"Wem schadet der Realnamen-Grundsatz?"

“Who is harmed by a ‘real name’ policy?” ist die Frage, und ausführlich ist die Antwort, die im Geekfeminism-Wiki zusammengetragen wurde. In der Debatte um Anonymität und Pseudonymität im Web ist genau diese Frage zu beantworten. Da mir solch eine umfangreiche Sammlung auf Deutsch nicht bekannt war, habe ich versucht, sie zu übersetzen. Leider komme ich gerade nicht dazu, die Übersetzung zu beenden. Es ist noch eine ganze Menge zu tun.

Aufruf: Wer sich berufen fühlt, kann sich einfach in dieses Google-Doc begeben und dort übersetzen.

Wer nicht bei Google übersetzen möchte, kann auch gerne die Variante im Etherpad nutzen. Diesen Aufruf bitte weiterverteilen!

Update: Im Etherpad geht’s ganz gut voran! http://piratepad.net/wemschadenrealnamen

Update 11.9.2011: Im Etherpad wurde annähernd vollständig übersetzt!

Wem schadet der Realnamen-Grundsatz?

Original: Who is harmed by a “Real Names” policy? (http://geekfeminism.wikia.com/wiki/Who_is_harmed_by_a_%22Real_Names%22_policy%3F, , Lizenz CC-BY-SA). Hilfe bei der Übersetzung gesucht! Bitte einfach anfangen, nur keine Hemmungen!
Auf  dieser Seite sind Gruppen von Menschen aufgelistet, die durch ein Verbot von Pseudonymen und die Forderung von Klarnamen (echten Namen) benachteiligt werden.
Dies ist ein Versuch, eine umfassende Liste der Menschengruppen, die von solch einer Maßnahme betroffen sind, zu schaffen.
Der Preis für diese Menschen kann groß sein, zum Beispiel:
  • Belästigung, sowohl online als auch offline
  • Diskriminierung im Berufsleben, bei Dienstleistungen, etc.
  • tatsächliche physische Gefahr bei Schikanen oder Verbrechen, die aus Hass oder Vorurteilen begangen werden
  • in einigen Ländern Festnahme, Haft oder Hinrichtung
  • wirtschaftliche Schäden, wie Verlust des Arbeitsplatzes, Beschädigung des Rufs, verringerte Beschäftigungsmöglichkeit, etc.
  • die soziale Belastung, nicht mit Freunden und Kollegen kommunizieren zu können
  • möglicher (temporärer) Verlust des Zugriffs auf Daten, wenn Accounts suspendiert oder gelöscht werden
Die Gruppe der Menschen, die Pseudonyme verwenden oder verwenden wollen, sind keine kleine Minderheit (manche dieser Gruppen, die von Pseudonymen profitieren können, bilden mehr als 50 % der Gesamtbevölkerung und viele andere gehören zu Gruppen, die fast jeder kennt). Dennoch werden Ihre Bedürfnisse von relativ privilegierten Designern und Policy-Autoren ignoriert, die die Menschen dazu bringen wollen Klarnamen zu verwenden.
Randgruppen und gefährdete Gruppen
  • Frauen, die
  • bis zu 25 mal so viel Online-Belästigung erfahren als Männer, sobald sie feminine Benutzernamen verwenden
  • nicht ernst genommen werden könnten in bestimmten Foren, sobald ihr Geschlecht bekannt ist
  • größere Verantwortung oder geringeres Selbstbewusstsein in bestimmten Foren  haben könnten, wenn ihr Geschlecht bekannt ist (“Mädchen können kein Mathe!”)
  • Mütter sind oder werden wollen und deshalb zusätzliche Diskriminierung bei der Einstellung, beim Gehalt oder bei Beförderungen erfahren könnten.
  • Jugendliche, von denen bis zu 50 % mit Online-Mobbing Erfahrung machen
  • in Regionen, wo es keine Anti-Diskriminierungsgesetze gibt oder wo Homosexualität und transsexuelles Verhalten illegal ist
  • Manche Länder kriminalisieren Homosexualität, und in einigen (z.B. Uganda) steht darauf die Todesstrafe
  • Vielerorts ist es erlaubt, LGBT bei der Einstellung oder bei Dienstleistungen zu diskriminieren
  • Transgender, deren rechtlicher Name (und manchmal der Name, unter dem sie bekannt sind) nicht das passende Geschlecht hat
  • Kinder
  • Jungen Menschen wird oft geraten, zu ihrer eigenen Sicherheit für Online-Aktivitäten Pseudonyme zu verwenden (manchmal von den selben Stellen, die die Klarnamenrichtlinie durchsetzen wollen!)
  • Kinder sind ungeschützt gegen Schikane oder Belästigung durch Eltern oder  Betreuer, wenn sie dabei entdeckt werden, wie sie Ansichten oder Gefühle  diskutieren, die mit der Religion oder den ethischen Vorstellungen der Betreuer nicht konform sind
  • gefährdete Eltern und Betreuer oder Personen, die gefährdete Kinder betreuen
  • Eltern und Betreuer mit Ansichten, die nicht der Mehrheitsmeinung entsprechen,  insbesondere in der Religion, oder Bräuchen/Gewohnheiten, insbesondere sexuelle Beziehungen und Sexualität (z.B. polyamoröse oder LGBT-Eltern), die durch Klarnamen die Entziehung der Kinder oder des Sorge- oder Besuchrechts durch Behörden riskieren, oder die Nichtgenehmigung von Adoptionen
  • Eltern und Betreuer, die Familienangehörige vor Missbrauch schützen wollen
  • Menschen mit Behinderungen sind gezwungen, sich zwischen Enthüllung und Isolation entscheiden
  • Diskriminierung am Arbeitsplatz
  • Schwierigkeiten bei der Stellensuche durch tatsächliche oder wahrgenommene Zugeständnisse
  • Eingeschränkten Anschluss durch das Unbehagen von Mitarbeitern oder des Managements
  • aufdringliche Fragen
  • Abwertung, weil Sonderbehandlung notwendig war
  • erhöhte Missbrauchsgefahr, da wegen der Schwierigkeit bei der Stellensuche erhöhte Abhängigkeit besteht
  • bei psychischen Störungen besteht die Gefahr, als gefährlich oder irrational behandelt zu werden
  • Soziale Diskriminierung
  • aufdringliche Fragen
  • Menschen mit psychischen Störungen riskieren den Verlust ihrer Unabhängigkeit
  • Menschen mit Behinderungen haben eine geringere Wahrscheinlichkeit auf finanzielle Sicherheit als temporarily-able-bodied people
  • einige Menschen mit Behinderung sind von Betreuern abhängig und haben dadurch eine höherer Gefahr für Missbrauch oder Belästigung
  • Menschen ohne Behinderung verhalten sich oft anders unter ihres gleichen als in Gegenwart von temporarily-able-bodied and/or neurotypicals. Our lives are so challenging that restricting our ability to spend time together to offline environments would be devastating to many in the community. Requiring us to use real names would leave all but the strongest of us with yet another barrier to integrating with those outside our community, which often includes co-workers and loved ones, who can feel hurt and rejected that we do not interact with them in the same way.
  • this last concern is especially true for people with social phobia (a.k.a. social anxiety disorder). A real names policy would render their only truly natural social venue difficult, if not impossible. Instead of having a place in which they develop connections that many leverage to function in the real world, they would be further marginalised and isolated.
