Open Government Data auf der CeBIT

Während der CeBIT gab es wieder hunderte von Fachvorträgen aus allen möglichen Bereichen rund um Technik und Gesellschaft. Diesmal war das Thema Open Government Data (OGD) mindestens bei zwei Terminen vertreten.

Zuerst im Vortragsprogramm des 2. Medienwirtschaftsgipfels [1] Disclaimer: Lambert Heller und ich waren Teil der Vorbereitungs-AG „Enterprise 2.0“ und der AG „Open Government Data“ . Dort fanden sich drei kompetente Redner und ein ebenso kompetenter Moderator (Stefan Gehrke) ein, die verschiedene Aspekte des Themas OGD vorstellten. Ton Zijlstra gab einen Überblick, um was es bei OGD überhaupt geht, Jörn von Lucke betrachtete „Open Government Data als Wirtschaftsgut“ und Lorenz Matzat erläuterte, was „Datenjournalismus“ ist.

Die Folien zu Tons Vortrag:

References

References
↑1 Disclaimer: Lambert Heller und ich waren Teil der Vorbereitungs-AG „Enterprise 2.0“ und der AG „Open Government Data“

UB Dortmund: Open Bibliographic Data

Die UB Dortmund macht alles richtig und veröffentlicht ihre Katalogdaten gemäß den Open Bibliographic Data Principles unter CC0-Lizenz:

Dies bedeutet, dass allen interessierten Personen und Institutionen für die Daten aus unserem Katalog ein Nutzungsrecht eingeräumt wird. Unsere Katalogdaten werden damit ‘gemeinfrei’ und können zeitlich und inhaltlich uneingeschränkt genutzt werden. Der Nutzer muss keinerlei Rechenschaft über den Zweck der Nutzung ablegen und kann die Daten beliebig modifizieren. Die Daten stehen unter der Creative Commons Lizenz CC0 zum Download zur Verfügung. Unser Katalog umfasst derzeit ca. 1,2 Millionen bibliographische Datensätze. Die Datenfreigabe erfolgt in Kooperation mit dem Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz). Die bibliographischen Daten aus dem Katalog können beispielsweise dazu verwendet werden, Webanwendungen zu erstellen, die auf diesen Daten basieren.

Mehr Infos gibt’s im Blog der UB Dortmund, die Downloads sind beim hbz zu finden. Das hbz ist inzwischen weltweit einer der größten Antreiber der Open-Bibliographic-Data-Gemeinde.

DRM-Irrsinn hoch 26

Im Hause HarperCollins versucht man offensichtlich gerade, den Preis für die Dämlichste Idee im E-Book-Bereich 2011 schon am Jahresanfang für sich zu reservieren. Wie Edlef kürzlich schrieb:

Bei den KollegInnen in den USA herrscht gerade ziemliche Aufregung, und zwar wegen der kreativen Idee von HarperCollins, dort bezogene eBooks nur […]26mal ausleihen zu dürfen. Man “kauft” eben keine eBooks, sondern lizenziert sie nur. Die 26 “Ausleihen” entsprechen angeblich der Lebensdauer eines normalen gedruckten Bibliotheksexemplars, wobei allerdings diese – zumindest bei uns – durch die Hausbuchbinderin wieder schick gemacht werden können.

Zusammen mit DeepDyve und dem „Ausleih“-Konzept der Onleihe ist dies der verschrobenste Ansatz im E-Book-Bereich, die mir bislang untergekommen ist. In Netbib finden sich Hinweise auf viele weitere Quellen, zum Beispiel dieses Posting (mit zahlreichen Kommentaren) von Librarian by Day.

HSU-Bibliothek katalogisiert Youtube-Videos

Im Bibliothekskatalog der Helmut-Schmidt-Universität sind 36 Youtube-Videos katalogisiert, alle mit Bezug zum Namensgeber. Eine kurze Stichprobe in verschiedenen Verbundkatalogen ergab zwar Unmengen an Literatur über Youtube, aber keine weiteren Youtube-Videos.

