA-Statistik
Verbesserung des Impacts, Vergleichbare Nutzungsstatistik, Vernetzung von Statistiken, Gewichtung anhand von Nutzungsfaktoren. Die Relevanz von Werken soll exemplarübergreifend erfasst werden.
Qualitätsdienst II:OA-Zitationen
Werkzeug für Wissenschaftler als Autoren und Leser für die Suche und Organisation von Referenzen. Vernetzung über viele Repositorien anhand von Zitationsgraphen. Kooperation der Wissenschaftler oft nicht gegeben, wenn z.B. Referenzen standardisiert werden sollen („Zu viel Arbeit“).
Mirjam Kessler und Stefanie Rühle (KIM): „Interoperable Metadatenmodelle und Repositories“
Metasuche (Cross searching) vs. Suchmaschinenindex (harvesting)
Es liegen heterogene Datenformate vor. Interoperabilität kann nur durch Standardisierung von Metadatenformaten gewährleistet werden. Auch Standardisierung von Metadatenschnittstellen.
OAI-PMH im Vergleich zu OAI-ORE: Object Re-Use
Beispiel Geo-Leo. Singapore Framework.
FAZIT: Dieser Block war mein persönliches Highlight.
Die vielen Seiten der digitalen Bibliothek
Die Wiener Zeitung bringt ein Interview mit Bettina Kann, Leiterin des Bereichs „Digitale Bibliothek“ der Österreichischen Nationalbibliothek.
Hier geht es zum Interview.
Document Freedom Day
Heute ist der Tag der Dokumentenfreiheit. Was es nicht alles gibt…
Document Freedom Day (DFD) is a global day for document liberation. It will be a day of grassroots effort to educate the public about the importance of Free Document Formats and Open Standards in general.
Complementary to Software Freedom Day, we aim to have local teams all over the world organise events on the last Wednesday of March. 2008 is the first year that Document Freedom Day is being called for, and we are looking for people around the world who are willing to join the effort.
DFD’s main goals are:
- promotion and adoption of free document formats
- forming a global network
- coordination of activities that happen on 26th of March, Document Freedom Day
Once a year, we will celebrate Document Freedom Day as a global community. Between those days, DFD will be focused on facilitating community action and building awareness for issues of Document Freedom and Open Standards.
Bundesrat zu DRM an Hochschulen
Aus der Drucksache 47/1/08 des Bundesrates vom 03. März 2008, S. 3f:
Der Bundesrat bittet darum sicherzustellen, dass im Bereich der Hochschulen und anderer Institutionen, die ein berechtigtes Interesse am freien Zugang zu Informationen haben, DRM-Systeme nur im angemessenen Umfang zur Anwendung kommen. Es muss gewährleistet sein, dass Informationen, deren inhaltlicher Wert insbesondere im Bereich der Bildung von öffentlichem Interesse ist, weitestgehend zugänglich sind.
[via Heise]
Aus Osotis wird Yovisto
Wie JW in einem Kommentar bemerkte, ist Yovisto alias Osotis 2.0 nun online. Die Umbenennung ist ein wenig schade, aber der erste Blick sieht recht vielversprechend aus.
Eine ausführlichere Würdigung folgt sicherlich in Kürze.
Enzyklopädie des Lebens
Das Ziel der Online-Datenbank „Encyclopedia of Life“ ist es, alle bekannten Tier- und Pflanzenarten zu dokumentieren und den Forschern und interessierten Laien zur Verfügung zu stellen. Zurzeit sind auf der Seite 30’000 Arten verzeichnet. Bis 2017 soll die Datenbank Beschreibungen, Bilder und andere Multimedia-Angebote von 1.8 Millionen Spezies enthalten. Das Projekt wird von mehreren Universitäten und Forschungsinstituten getragen.
[via NZZ am Sonntag, 2. März 2008, S. 77]
Bayerns Bibliotheken leiden
Deutliche Worte von Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel: In einem Bericht an den Hochschulausschuss des bayerischen Landtags nimmt er Stellung zur Situation der wissenschaftlichen Bibliotheken und warnt vor „einer chronischen Unterversorgung“.
So steht es zumindest im Nordbayerischen Kurier. Der Bericht selbst dient als interne Beratungsgrundlage für die Abgeordneten
, wie mir vom Büro des Ausschusses sehr zügig mitgeteilt wurde, und kann daher nicht eingesehen werden. Aber Bayern gilt hierzublog eh nicht als besonders auskunftsfreudig.
Bibliothekssysteme: Open Source als Innovationsantreiber?
Andy Guess macht sich Gedanken über die Beziehung zwischen Bibliotheken und Bibliothekssystemherstellern.
„Bibliothekssysteme: Open Source als Innovationsantreiber?“ weiterlesen