  • Opfer von Missbrauch und Belästigung
  • Opfer häuslicher Gewalt (meist Frauen und Kinder), die nicht von ihren Peinigern gefunden werden wollen
  • Menschen, die gegenwärtig häusliche Gewalt erleben, besonders, aber nicht nur  diejenigen, die aktiv nach Hilfe suchen oder ihre Flucht planen
  • ehemalige und gegenwärtige Opfer von Belästigungen und Stalking
  • Opfer von Straftaten oder Personen, die mit einem Ereignis mit  Nachrichtenwert in Verbindung stehen (z.B. der ungewöhnliche Tod eines  Familienmitglieds), die von der Presse oder der Öffentlichkeit belästigt werden können
  • Opfer von Verleumdungs- und Diffamierungskampagnen
  • Menschen, die durch ihrer religiöse Vorstellungen oder Erlebnisse oder deren Fehlen gefährdet sind
  • deren religiöse Konvertierung die Annahme eines neuen Namens beinhaltete und die ihren Namen amtlich nicht geändert haben
  • Angehörige  von Minderheitsreligionen, die Diskriminierung oder Verfolgung  befürchten müssen, wenn sie ihre religiösen Vorstellungen online  bekennen
  • Menschen, die ihre religiösen Erfahrungen einer religiösen Gemeinschaft mitteilen wollen, aber Angst vor Repressionen haben
  • Menschen, die an ihrem Glauben zweifeln
  • Menschen, deren Namen sie Diskriminierungen aussetzen bezüglich Herkunft,  Religion, kulturellen oder sozio-ökonomischen Vorurteilen
  • Alle “Mohammeds”, die Diskriminierung als Moslem befürchten
  • Namen, die mit einem armen oder sozial schwachen familiären Hintergrund assoziiert werden
  • Namen, die mit einer bestimmten (oft älteren) Generation assoziiert werden
  • Namen, die mit einer Minderheitsreligion (z.B. “Starchild”) assoziiert werden
  • Online haben Namen eine unangemessene Wichtigkeit, da
  • Kommentare abgelehnt oder härter beurteilt werden
  • größere Schwierigkeiten beim Netzwerken, z.B. in den USA bekommen Menschen mit “weiß” klingenden Namen eher Einladungen zu Vorstellungsgesprächen als Menschen, deren Name afro-amerikanisch klingt
  • Prominente und deren Familien
  • Prominiente, die absolut harmlose Hobbys diskutieren wollen, z.B. Stricken oder  Skydiving, ohne ihre wahre Identität in die Diskussion einbringen zu wollen (Michelle Obama wollte z.B. einem Gärtnerforum beitreten)
  • Autoritäten, die Dinge außerhalb ihres Fachgebietes erkunden wollen, ohne dass ihnen  ihre Reputation im Weg steht (z.B. Paul Krugman in einem Information-Design-Forum)
  • Kinder von Prominenten, die ein privates Leben führen möchten
  • Jeder in Randgruppen, der “geoutet” werden kann
  • auf bösartige Weise, z.B. von jemandem, welcher probiert eine Person zu verletzten, in dem er das Verhältnis zwischen ebendiesen, Freunden, Familie, Angestellten, Kunden, usw. spaltet
  • auf unbeabsichtigte Weise, z.B. durch Freunde, die sich nach deren Gesundheit oder deren neuen Lebenspartner erkundigen, etc, und dies an einer Stelle tun, die mit dem Realnamen der betreffenden Person in Verbindung gebracht wird, insbesondere wenn dieser Ort durchsuchbar ist
Menschen deren Identität direkt gefährdet ist
  • Aktivisten
  • Politische Dissidenten, wie diejenigen Personen die im Jahr 2011 in den Aufstand “Arabischer Frühling” verwickelt waren
  • Diejenigen, die sich in umstrittene Bereichen wie Abtreibung, Bürgerrechte, usw. engagieren
  • Jeder mit einer politischen Ansicht (wie auch immer geartet) die unbeliebt sein könnte oder zu einer Benachteiligung führen würde
  • Whistleblower, Regierungs- und Unternehmensangehörige
  • Identitätsdiebstahl: Eine heute noch oft benutzte Sicherheitsfrage im Bankwesen: “Wie lautet der Mädchenname Ihrer Mutter?”. Dies kann man leicht herausfinden, wenn man weiß, dass “John Smith” “Mary Smith” als seine Mutter angibt, und diese “Joe Wilson” als ihren Bruder vermerkt. Es ist viel schwieriger herauszufinden, wenn “GeekJohn” “Knittin’ Kitten” als seine Mutter angibt, und diese “Joe Not the Plumber” als ihren Bruder. Eine Richtlinie für Realnamen ermöglicht es personenbezogene Daten zusammenzutragen, die dann verwendet werden können, um der Person Schaden zuzufügen.
  • Menschen, die wenn identifizierbar, ins Fadenkreuz von organisierten Kriminellen geraten
  • Zeugen von Straftaten
  • Mitarbeiter der Strafverfolgungsbehörden
  • Ehemalige Gangmitglieder, deren Angehörige und/oder Bekannte
  • Juroren oder Zeugen die einen hohen Stellenwert besitzen
  • Menschen, denen ein Verbrechen vorgeworfen wird (oder verurteilt wurden), könnte folgendes passieren:
  • Belästigungen durch Opfer oder Freunde
  • Verfolgung durch die Medien oder die Öffentlichkeit
  • werden online gemieden
  • Inhaftierte oder ehemalige Inhaftierte, Kriminelle oder ehemalige Kriminelle die versuchen sich zu rehabilitieren
  • Menschen die einen sicheren Raum benötigen um mit ihrer Identität zu experimentieren, weil ihnen gewisse Aspekte unangenehm sind
  • Menschen die sich um ihren Account sorgen, weil sie nicht wissen ob ihr Name gegen die Richtlinien verstößt
Fachliche Überlegungen
  • Gesundheit
  • Menschen die nach Unterstützung für ihre körperliche oder geistige Gesundheit suchen. Durch eine Offenlegung dieses Gesundheitszustandes läuft diese Person Gefahr mit ihrer Versicherung Probleme zu bekommen oder unter Diskriminierung am Arbeitsplatz zu leiden
  • Menschen die sich von einer Drogensucht erholen / erholt haben
  • siehe Arbeitsunfähigkeit im Abschnitt Randgruppen
  • Sex und Sexualität
  • Menschen die offen über Sexualität reden
  • Menschen die nach Informationen zu gesellschaftlich weniger anerkannten sexuellen Praktiken suchen
  • Menschen die sich an BDSM beteiligen und sexuelle Fetische ausleben, diese jedoch nicht offen darstellen wollen, müssen jedoch in der Lage sein um Hilfe bitten zu können / Rat einholen zu können
  • polyamoröse Menschen oder Personen die andere Arten von Nicht-Monogamie ausleben
  • Menschen, insbesondere Kinder, die sich über Empfängnisverhütung und Abtreibung informieren
  • Menschen die nach Sexualpartnern, besonders jene die nach Gelegenheitssex oder Sex außerhalb einer Beziehung suchen
  • Autoren von erotischer Literatur (Amateur oder Profi), deren Arbeitsplätze oder die Stabilität der Familie durch die Offenlegung dieser Werke bedroht sind, oder die nicht wollen das ihre Leserschaft sie identifiziert
  • siehe LGBT im Abschnitt Randgruppen
  • Juristisch
  • Menschen die ihren aktuellen oder vergangenen Drogenkonsum diskutieren
  • Menschen die Fan-Geschichten schreiben, Fanvideos, Remixe, Collagen oder Mashups erstellen und somit in eine rechtliche Grauzone fallen