Zwei Beispiele:

  1. Loki und Helmut Schmidt – Ihr letztes gemeinsames TV-Interview
  2. Global Power and Order : Zwiegespräch zwischen Henry Kissinger und Helmut Schmidt zum Thema „Global Power and Order“ ; 13.3.2009 / Helmut Schmidt, Henry Kissinger

Guttenberg darf bleiben

Guttenberg selbst wurde nach massivem öffentlichen Druck aus dem Dienst entfernt. Das von ihm zusammengeklaubte und -geraubte Werk kann jedoch in Bibliotheksregalen stehen bleiben. Jedenfalls kommt Eric Steinhauer zu folgendem Fazit:

Was folgt daraus für die Praxis? Die geschädigten Urheber müssen den Anspruch aus § 98 UrhG gegen jede einzelne Bibliothek geltend machen. Vorher besteht grundsätzlich keine Handlungspflicht. Im Interesse der Bestandsschonung sollte Guttenbergs Arbeit gleichwohl rarifiziert bzw. auf eine Präsenznutzung beschränkt werden. In jedem Fall aber ist von einer Aussonderung der Arbeit abzusehen.

Für zukünftige forschende Generationen muss der Zugang zu der Arbeit auf jeden Fall erhalten bleiben. Schließlich haben nicht viele Dissertationen eine so große Wirkung erzielen können. Guttenberg darf also bleiben. Nicht im Amt, aber im Bibliotheksregal.

Firmenwiki: Blue Spice für MediaWiki

Blue Spice ist ein Open-Source-Projekt, das MediaWiki um für Firmen wichtige Features ergänzen möchte.

Die in den Folien präsentierten Beispiel sehen vielversprechend aus. Die Vergabe der Kategorien ist vereinfacht, auch die Durchsuchbarkeit von Dokumenten ist gegeben. Viele, vielleicht alle Funktionen ließen sich vermutlich auch durch viele verschiedene Extensions einpflegen. Alle im Paket zu bekommen, klingt jedoch verlockend.

Blue Spice ist auch auf der CeBIT vertreten.

Beispiele für doppelt vergebene ISBN

Da ich sicherlich nicht der einzige bin, der ab und an für Schulungen ein paar doppelt vergebene ISBN benötigt, habe ich an dieser Stelle ein paar Beispiele gesammelt. Die Fälle sind teils unterschiedlich gelagert. Heyne scheint gerne mal alte ISBN zu recyclen. Andere Verlage geben eine ISBN für alle Bände eines mehrbändigen Werkes heraus.

Achtung: Wichtiger Aufruf am Ende des Postings!

ISBN: 3-453-52013-0

  • Bova, Ben (2004): Asteroidensturm. Roman. Dt. Erstausg. München: Heyne (Heyne, 6482).
  • Kershaw, Andrew (Hg.) (1974): Kriegsflugzeuge. 1939 – 1945. München: Heyne.

Quelle: Wikipedia-Diskussionsseite zur ISBN

ISBN: 3-453-30379-2

  • Compton, David G. (1976): Lebwohl, gute Erde : Science-fiction-Roman / David G. Compton. Dt. Erstveröffentlichung. München: Heyne.
  • Niven, Larry (1992): Die fliegenden Zauberer : Roman ; Science-fiction / Larry Niven ; David Gerrold. [Dt. Übers. von Yoma Cap]. 2. Aufl. München: Heyne.

Quelle: Scifinet.org

ISBN: 3-525-61402-0

  • Menschenrechte und Folter (1978). Göttingen, Zürich: Vandenhoeck und Ruprecht.
  • Mertin, Andreas (2004): Mit zeitgenössischer Kunst unterrichten. Religion – Ethik – Philosophie. Unter Mitarbeit von Karin Wendt. Göttingen: Vandenhoeck und Ruprecht.

Quelle: Gerhard Gierse in Inetbib, 23. Januar 2003

Die folgenden Beispiele sind einer Inetbib-Mail von Heinrich Allers vom 23. Januar 2003 entnommen. Dort sind noch mehr Beispiele zu finden:

ISBN: 3-407-54670-X

  • Benesch, Hellmuth (1985): Angewandte Psychologie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.): Grundlagen der Psychologie. In 8 Bd. Völlig neubearb. u. erw. Fassung. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Kognitionspsychologie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Lern- und Gedächtnispsychologie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Motivations- und Emotionspsychologie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Persönlichkeitspsychologie und Psychotherapie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Sozialpsychologie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Theoretische Grundlagen und Entwicklungspsychologie. Weinheim, Basel: Beltz.
  • Krech, David; Benesch, Hellmuth (Hg.) (1985): Wahrnehmungspsychologie. Weinheim, Basel: Beltz.

