Mailaktion zur Urheberrechtsänderung morgen im Bundestag

Text&Blog-Markus macht aufmerksam:

Als Unterzeichner der Göttinger Erklärung zum «Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft» bin ich auch im Verteiler des gleichnamigen Aktionsbündnisses. Heute früh erhielt ich eine Mail von Prof. Dr. Rainer Kuhlen, dem Sprecher des Aktionsbündnisses “Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft”, verbunden mit einem Appell heute noch (!) eine E-Mail an die Mitglieder des Bundestages zu senden, um Sie auf meine Haltung zur am Donnerstag im Bundestag anstehenden Entscheidung über die zweite Anpassung des Urheberrechtsgesetzes hinzuweisen.

Näheres bei ihm.

Das Wichtigste für alle, die schon wissen, worum es geht:

Ein Beispieltext ist als RTF, PDF oder ODT erhältlich, und die Mail sollte möglichst sofort an mail[at]bundestag.de geschickt werden. Wer es nicht herunterladen möchte, kann auch hier den Volltext bekommen:
„Mailaktion zur Urheberrechtsänderung morgen im Bundestag“ weiterlesen

Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance

Der Census of Antique Works of Art and Architecture Known in the Renaissance ist ein erster Schritt in Richtung der Ankündigung der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften, ihre Schätze offen zugänglich zu machen.

Die Datenbank des Census dokumentiert die in der Renaissance bekannten antiken Bau- und Bildwerke. Das Projekt ist primär darauf konzentriert zu erfassen, welche antiken Monumente wann, wo und in welchem Erhaltungszustand nachweislich bekannt waren. Eine enzyklopädische Erfassung der Rezeption antiker Kunst wird dabei nicht angestrebt.
Den Kernbestand der Daten bilden Quellenmaterialien, die in unterschiedlichen Graden wissenschaftlich erschlossen sind und der weiteren Forschung zur Verfügung stehen.

Die Datenbank insgesamt ist allerdings wesentlich umfangreicher und komplexer. Die insgesamt über 200.000 Einträge betreffen antike Monumente, bildliche und schriftliche Dokumente, Orte, Personen, Zeit- und Stilbegriffe, Ereignisse, Forschungsliteratur und Abbildungen. Die Anzahl der erfaßten Monumente liegt bei ca. 6500, die der Monumenteinträge bei ca. 12.000, die der Dokumenteinträge bei ca. 28.000.

Es gibt auch einen geographischen Zugang (Mashup?) zu den Daten.

Mehr dazu bei Heise.

Für bessere Entwicklung und und gerechteren Zugang zu Wissen in all seinen Formen

Für bessere Entwicklung und gerechteren Zugang zu Wissen in all seinen Formen – Gegen die Vorherrschaft exklusiver Rechte über die Wissenswirtschaft!

Eine Deklaration, die sich zu vier Kernpunkten äußert, organisiert vom Netzwerk Freies Wissen, und hier zu unterschreiben.
„Für bessere Entwicklung und und gerechteren Zugang zu Wissen in all seinen Formen“ weiterlesen

Bibliothekare blockieren Wissenschaftler

Afrikanische Wissenschaftler sehen sich unterschiedlichen Schwierigkeiten gegenüber, wenn sie auf aktuelle Literatur zugreifen wollen. SciDevNet benennt ein paar:

African scientists are making increased use of online scientific journals but many are still not aware of free access, according to a study.

Researchers also warned that slow Internet connections and librarians’ control over passwords is hindering what access there is.

Eine vorläufige PDF-Version der Studie “Access to electronic health knowledge in five countries in Africa: a descriptive study” ist bei BioMedCentral abrufbar.

Respondents were concerned about the management of passwords to access electronic journals within their institutions, explaining that it was difficult to obtain passwords from administration or librarians, who either do not make them readily available, or who “may not always be available to provide them”. Others referred to a tension between library staff (as gate-keepers of passwords) and Internet users, for example, a librarian explained “…use of institutional password is not convenient for users…because they need the librarians to access the password…those who heard from their colleagues about HINARI but do not meet us when they come to the library usually get offended”. Another librarian expressed concern that users “appear to be in a hurry” and don’t consult the librarians before accessing websites; and this was perceived as users “boycotting” the librarians. There were several requests described circumventing high subscription fees by using their contacts in overseas institutions to obtain articles from priced journals, including the Cochrane Library.

Ein Nutzer soll die Bibliothek kontaktieren, bevor er auf eine Homepage zugreift? Ein erstaunliches Berufsbild! Der Bibliothekar als prohibitiver Hüter des Wissens sollte doch eigentlich allmählich ausgedient haben.

48 Jahre Informationsfreiheit

Penguins against Censorship - unite, unite!
Das Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland wird heute 48, und somit auch sein
für das Bibliotheks- und Informationswesen wohl wichtigster fünfter Artikel.

Im Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland vom 23. Mai 1949 (BGBl. S. 1), zuletzt geändert durch Gesetz vom 28. August 2006 (BGBl. I S. 2034), heißt es:
„48 Jahre Informationsfreiheit“ weiterlesen

Wem gehören Kultur und Wissenschaft?

Alexa Weyrauch-Pung: Wem gehören Kultur und Wissenschaft?

Anläßlich der [extern] aktuellen Entscheidung des Bundesrates gegen Open Access stellt sich erneut die Frage: Wer hat wann und mit welchen Kosten verbunden ein Recht auf den Zugriff auf Kulturgüter und wissenschaftliche Forschungsergebnisse?

Konstanzer Studenten ohne soziales Gewissen?

Eine harte Überschrift, aber angesichts der Sachlage muss man diese Frage stellen. Worum geht’s?

Die Universitätsbibliothek Konstanz wurde aufgefordert, ein Konzept für Benutzungsgebühren für externe Nutzer vorzulegen. Die Konstanzer Bibliotheksdirektorin Petra Hätscher schreibt dazu in Inetbib:
„Konstanzer Studenten ohne soziales Gewissen?“ weiterlesen

DRM doesn't work

Ubuntu founder Mark Shuttleworth: “Note to content owners: DRM doesn’t work”

Some of his “reality bites”:

  1. Any DRM that involves offline key storage will be broken.
  2. The alternative to offline key storage is streaming-only access, and that is equally unprotectable.
  3. Someone will find a business model that doesn’t depend on the old way of thinking, and if it is not you, then they will eat you alive.

You can find more information about digital restriction management on defectivebydesign.org.


Fight DRM, Join the Free Software Foundation

[Via Netzpolitik]