  • Die Menschen in Rechtsstreitigkeiten, oder die diese erwägen und die damit verbundenen Fragen (oder einige Aspekte davon) ohne Angst (vielleicht unbewusst) vor Beeinträchtigung ihrer Fälle diskutieren möchten
  • Menschen die über andere diskutieren möchten ohne diese zu verletzten
  • Menschen die ihre Beziehungsprobleme diskutieren
  • Menschen, die über ihre Kinder diskutieren
  • Pseudonyme sind besonders wichtig, damit das Material nicht über Suchmaschinen etc. ausfindig gemacht werden kann
  • Jeder, dessen Hobby ihn einer Gefahr aussetzt
  • weil es als dem Alter oder Geschlecht unangemessen gilt
  • weil es gesellschaftlich nicht anerkannt wird wie z.B. Furries, Rollenspieler, Autoren von Fanfiction oder Nudisten
  • Menschen, die sich in verschiedenen Hobbys engagieren, deren Ausübende Vorurteile gegeneinander pflegen
  • Menschen, die nicht über ihre Hobbys definiert werden möchten
Berufsbezogen
  • Benutzer beruflicher Pseudonyme, unter anderem
  • Rockstars wie Lady Gaga, Prince, etc.
  • Schriftsteller mir Pseudonymen wie George Eliot oder JK Rowling
  • Sexarbeiterinnen
  • Mitglieder verschiedener Religionen (z.B. Mutter Teresa)
  • Die, deren berufliches Umfeld verlangt, nicht online gefunden zuwerden (und in manchen Fällen bezieht sich dies auch auf das familiäre Umfeld)
  • Sozialarbeiter, Psychologen usw.
  • Lehrer (und andere an Schulen Beschäftigte wie Bibliothekare usw.
  • Richter und andere in Rechtsberufen
  • Angehörige des Militärs
  • Journalisten oder Personen des öffentlichen Lebens, die nicht von jedem kontaktiert werden wollen
  • Akademiker,
  • denen es in manchen Fällen schwer gemacht wird, über Themen außerhalb ihres Fachgebiets zu sprechen
  • deren Bloginhalte bei ihren Berufungsverfahren herbeigezogen werden könnte[5]
  • Studenten, deren Vorgesetzte, die Leistungen ebendieser als geistiges Eigentum ihrer angewiesenen Recherche betrachten
  • deren Blogs oder andere Onlineaktivitäten ihre Karrieren negativ beeinflussen könnte[6]
  • Gewerkschaftsaktivisten
  • Menschen, die für Geheimdienste arbeiten
  • Gerichtsvollzieher, Inkassodienste und Privatdetektive
  • Kleriker
  • Angestellte des öffentlichen Dienstes (die oft durch Gesetze “geschützt” sind und denen damit Diskussionen über Parteienkanidaten und in einigen Fällen Parteiprogramme komplett verboten werden
  • Angestellte im Bank- oder Finanzsektor
  • Menschen, die an kontroversen Themen arbeiten, zum Beispiel (militärischen Bereich, Tierversuche, Abtreibungen), denen nachgespürt und die Ziel von Gewalt werden könnten
  • Menschen deren Arbeitgeber strikte Regelungen zu Online-Meinungsäußerungen haben
  • Die, deren Arbeitsvertrag jegliche Online-Äußerung selbst zu etwas mit der Arbeit nicht in Verbindung stehendem untersagt
  • Die, deren berufliche oder ethische Richtlinien Online-Aktivitäten einschränken oder gänzlich untersagen
  • Mehr informellen Druch gegen den Standpunkt “als Sprachrohr für den Arbeitgeber zu dienen” (gilt oft für Menschen die für bekannte Großunternehmen arbeiten)
  • Firmeninhaber und Angehörige des Managements, die keine private Meinung vertreten können. Alle Online-Aktivitäten werde als Aktivität der Firma wahrgenommen.
  • Die, deren Arbeitgeber öffentlich durchsuchbare Mitarbeiterverzeichniss haben (z.B. Angehörige im öffentlichen Dienst, Krankenhaus- und Hochschulangehörige), die nicht über ihre Arbeit oder über ihre Vorgesetzten kontaktiert werden möchten, wenn es nicht dienstlich ist.
  • Menschen, die ihre Arbeit diskutieren möchten, Rat suchen oder einfach nur mal Luft ablassen möchten über Probleme am Arbeitsplatz
  • Arbeitssuchende, die ihren Arbeitgebern nicht ihre privaten Aktivitäten und Informationen öffnen möchten, oder die ihrem jetzigen Arbeitgeber nicht eröffnen möchten, dass sie sich nach anderer Arbeit umsehen.
  • Menschen, die von anderen mit der Drohung “Ich werde Deinen Chef kontaktieren” belästigt werden
  • Menschen, deren “Realnamen” komplizierter sind als du denkst
  • Menschen, die rechtlich nur einen Namen haben (ein Mononym), wie es in einigen Kulturen (z.B. Indonesien oder Afghanistan) üblich ist.[8]
  • Menschen, die rechtlich drei oder mehr Namen haben, unter anderem
  • Namen mit Suffixen wie “Junior”
  • Menschen aus Kulturen mit vielteiligen patronymischen[9] oder matronymischen[10], oder andere Formen multipler Nachnamen[11]
  • Menschen, die Höflichkeitsformen (z.B.: “Mrs Smith”, “Reverend Smith”) oder kompliziertere Höflichkeitsformen benutzen, wie in Burma [13], oder bei religiösen oder kulturellen Ehrennamen
  • Menschen aus der westlichen Welt mit Mittelnamen oder Initialien, die sie als integralen Bestandteil ihres öffentlich bekannten Namens ansehen (in der westlichen Welt ist keiner dieser Namen besonders selten, besonders in der geschriebenen Adresse: “John Quincey Smith”,  “John Q. Smith”, “JQ Smith”, “J. Quincy Smith”)
  • Menschen, die unter einer Modifizierung oder nur mit einem Teil ihres vollen Realnamens bekannt sind, unter anderem
  • Menschen, die ihren Mittelnamen zum Rufnamen machen
  • Menschen, die eine gekürzte oder verniedlichende Form ihres Namens verwenden, außer in rechtlichen Zusammenhängen (z.B. “Susi” oder “Sanne” statt “Susanne”)
  • Menschen, meistens Frauen, deren Eltern ihren Kindern verniedlichende Namen gegeben haben (z.B. “Susi” statt “Susanne”), die aber außerhalb ihres familiären Kontextes gerne mit dem vollen Namen angesprochen werden wollen, den “Realnamen” aber aus familiären Gründen nicht ändern würden. Von ihnen zu verlangen eine Kurzform zu benutzen, könnte ihnen wirtschaftlich schaden.
  • Menschen, die ihrem Kind einen anderen ersten Vornamen geben als den, der tatsächlich verwendet wurde. Vielleicht, weil sie ihrem Kind die Wahl überlassen wollten, wie es genannt werden will, wenn es erwachsen ist.
  • Menschen, deren Name zu lang für Formulare oder Webseitenformulare etc.(z.B. wenn sich der Nachname aus den Nachnamen der Eltern zusammensetzt)
  • Menschen mit Namen, die die Mindestlänge für technische Systeme unterschreiten
  • Menschen deren Namen Zeichen enthalten, die in technischen Systemen nicht zugelassen sind, unter anderem:
  • Namen, die nicht mit Lateinischen Zeichensatz geschrieben werden können
  • Namen, die mit Lateinischen Zeichensatz geschrieben werden können, aber diakritische Zeichen enthalten. Dies kann in vielen Sprachen passieren, z.B. Französisch, Deutsch, Dänisch, Schwedisch, Tschechisch, Polnisch, Vietnamesisch und Anderen