ISBN: 3-931372-14-6

  • Tivola-Demo (1998). 3. Aufl. Berlin: Tivola-Verl.
  • Tivola-Demo (1999). Berlin: Tivola-Verl.
  • Alberts abenteuerliche Reise. Experimente Rätsel und Geheimnisse ; CD-ROM WINMAC 8 – 102 J (2000). Berlin, London: Tivola-Verl.
  • Bauer, Peter (Hg.) (2000): Das Phantombild-Programm. Auf Gangsterjagd im Detektivlabor. Berlin, London: Tivola-Verl.
  • Köthe, Rainer (Hg.) (2000): Lern-Quiz die sieben Weltwunder. CD-ROM WIN MAC ; über 600 Fragen vertrackte Rätsel viele Spiele ; für 1 oder 2 Spieler ; neu: jetzt auch mit Hörgeschichten! Berlin, London: Tivola-Verl.
  • Köthe, Rainer (Hg.) (2000): Lern-Quiz Planeten und Raumfahrt. Über 600 Fragen vertrackte Rätsel viele Spiele ; mit Hörgeschichten ; für 1 oder 2 Spieler. Berlin: Tivola-Verl.
  • Landbeck, Barbara (Hg.) (2000): Max und der Zauberer. Hilfe! Der Zauberer wurde verhext! ; CD-ROM WIN MAC ; 4 – 8 Jahre ; in Deutsch Englisch Französisch Spanisch ; mit Besenflugspiel. Berlin, London: Tivola-Verl.
  • Thielen, Patrick (Hg.) (1999): Quiz Ritter. CD-ROM WIN MAC ; über 600 Fragen vertrackte Rätsel viele Spiele ; für 1 oder 2 Spieler. Berlin, London: Tivola-Verl.
  • Thielen, Patrick (Hg.) (2000): Quiz Wale und Delphine. CD-ROM WIN MAC ; über 600 Fragen vertrackte Rätsel viele Spiele ; für 1 oder 2 Spieler. Berlin, London: Tivola-Verl.
  • Viennot, Éric (Hg.) (1999): Onkel Alberts geheimnisvolles Notizbuch. Experimente Rätsel und Geheimnisse ; CD-ROM WINMAC 8 – 102 J. Berlin, London: Tivola-Verl.

ISBN: 3-257-21097-3

  • Traven, B: Erzählungen. [Ausg. in Schriftenreihe „Diogenes-Taschenbuch“]. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, …).
  • Traven, B: Werkausgabe. In Einzelbd. [Ausg. in Schriftenreihe „Diogenes-Taschenbuch“]. Zürich: Diogenes (Diogenes-Taschenbuch, 21097]).
  • Traven, B (1983): Aslan Norval. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21103 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Das Totenschiff. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21098 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Der Marsch ins Reich der Caoba. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21106 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Der Schatz der Sierra Madre. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21101 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Die Baumwollpflücker. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21099 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Die Brücke im Dschungel. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21100 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Die Carreta. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21105 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Die Rebellion der Gehenkten. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21108 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Die weisse Rose. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21102 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Ein General kommt aus dem Dschungel. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21109 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Regierung. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21104 : Klassiker).
  • Traven, B (1983): Trozas. Roman. Zürich: Diogenes-Verlag (Diogenes-Taschenbuch, 21107 : Klassiker).

ISBN: 3-88680-056-3

  • Lutz, Heinrich (1985): Zwischen Habsburg und Preussen. Deutschland 1815 – 1866. Berlin: Siedler.
  • Möller, Horst (1988): Fürstenstaat oder Bürgernation. Deutschland 1763 – 1815. Berlin: Siedler.
  • Schulze, Hagen (1982): Weimar. Deutschland 1917 – 1933. [1. – 10. Tsd.]. Berlin: Severin und Siedler.
  • Stürmer, Michael (1986): Das ruhelose Reich. Deutschland 1866 – 1918. 2. Aufl. Berlin: Severin u. Siedler.
  • Thamer, Hans-Ulrich (1986): Verführung und Gewalt. Deutschland 1933 – 1945. Berlin: Siedler.

