CeBIT 2007

Am Freitag hatte ich die Gelegenheit (vielen Dank an Imageware für die Karte und das nette Gespräch über Digitalisierungsworkflows!), die diesjährige CeBIT besuchen zu können. Der erste Eindruck nach ein paar Jahren Abstinenz: Die Hallen sind leerer geworden, alles ist wesentlich sachlicher, besonders wenn man mit den Dotcom-Jahren vergleicht. Positiv ist zu vermerken, dass die oft gefürchteten Beutelratten kaum zu sehen waren.

CeBIT 2007
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Innovative Bibliotheksseiten

Marie Radford hat im Library Garden zwei Listen mit innovativen Bibliotheksseiten zusammengestellt.

  1. User 2.0: Innovative Library Sites (Part 1 – Academic Libraries)
  2. User 2.0: Innovative Library Sites (Part 2 – Public Libraries)

In den Kommentaren zu den Listen werden noch verschiedene andere Seiten erwähnt.

Nature Network for innovative librarians

Via Medinfo I learned about a new scientific networking platform called Nature Networks. I registered and formed a new group: Innovative Library.

First topic: „Why networking?“

Maybe this could be the only topic in this group. The simple question is: Should librarians network for scientific reasons?

To me, the library and information sciences always seemed to be very concentrated on national issues. International discussion or even collaboration does not really take place.

Maybe networking tools and platforms like Nature Network could establish a new and innovative culture of sharing and discussion?

I guess it’s worth a try.

Social Opac = SOPAC

John Blyberg hat den Social Opac (SOPAC) zum Download gestellt, den er für die Ann Arbour District Library gebastelt hat.

So what is the SOPAC? It’s basically a set of social networking tools integrated into the AADL catalog. It gives users the ability to rate, review, comment-on, and tag items.

Details erfährt man am besten in seinem sehr ausführlichen Screencast im Artikel „AADL.org Goes Social„.

Die Bibliopipe

Das man mit Yahoo Pipes allerlei nette Sachen anstellen kann, hat sich noch nicht wirklich rumgesprochen. Ich habe mich also mal kurz hingesetzt, und versucht, einen aggregierten Feed zu basteln. Und siehe da, es ist gar simpel.

Logo von “Yahoo Pipes”

Der Zeitaufwand betrug insgesamt ca. eine halbe Stunde, und das auch nur, weil ich einen Modulnamen falsch verstanden hatte. Doch zuerst ein paar Erklärungen:
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Trendmessung in der Biblioblogosphäre

Self plagiarism is style, aber nur wenn man tatsächlich mal eine gute Idee hatte. Davey Ps Idee ist es, kleine, nicht unbedingt notwendige Tools für Bibliothekare zu erstellen. Dies macht er allerdings durchaus mit style.

Eine Idee, die ich vielleicht nächsten Monat mal für die deutschsprachige Biblioblogosphäre adaptieren werde, präsentierte er in seinem Blog. Es geht um eine Tagcloud, mit der die Häufigkeit von Begriffen in der Biblioblogosphäre dargestellt werden können. Um diese zu implementieren, kann man drei Dateien verwenden:

  1. cloud.html — Kopie der letzten Tagcloud des Tages
  2. top100.txt — die 100 meistbenutzten Begriffe mit einer Gewichtung nach Häufigkeit (Grundlage für die Wolke)
  3. hotwords.txt — die neuesten häufigen Begriffe (die farbigen Begriffe in der Wolke)

Details siehe hier. An diesem kleinen Spielzeug gibt es noch ein paar Dinge zu verbessern. Zum Beispiel ist eine Liste mit Stopwörtern notwendig, um den jeweilig aktuellen Monat nicht unbedingt als allerfettestes anzeigen zu lassen. Und bei der Gelegenheit wäre dann auch einmal generell die Barrierefreiheit von Tagclouds zu prüfen. Diese ist höchst zweifelhaft: Tagclouds werden in allen mir bekannten Fällen einfach über den Schriftgrad oder andere optische Mittel dargestellt. Eine semantische Auszeichnung findet nicht statt.

StudiVZ gehackt

Nachdem Konstantin Urban, Chef von Holtzbrinck Networks, sich jüngst in einem Interview vollmundig zur Systemsicherheit des Studentennetzwerks geäußert hatte, wurde ihm nun das Gegenteil bewiesen:
Vergangene Nacht haben Unbekannte das Blog des StudiVZ übernommen und eigene Texte eingestellt. Nachzulesen bei heise.de

Erst vor wenigen Tagen wurde StudiVZ von der Holtzbrinck Gruppe trotz vermehrter Kritik aufgekauft (wir berichteten). Es wird sich zeigen, ob sich die Verlagsgruppe damit nicht doch ein Eigentor geschossen hat.