  • Menschen, deren Namen Apostrophe, Bindestrich, Punkte, Leerzeichen, aufeinanderfolgende Großbuchstaben, etc. enthalten
  • Menschen, die ihren Namen rechtlich in einen Namen haben ändern lassen, der nicht wie ein “Realname” wirkt, es aber rechtlich ist (z.B. Namen, die Nummern enthalten wie 3ric Johanson oder Namen ohne Großbuchstaben)
  • Menschen deren Namen Zeichenketten enthalten, die Dein technisches System zurückweist (z.B. ist  “porn” ein gängiger Bestandteil der Transliteration Thailändischer Namen)
  • Menschen (oft nicht-westliche) deren Realnamen für Menschen aus anderen Kulturkreisen nicht wie “echte” Namen wirken.
  • Menschen deren Namen wie Pseudonyme wirken, weil sie ein gängiges Substantiv sind oder weil sie sehr selten sind (z.B. Kermit).
  • Menschen, die verheiratet sind, wenn…
  • sie ihren Namen mit der Heirat geändert haben, aber weiterhin (z.B. beruflich aufgrund der Reputation) unter ihrem Geburtsnamen agieren
  • sie ihren Namen mit der Heirat nicht geändert haben, aber manche Dinge unter dem Namen des Partners oder einer Verbindung beider Namen unternehmen wollen
  • ihre Heirat und/oder die damit verbundene Namensänderung nicht rechtlich anerkannt wird
  • Menschen, die in verschiedenen Ländern/Rechtssystemen unterschiedliche Namen haben, unter anderem
  • Menschen, deren Namen in unterschiedlichen Schriften oder Schreibweisen geschrieben wird
  • Menschen, deren Namen als schwierig empfunden wird und die ihren Namen an den neue Kulturkreis anpassen wollen (z.B. Piotr zu Peter, Ivanova zu Ivanov[14])
  • Menschen, deren Namen in manchen Ländern nicht rechtskräftig ist
  • Menschen, deren Heirat und der damit verbundene Namenswechsel in manchen Ländern nicht rechtskräftig ist
  • Menschen, die unter einem bestimmten Namen leben, aber ihren Ausweis nicht dahingehend haben ändern lassen. Dies ist in manchen Ländern erlaubt, wenn dies nicht in betrügerischer Absicht geschiet. Zum Beispiel:
  • Transgender während der Umwandlung
  • Menschen deren eigentlicher Name nie amtlich verzeichnet wurde (zum Beispiel benutzen 90 % der Einwohner Hong-Kongs eher englische als chinesische Namen)
  • Jeder der es plant seine Ausweisdokumente in einem Land mit rechtssprechenden Organ zu ändern, weil häufig haben diese eine Beweispflicht das sie unter ihrem neuen Namen bekannt sind, bevor eine tatsächliche Namensänderung vonstatten gehen kann
  • Menschen aus Kulturen, in denen man verschiedene Namen je nach Kontext oder ansprechender Person hat
  • Menschen, die ihren Geburtsnamen nicht mögen, oder die sich von ihm nicht so gut repräsentiert fühlen wie von ihrem gewählten Namen, aber ihren Ausweis nicht haben ändern lassen aus familiären oder finanziellen Gründen oder weil es in manchen Rechtssprechungen nicht möglich ist.
  • Menschen die ein Ausweisdokument auf mehr als einen Namen besitzen, was in einigen Gerichtsbarkeiten möglich ist
  • Menschen, deren Namen regelmäßig falsch übertragen oder geschrieben wird auch im behördlichen Umfeld, und die darum verschiedene Schreibweisen in ihren Papieren haben
  • Menschen, die ihren Namen bei allen Behörden geändert haben , dieser dort auch akzeptiert wurde und die den neuen Namen auch benutzen, jedoch wurde der Name nicht rechtsgültig geändert (and the authorities have accepted the name change and use the new name but have not changed their name legally).
  • Menschen mit langjährig verwendeten Pseudonymen
  • Entwickler von Open-Source-Software verwenden oft beständige, langjährige gebrauchte Benutzernamen in ihrer Entwicklungsarbeit
  • Blogger
  • Videospieler, z.B. die, die World of Warcraft oder andere MMORPGs spielen
  • User von Second Life und anderen Online-Welten
  • In manchen Ländern (z.B. Japan) sind Online-Pseudonyme die Regel
  • Autoren, die offline oder online und Pseudonym schreiben. Autoren nutzen Pseudonyme aus verschiedenen Gründen, darunter: 1) um ihr Geschlecht zu verbergen (Science-Fiction-Verlage bestehen oft darauf, dass weibliche Autoren “harter” Sci-Fi sich für die Veröffentlichung männliche Pseudonyme zulegen.); 2) um die Privatsphäre ihrer Freunde und Angehörigen zu schützen; 3) um ihren Hauptberuf zu schützen; 4) um ein Image zu schaffen; und 5) um eine Marke zu schaffen, wenn Autoren in verschiedenen Genres schreiben.
  • Menschen, die einen Namen so lange verwendet haben, dass ihr soziales Umfeld den Namen “denken”, wenn sie die Person sehen, treffen, sprechen.
  • Menschen, deren “Realnamen” stark verbreitet oder sehr selten sind
  • Menschen mit weit verbreiteten Namen (z.B. “Markus Meier”), die einen leichter zu identifizierenden Spitznamen oder Pseudonym verwenden möchten
  • Modenamen bei Kindern (“Leon” oder “Mia”) führen oft zu Anhäufungen im Erwachsenenalter, so dass alle gängigen Spitznamen oder Kombinationen von Initialien schon vergeben sind, was zu kreativen Pseudonymen führt. Ohne diese Spitznamen ist die Kommunikation in Gruppen erschwert. Diese Spitznamen verstetigen sich oft und werden der wahre Name
  • Menschen mit seltenen Namen, die nicht jede ihrer Onlineaktivitäten für jeden offensichtlich mit ihrer Identität verbunden wissen möchten.
  • Menschen, die den Namen mit Prominenten teilen, die im besten Fall dämliche Witze ertragen müssen (“Helmut Kohl, hm?”), im schlimmsten Fall aber mit dem Prominenten verwechselt werden (was feindselige Handlungen einschließt) oder sogar wegen Vortäuschung falscher Identitäten “gebannt” werden
  • Menschen, die ihren unkomplizierten “Realnamen” gerne benutzen
  • Menschen, die ihren “Realnamen”  meistens benutzen, aber dennoch weniger nachverfolgbare (less-traceable) Identitäten benutzen möchten, um sich mit bestimmten Themen, wie oben angegeben, zu beschäftigen
  • Menschen, die die “Realnamen” ihrer Freunde nicht kennen, jedoch deren Spitznamen oder Pseudonyme
  • Menschen, die ihren “Realnamen” gerne benutzen, aber mit Angehörigen oder Freunden kommunizieren möchten, die ihre “Realamen” nicht gerne benutzen
  • Menschen, die ihren “Realnamen” gerne benutzen, aber mit verschiedenartigen, “tabuisierten” oder verdrängten (marginalised) Ideen in Kontakt kommen möchten, die in einer Community mit “Realnamen”-Anforderung nicht in dieser Art verfügbar wären
  • Menschen, die ihren “Realnamen” gerne benutzen und es bevorzugen würden, dass auch andere grundsätzlich ihren “Realnamen” benutzen, jedoch der Meinung sind, dass andere die Wahl haben sollten, den von ihnen gewünschten Namen zu benutzen.
  • Menschen, die sich genötigt fühlen, die Namensverwendung Ihrer Freunde zu überwachen