Aufruf! Achtung, Achtung! Seit Jahren höre ich immer wieder von einem Verlag, der unter einer doppelt vergebenen ISBN sowohl eine Publikation über Satanismus als auch eine über den Papst (da wohl noch Johannes Paul II.) veröffentlicht hat. Ich bitte dringend alle Theologen, Bibliothekare (alle anderen sowieso) darum, dies zu bestätigen oder aber ins Reich der Urban Legends zu verweisen. Für sachdienliche Hinweise ist als Belohnung ein ernstgemeintes „Danke“ ausgeschrieben!

Smartphone ersetzt Bibliotheksausweis?

Viola Voß weist drüben bei Netbib auf eine interessante Einsatzmöglichkeit von Smartphones in Bibliotheken hin: als Ersatz für den Bibliotheksausweis.

Offenbar verwenden Benutzer immer häufiger Apps, mit denen sich Kundenkarten- und Ausweis-Nummern auf dem Handy speichern und auf dem Display als Barcode darstellen lassen. So spart man sich zig Karten im Portemonnaie und hat im Handy immer alles dabei.

Die Idee stammt vom Swiss Army Librarian, der wiederum auf Vagabondages verweist. Mein Umsetzungsvorschlag, um Sicherheitsbedenken entgegen zu kommen:

1. Nutzer gibt Nutzerdaten in App ein, meldet sich via App im Benutzerkonto an.
2. Die App generiert aus dem Nutzerkonto heraus einen Barcode. Dies evtl. inkl. verschiedener Benutzerdaten (z.B. Name des Benutzers), die ebenfalls angezeigt werden. Dazu noch ein Bibliothekslogo oder so, damit man sieht, dass es die App ist oder zumindest eine etwas mühevoller angefertigte Fälschung.
3. Nun muss noch ein Feedback-Mechanismus stattfinden.
a) Die App sendet ein Signal an das Bibliothekssystem, dass nun ein Ausleihvorgang stattfinden soll.
b) Der Nutzer gibt eine PIN oder ein Passwort in ein Terminal ein analog zur Kartenbezahlung an der Supermarktkasse.
c) …?

Diskussion bitte in den Netbib-Kommentaren. Vielleicht meldet sich ja ein IT-Mensch zu Wort, der sich mit derartigen Sicherheitsmechanismen auskennt?

Offener Brief von Doktoranden an die Bundeskanzlerin

Der wissenschaftliche Nachwuchs wehrt sich gegen die Bagatellisierung der ministeriellen Betrügereien:

als Doktorandinnen und Doktoranden verfolgen wir die gegenwärtige Diskussion um die Plagiatsvorwürfe gegen den Bundesminister der Verteidigung, Herrn Karl-Theodor zu Guttenberg, mit großer Erschütterung und noch größerem Unverständnis. Wir haben den Eindruck, dass Sie mit aller Macht versuchen, einen Minister zu halten, der trotz massiver Gegenbeweise immer noch die Behauptung aufrecht erhält, er habe in seiner Doktorarbeit nicht bewusst getäuscht.

Zum Weiterlesen und Unterzeichnen geht es hier zum offenen Brief von Doktoranden an die Bundeskanzlerin.

Uni Bayreuth gibt Grundsätze des wissenschaftlichen Arbeitens auf

Wissenschaftliche Bankrotterklärung der Uni Bayreuth:

Die Frage eines möglichen Täuschungsvorsatzes konnte die Kommission letztlich dahinstehen lassen. Für die Kommission war entscheidend, dass unabdingbare wissenschaftliche Standards objektiv nicht eingehalten worden sind. Im Fall ihrer Verletzung ermächtigt Artikel 48 Verwaltungsverfahrensgesetz zur Rücknahme des Doktorgrades, ohne dass ein Täuschungsvorsatz nachgewiesen werden muss.

Was erhoffen sich die Verantwortlichen der Uni Bayreuth von diesem Vorgehen? Sie werfen den guten Ruf ihres Hauses in die Mülltonne, stoßen allen nicht-täuschenden Wissenschaftlern mit Anlauf vor den Kopf und machen sich und die deutsche Wissenschaft insgesamt national und international lächerlich.