Fräulein vom Amt fordert Vorratsdatenspeicherung

In einem “Dialogpapier” (PDF) fordern (alle sollen genannt sein) die Allianz Deutscher Produzenten – Film & Fernsehen, der Börsenverein des Deutschen Buchhandels, der Bundesverband Musikindustrie, GEMA – Gesellschaft für musikalische Aufführungs und mechanische Vervielfältigungsrechte, GVU – Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen, der Markenverband, Motion Picture Association (MPA), NBC Universal, Sky Deutschland, SPIO – Spitzenorganisation der Filmwirtschaft, Universal Music Entertainment, VPRT – Verband Privater Rundfunk und Telemedien und VUT – Verband der unabhängigen Musikunternehmen: Vorratsdatenspeicherung für Urheberrechtsvergehen!

Um keine “rechtsdurchsetzungsfreien Teilräume” entstehen zu lassen, fordern die Rechteinhaber daher eine zeitlich ausreichende gesetzliche Speicherverpflichtung der Internetzugangsanbieter hinsichtlich der für die Beauskunftung von Inhabern bestimmter IP-Adressen erforderlichen Daten im Telekommunikationsgesetz. Neben dieser gesetzlichen Speicherverpflichtung muss im Telekommunikationsgesetz klargestellt werden, dass diese wenigen Daten auch zur Durchsetzung der Rechte des geistigen Eigentums verwendet werden können.

Dem stelle man einmal die Leitsätze zum Urteil des Ersten Senats vom 2. März 2010 des Bundesverfassungsgerichts zur Vorratsdatenspeicherung (1 BvR 256/08, 1 BvR 263/08, 1 BvR 586/08, gekürzt) entgegen:

1. Eine sechsmonatige, vorsorglich anlasslose Speicherung von Telekommunikationsverkehrsdaten durch private Diensteanbieter, wie sie die Richtlinie 2006/24/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 15. März 2006 (ABl L 105 vom 13. April 2006, S. 54; im Folgenden: Richtlinie 2006/24/EG) vorsieht, ist mit Art. 10 GG nicht schlechthin unvereinbar; auf einen etwaigen Vorrang dieser Richtlinie kommt es daher nicht an.

[…]

5. Der Abruf und die unmittelbare Nutzung der Daten sind nur verhältnismäßig, wenn sie überragend wichtigen Aufgaben des Rechtsgüterschutzes dienen. Im Bereich der Strafverfolgung setzt dies einen durch bestimmte Tatsachen begründeten Verdacht einer schweren Straftat voraus. Für die Gefahrenabwehr und die Erfüllung der Aufgaben der Nachrichtendienste dürfen sie nur bei Vorliegen tatsächlicher Anhaltspunkte für eine konkrete Gefahr für Leib, Leben oder Freiheit einer Person, für den Bestand oder die Sicherheit des Bundes oder eines Landes oder für eine gemeine Gefahr zugelassen werden.

Sind Börsenverein & Co also der Ansicht, es handle sich bei ihrem Anliegen um eine überragend wichtige Aufgabe des Rechtsgüterschutzes, für die man schon einmal in freiheitliche Grundrechte eingreifen kann? Das dachten die Fräuleins vom Amt nach Aufkommen der automatischen Vermittlungstechnik vielleicht auch.

[via Heise]

Bibliotheksverbände verschweigen Wikileaks

Peter Mayr hat in seinem Blog Ethik von unten die Wikileaks-Resolution der ALA aufgegriffen. Zu den Reaktionen anderer Bibliotheksverbände schreibt er:

Übrigens ist die ALA nicht die einzige Bibliotheksorganisation die sich zum Fall WikiLeaks geäussert hat, auch die Norwegischen Bibliotheksverbände haben ein Statement veröffentlicht.

Im BID gibt es ja die Arbeitsgruppe „Bibliothek und Ethik“, die in Ihrer Selbstbeschreibung meint „Die Arbeitsgruppe soll ferner auf aktuelle Konfliktfälle und Kontroversen allgemeiner Art reagieren.“ Ich bin mal gespannt…

Weil’s so schön passt, zitiere ich mich mal selbst:

Der Einsatz “für die freie Meinungsbildung und für den freien Fluss von Informationen” findet sicherlich hinter den Kulissen statt. In zukünftigen Wikileaks-Veröffentlichungen werden wir lesen können, wie unerbittlich die Vertreter des Bibliothekswesens in Sachen Wikileaks für die Meinungsfreiheit gekämpft haben.

Aber dass die Informationsbranche kollektiv schweigt, ist ja nichts Neues.

Eselsbrücke für offene Standards (AEIOU)

“Bundes-CIO” Cornelia Rogall-Grothe stellt klar, dass nur offene Standards Herstellerunabhängigkeit ermöglichen. Proprietäre de-facto-Standards fallen nicht darunter. Was der Begriff “offener Standard” genau beinhaltet, kann man sich anhand folgender Eselsbrücke merken.

  • Aufbauend (auf anderen bestehenden offenen Standards)
  • Existierend (in mehreren Implementierungen)
  • Implementierbar (ohne rechtliche oder technische Hindernisse)
  • Offengelegt (= Spezifikation für alle verfügbar)
  • Unabhängig (nicht von einem einzelnen Unternehmen gewartet)

Kurz: AEIOU.

[via Netzpolitik, via I love it here]

Berliner Rede zum Urheberrecht

Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger wird heute abend um 19 Uhr eine “Berliner Rede zum Urheberrecht” halten.

Damit möchte sie den dritten Korb der Urheberrechtsreform einleiten und ein paar grundsätzliche Statements abgeben, heißt es bei Netzpolitik.org. Dort habe ich auch das Livestream-Angebot von Carta gefunden:

Weitere Informationen gibt es unter anderem…

Themen der Enquête-Kommission "Internet und digitale Gesellschaft"

Netzpolitik.org macht auf die angekündigte Enquête-Kommission “Internet und digitale Gesellschaft” aufmerksam. Mitglieder werden je 13 Sachverständige und 13 Mitglieder des Bundestages sein:

  • 5x CDU
  • 3x SPD
  • 2x FDP
  • 2x Linke
  • 1x Grüne

Es sind verschiedene Themen angekündigt. Eine Auswahl:

  • Stärkung des Bewusstseins für den Wert geistigen Eigentums
  • Maßnahmen zur digitalen Sicherung des kulturellen Erbes und seiner Nutzung
  • Förderung der Medienkompetenz, Medienerziehung in Schule, Hochschule sowie Aus- und Weiterbildung
  • Internationale Zusammenarbeit in Forschung und Wissenschaft
  • Strategien zur Überwindung der digitalen Spaltung (Digital Divide)
  • Initiativen zum freien Zugang zu den Ergebnissen staatlich finanzierter Forschung (Open Access)
  • Weiterentwicklung und Definition offener Standards und Normen
  • Weiterentwicklung der staatlichen Dienstleistungen (eGovernment)
  • Strategien für einen freien Zugang zu staatlichen Informationen (Open Data)

Auswahl und Hervorhebungen von mir, die komplette Liste entnehme man bitte dem Netzpolitik-Posting.

Lobbypapier gegen Open Source von SirsiDynix

SirsiDynix Corp restricted lobby paper against Open Source technologies

This document was released only to a select number of existing customers of the company SirsiDynix, a proprietary library automation software vendor. According to our source it has not been released more broadly specifically because of the misinformation about open source software and possible libel per se against certain competitors contained therein.

SirsiDynix is currently embroiled in a lawsuit with one of the largest public libraries in the U.S. (Queens Borough, NY) and this document does illustrate the less-than-ethical nature of this company.
The source states that the document should be leaked so that everyone can see to what extent SirsiDynix will attempt to spread falsehoods and smear open source and the proponents of open source.

Eins der “Argumente” gegen Open Source:

Some software isn’t compatible with open source. Choosing any solution may foreclose on other software. This opportunity cost may not be apparent for years when the need for the other software emerges.

Wenn man jetzt “open source” durch “any other software” ersetzt, ändert sich auch nichts an der Aussage. So ein Quatsch!

[via @librarythingtim]

Ergänzung:


Schwarz-Gelb für Robots.txt in Gesetzesform

Schwarz-Gelb plant eine Revision des Urheberrechts, einen dritten Korb. Dazu soll unter anderem ein Leistungsschutzrecht gehören, nach dem Verlage “im Online-Bereich nicht schlechter gestellt sein [sollen] als andere Werkmittler.” Warum ausgerechnet die FDP (“Bürokratie abbauen”) darauf kommt, man müsse die Funktioner der robots.txt in Gesetzestext gießen, ist mir unverständlich.

Mehr dazu bei Carta, Heise, iRights.info und Message-Online.

Bibliothekarisch und informationswissenschaftlich relevante Wahlprüfsteine

Im folgenden eine Auflistung der Wahlprüfsteine, die im bibliothekarischen oder informationswissenschaftlichen Kontext relevant sein könnten. Hinweise auf weitere Wahlprüfsteine bitte in den Kommentaren.

Aktionsbündnis Urheberrecht für Bildung und Wissenschaft

Das Aktionsbündnis fragt nach:

  • einem Bedarf zur Weiterentwicklung des geistigen Eigentums
  • einem Zusammenhang zwischen Urheberrecht und Informationsversorgung durch Bibliotheken
  • dem Ausmaß der Schrankenbestimmungen im Urheberrecht
  • den Chancen für ein spezielles Wissenschaftsprivileg im Urheberrecht
  • einer Regelung für die Vergütungspflichtigkeit urheberrechtsgeschützter Materialien in Bildung und Wissenschaft
  • einer Konkretisierung des Urheberrechts bezüglich e-Learning
  • dem Zusammenhang von Urheberrecht und Open Access
  • dem Einsatz von technischen Schutzmaßnahmen in Bildung und Wissenschaft
  • einem eventuellen Bedarf nach einem Leistungsschutzrecht für Verlage

Bibliothek & Information Deutschland (BID)

  • Wie steht Ihre Partei zu Förderaktivitäten des Bundes zu Gunsten der Länder hinsichtlich einer Verankerung der Informationskompetenz-Vermittlung in den Bildungsstandards und in der Lehrerausbildung?
  • Wie steht Ihre Partei zu Initiativen der Kommunen für die Schulen – in Partnerschaft mit Informationsfachleuten und Bibliotheken – zur Durchführung erfolgreicher Entwicklungsprojekte von Informationskompetenz im Unterricht, der Begabtenförderung und bei Exzellenzwettbewerben?
  • Welche zentralen Förderaktivitäten des Bundes auf diesen Gebieten unterstützt Ihre Partei?
  • Wie steht Ihre Partei zu einem bundesweiten Initiativprogramm zur Digitalisierung von gedrucktem und handschriftlichem Kulturgut?
  • Wie steht Ihre Partei zu einer nationalen Bestandserhaltungskonzeption zugunsten von Büchern, Handschriften und Archivalien aus historischen Sammlungen der wissenschaftlichen Bibliotheken und Informationseinrichtungen?
  • Wie steht Ihre Partei zu einem bundesweiten Initiativprogramm zugunsten der langfristigen Zugänglichkeit von digital erzeugten Netzpublikationen in wissenschaftlichen Bibliotheken und Informationseinrichtungen?
  • Wie steht Ihre Partei zum Ausbau von Nationallizenzen in wissenschaftlichen Bibliotheken und Informationseinrichtungen? Wird sie sich für eine zentrale Finanzierung einsetzen?
  • Wie beabsichtigt Ihre Partei, die Rechte des Urhebers wieder zu stärken und zugleich für einen gerechten Interessensausgleich bei der Nutzung urheberrechtlichen Schaffens im Rahmen von Schranken für Bildung und Wissenschaft herzustellen?
  • Zurzeit werden einzelne Tatbestände der Nutzung im Rahmen von Bildung und Wissenschaft in unterschiedlichen Schranken geregelt (§§ 52a, 52b, 53, 53a UrhG).
    Würde Ihre Partei eine gesetzliche Schranke für Bildung und Wissenschaft, in der alle Anwendungen geregelt sind, präferieren, und, wenn ja, würden Sie sich dafür einsetzen?
  • Open Access bedeutet nicht, dass der Urheber auf seine Rechte aus dem Urheberrechtsgesetz verzichtet. Vielmehr wendet er sein exklusives Recht, Dritten Nutzungen zu gestatten, bewusst an (§ 31 ff UrhG). Das Renommee eines Wissenschaftlers hängt maßgeblich von seinen Veröffentlichungen in namhaften wissenschaftlichen Zeitschriften ab. Deren Verlage verlangen in der Regel die Einräumung von ausschließlichen Nutzungsrechten. Das Recht, nach Fristablauf anderen ein einfaches Nutzungsrecht zu nichtkommerziellen Zwecken einzuräumen (§ 38 UrhG), kann vertraglich abbedungen werden. Wie steht Ihre Partei zur Stärkung des Urhebers, indem in § 38 UrhG das Recht zwingend ausgestaltet wird und eine vertragliche Abbedingung als nichtig erklärt wird?
  • Wie will Ihre Partei die Öffentlichen Bibliotheken in kommunaler Trägerschaft in Programmen und Einzelmaßnahmen des Bundes zur Kulturellen Bildung und zur Erwachsenenbildung strategisch verankern und konkret fördern?
  • Wie steht Ihre Partei zu der Errichtung einer Bibliotheksentwicklungsagentur, wie sie im Abschlussbericht der Enquête-Kommission „Kultur in Deutschland“ empfohlen wurde?
  • Wie steht Ihre Partei zu unseren Forderungen für eine nationale Bibliotheksstrategie bzw. ein Bibliotheksrahmengesetz auf Bundesebene, worin die Aufgaben und Funktionen der Bibliotheken sowie Finanzierungsmodalitäten definiert werden?
  • Wie steht Ihre Partei zu einer strategischen Bibliotheksförderung des Bundes?

Deutscher Kulturrat (PDF)

Sehr umfangreich, daher an dieser Stelle nur ein paar ausgewählte Fragen.

  • Wie stehen Sie dazu, über Gesetze Kultureinrichtungen aufzuwerten und deren finanzielle Unterstützung als wichtige Bildungsfaktoren zur Pflichtaufgabe zu machen?
  • Welche Möglichkeiten sehen Sie, die Forderung nach ausgewogenen Vertragsbedingungen sowie einer angemessenen Aufteilung der Verwertungsrechte zwischen Verwertern einerseits und Urhebern, ausübenden Künstlern und Produzenten andererseits politisch zu unterstützen?
  • Halten Sie – insbes. in Hinblick auf die Entwicklung der Wissens- und Informationsgesellschaft – eine weitere Reform des Urheberrechts für notwendig? Wie stehen Sie zu Forderungen nach „erleichtertem“ bzw. „offenem“ Zugang zu urheberrechtlich geschützten Informationen im Spannungsverhältnis zur angemessenen Vergütung der Urheber und Leistungsschutzberechtigten?
  • Welche Maßnahmen zur Stärkung der Kulturwirtschaft wollen Sie gerade angesichts der Marktveränderungen infolge der Digitalisierung ergreifen? Sehen Sie das Erfordernis für spezielle Investitionsprogramme?

Hochschulrektorenkonferenz

  • Deutschland weist im OECD-Durchschnitt eine relativ geringe Bildungsbeteiligung bei gleichzeitig bereits absehbaren Lücken auf dem Akademikerarbeitsmarkt auf. Was wird Ihre Partei tun, um den Hochschulbereich in den kommenden Jahren weiter zu entwickeln?
  • Die Regierungschefs von Bund und Ländern haben am 4. Juni den Hochschulpakt II beschlossen. Gegenwärtig zeichnen sich in den Ländern erste Probleme bei der Hochschulfinanzierung aufgrund der Wirtschaftskrise ab. Ist die Finanzierung des Hochschulpaktes II unter diesen Bedingungen gesichert?
  • Neben dem quantitativen Ausbau der Studienplätze sind die Verbesserung der Lehre und eine Verringerung der Abbruchquoten erklärtes Ziel der Parteien. Wie will Ihre Partei die dafür erforderliche verbesserte Betreuung und Beratung der Studierenden sicherstellen?
  • Aufgrund der jüngsten Grundgesetzänderungen schränkt die so genannte Schuldenbremse die finanzielle Beweglichkeit der Länder in Zukunft stark ein. Mit welchen Konzepten wird Ihre Partei eine auskömmliche Finanzierung des Hochschulbereichs sicherstellen?
  • Die soziale Selektivität des Bildungswesens ist hoch. Eine wichtige Rolle spielt in diesem Zusammenhang die finanzielle Förderung des Studiums. Wie will Ihre Partei diese in Zukunft sicherstellen?
  • Welche Modelle der Hochschulfinanzierung favorisiert Ihre Partei und welche Bedeutung haben dabei private Komponenten, z.B. Studienbeiträge?
  • Die Grundfinanzierung der Hochschulen ist seit einiger Zeit bedauerlicherweise rückläufig. Demgegenüber gewinnt die ergänzende wettbewerbsorientierte Finanzierung über Projekte zunehmend an Bedeutung. Deren Finanzierung erfolgt jedoch nicht auf Vollkostenbasis, sondern ist nur unter Einbeziehung von Grundmitteln möglich. Welche Konzepte hat Ihre Partei, den „Overhead“ einer zunehmend wettbewerblich finanzierten Hochschullandschaft abzudecken?
  • Der Kooperation von hochschulischer und außeruniversitärer Forschung wird große Bedeutung für die Ausschöpfung von Innovationspotenzialen beigemessen. Eine Kooperation auf Augenhöhe wird jedoch immer schwieriger. Die außeruniversitäre Forschung verzeichnet nicht nur stetige Zuwächse in ihren Haushalten, sie genießt auch bezüglich der Besoldung ihres Personals über größere Freiheitsgrade (Aufgabe des Vergaberahmens). Wie gedenkt Ihre Partei, die Hochschulen im Wettbewerb und in der Kooperation mit außeruniversitären Einrichtungen zu stärken?
  • Welche Vorstellungen hat Ihre Partei bezüglich der künftigen Kooperation von Bund und Ländern im Bereich der Hochschulpolitik?
  • Wie stellt sich Ihre Partei die Rolle Deutschlands im europäischen Hochschul- und Forschungsraum vor? Wie will sie sicherstellen, dass Deutschland in Europa trotz der föderalen Struktur mit einer Stimme spricht und auf die Gestaltung der Hochschul- und Forschungspolitik Einfluss nimmt?
  • Vor allem die europäische Forschungsförderung setzt stark auf Anwendungsorientierung und Innovation im Bereich der Naturwissenschaften und Technik. Wie sieht Ihre Partei vor diesem Hintergrund den Auftrag der Hochschulen und die Forschungsförderung im Bereich der Geisteswissenschaften und der künstlerischen Ausbildung?
  • Unterstützt Ihre Partei die open-access-Strategie der Allianz im Wissenschaftsbereich und beabsichtigt sie den 3. Korb der Urheberrechts-Novelle in der nächsten Legislaturperiode umzusetzen?

Netzpolitik.org

  • Wird es mit Ihrer Partei in der Regierung Massnahmen wie Graduate Response / 3 Strikes bei wiederholten Urheberrechtsverstössen geben?
  • Werden Sie sich in der Regierung dafür einsetzen, den Schutz der Netzneutralität gesetzlich zu verankern um damit Benachteiligung einzelner Anwendungen zu verhindern?
  • Wird Ihre Partei in der Regierung die Ausweitung der Netzsperren auf andere Bereiche als Kinderpornographie mit beschließen oder lehnen Sie dies kategorisch ab?
  • Unterstützen Sie die Forderung, Freie Software und Open-Source-Projekte wie Wikipedia oder OpenStreetMap zu fördern und wenn ja, wie?

Ver.di (PDF)

Ver.di stellt ab Seite 6 Forderungen auf, zu denen die Parteien Stellung nehmen. Relevant sind:

Bibliotheksrahmengesetz des Bundes, das Mindestanforderungen an die Ausstattung mit Bibliotheken, deren Standards und Finanzierung festschreibt.

Bundeseinheitliche Berufsausbildung und Weiterqualifizierungen des Bibliothekspersonals, die den Ansprüchen einer Informationsgesellschaft Rechnung tragen.

Wikimedia

  • Befürworten Sie eine Ausweitung des Geltungsbereiches des §5 UrhG auf alle Werke, die von Personen im Dienst oder im Auftrage des Bundes im Rahmen ihrer Arbeit erstellt wurden? (Analog zu United States Code, Title 17, Chapter 1, §105 – Government Works)
  • Befürworten Sie eine generelle Regelung, nach der urheberrechtlich geschützte Werke, die bzw. deren Erstellung aus öffentlichen Mitteln (co-)finanziert werden, nach den Grundsätzen von Open Access (etwa im Verständnis der Berlin Declaration) der Allgemeinheit frei zugänglich gemacht werden sollen?
  • Sollen Datenbanken, die von öffentlichen Einrichtungen erstellt wurden, an einem zentralen Repositorium zur Verfügung gestellt werden, wie dies bei data.gov durch die Vereinigten Staaten gerade umgesetzt wird?
  • Wie beurteilen Sie die derzeitige Situation bei IT-Ausschreibungen des Bundes hinsichtlich der Chancengleichheit zwischen Anbietern proprietärer Lösungen und Open-Source-Anwendungen?
  • Sehen Sie Bedarf für eine Klarstellung des §72 UrhG, dass Reproduktionen von urheberrechtlich nicht (mehr) geschützten zweidimensionalen Werken (Gemälden, Fotos u.ä.) ebenfalls keinen urheberrechtlichen Schutz genießen?
  • Welche Möglichkeiten sehen Sie für eine Bundesregierung unter Ihrer Mitwirkung, die von der Europäischen Kommission behandelten Fragen von Urheberrechtswaisen – also noch urheberrechtlich geschützten Werken, deren Nutzungsrechteinhaber nicht mehr auffindbar sind – zu adressieren?
  • Sehen Sie Bedarf für ein Leistungsschutzrecht für Verlage? Wenn ja, welche konkreten Handlungen sollen von diesem Leistungsschutzrecht erfasst werden? Sollte Ihrer Meinung nach ein solches Leistungsschutzrecht für Verleger die Aussagen der BGH-Entscheidung zu Paperboy (Urteil vom 17.07.2003 Az: I ZR 259/00) erhalten oder negieren?
  • Sehen Sie Bedarf für die Festschreibung der Netzneutralität für Internetserviceprovider?
  • Artikel 3 des Gesetzes zur Bekämpfung der Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen hat es der Bundesregierung aufgegeben, binnen zwei Jahren nach seinem Inkrafttreten Bericht über die Anwendung dieses Gesetzes zu erstatten. Befürworten Sie dazu die Aufnahme von Fragestellungen in diese Evaluierung, die die Auswirkungen dieses Gesetzes auf Netzpublikationen und kollaborativ erstellte Werke wie Wikipedia erfassen? Welche Auswirkungen dieses Gesetzes auf die Diskussion um den Umgang mit islamistischen, rechtsradikalen oder jugendgefährdenden Inhalten erwarten Sie?
  • Ganz allgemein gefragt: Welche Rolle spielen in der Bildungs- und Forschungspolitik Ihrer Partei offene Projekte wie die Wikipedia? Wie bewerten Sie die Qualität der Inhalte im Licht Ihrer bildungs- und forschungspolitischen Schwerpunkte?

Schweigen im Walde: Die Bibliotheksverbände zu Zensursula

WordPress hat in Kooperation mit Firefox meinen sehr ausführlichen Artikel über die Schaffung der Zensurinfrastruktur durch CDU und SPD leider verschluckt. Egal, drüben bei Netzpolitik oder im Handelsblatt-Blog gibt’s sowieso so viel zum Thema, dass man gar nicht mehr aufhören kann, sich aufzuregen. Also fasse ich mich kurz: Willkommen, Deutschland, in diesem feinen Klub:

zensurklub

Eine Frage möchte ich nun noch wieder aufgreifen, noch bevor in Karlsruhe hoffentlich wieder für rechtsstaatliche Verhältnisse gesorgt wird 1) Die vom Verfassungsschutz beobachtete Linkspartei hat übrigens geschlossen gegen die Zensurinfrastruktur gestimmt. Ganz im Gegenteil zu CDU und SPD. Wo kann man Parteien zur Beobachtung durch den Verfassungsschutz vorschlagen? . Hat der Code of Ethics praktische Auswirkungen? Im Code of Ethics ist zu lesen:

Wir setzen uns für die freie Meinungsbildung und für den freien Fluss von Informationen ein sowie für die Existenz von Bibliotheken und Informationseinrichtungen als Garanten des ungehinderten Zugangs zu Informationsressourcen aller Art in unserer demokratischen Gesellschaft. Eine Zensur von Inhalten lehnen wir ab.

Wie haben die Verbände ihrer Ablehnung Ausdruck verliehen? Recherchiert habe ich auf den Webseiten der Organisationen, in Inetbib und in ihren Twitter-Accounts, soweit sie mir bekannt waren 2) Sehr gut möglich, dass ich Äußerungen der Verbände übersehen habe. Falls dies so sein sollte, bitte ich um Hinweise in den Kommentaren! . Vertreten sind im Bibliothek und Information Deutschland (BID):

Was steckt hinter diesem Engagement? Trgägheit, Unsicherheit, Ignoranz, Desinteresse? Sind die Verantwortlichen der Verbände eventuell sogar der Meinung, das es schon seine Richtigkeit hätte mit den Internetsperren?

Fest steht meines Erachtens: Das bibliothekarische Selbstbewusstsein in Deutschland ist ein sehr zartes Pflänzchen in der Arena der Political Players. 3) Andrea Kaufmann : Der bibliothekarische Aufbruch – Impressionen vom 3. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek Wenn es nun auch in der Debatte um den Heidelberger Appell nicht gegossen wird, ist es noch bevor es zur ersten Blüte gelangen konnte, tot.

References   [ + ]

1. Die vom Verfassungsschutz beobachtete Linkspartei hat übrigens geschlossen gegen die Zensurinfrastruktur gestimmt. Ganz im Gegenteil zu CDU und SPD. Wo kann man Parteien zur Beobachtung durch den Verfassungsschutz vorschlagen?
2. Sehr gut möglich, dass ich Äußerungen der Verbände übersehen habe. Falls dies so sein sollte, bitte ich um Hinweise in den Kommentaren!
3. Andrea Kaufmann : Der bibliothekarische Aufbruch – Impressionen vom 3. Leipziger Kongress für Information und Bibliothek